Band 
Zweiter Band. Bo bis C.
Seite
827
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Coriskantia 827

,,I4o» nintisz czni r>nt ,1'icto lo nouvean zirojot <Io loi,nr I«, ,'lectie»i8" (Parig1820), betrachtete er das neue Gesetz als einen Sieg der altateligen Partei nichtnur über die Liberalen, sondern auch über das Interesse der Nation, über das Mi-nisterium, über den König selbst. Auch schilderte er darin den Herzog Decazes undden Herzog von Richelieu mit ziemlich starken Farben. In diesem Geiste, der reichan Überblicken ist, hat er stets die Opposition geführt; allein sein Widerstand ist,seit die Gesetze von 1822 über die der Jury entzogenen Prcßvergehen und über diePolizei der Journale durchgegangen sind, nur rauher und bitterer geworden. Erund seine Freunde haben in der letzten Sitzung öfter garnicht mitgestimmt, und beijeder Gelegenheit ist Denj. Constant von dem Gegenstände der Verhandlung aufallgemeine Anklagen des ganzen NystemS der Verwaltung übergegangen. Ünterden Reden, in welchen er die Gefahr gezeigt hat, wenn der AristokratismuS mittelstder neuen Gesetze den Sieg über die Dolkspartei erringen sollte, verdient die überdas Iournalpolizeigeseh (s. „Lit. Conv.-Bl.", 1822, Nr. 69) bemerkt zu werden,so auch s. Rede am 13. März 1822 bei Gelegenheit der Erörterung des Budgets(das Wesentliche in Beil. 51 zur „Allgem. Zeit.", 1822', worin er das ganze Sy-stem der Verwaltung angriff und sich gegen das bestehende Wahlgesetz, dieMizfto-narien und das Mimsterium überhaupt stark erklärte. Klare Lebendigkeit im ^tyl,Phantasie und oft wissenschaftliche Tiefe in scharfer Beobachtung, zeichnen seineSchriften vor den meisten rühmlich aus, obgleich er sich oft dem Hange nach De-klamation, Witzelei und Trugschlüssen nicht entziehen kann. Wchon 1196 erregteer durch s. Schrift: „Ilo In tdroo d» ^«uivcriiooioul iictiiol do ül b laue« ete."Aufmerksamkeit. Dann folgten 1191: „l)«8 lenalionr ziolitiguoi", und „Dosellbt- de In loireur". 1800 schrieb er: „8nitcs do In ovulie-roeoliitiuu do1660 eu ^neftotei rv". Geschätzt sind folgende: „Ho I'e?z>rit de congnöw ol ,IuI n-nirzintioil (Inus lourr rnpznoets nveo In oivillsntinu vurupeouue" (1811);„I1> Iloxious 8>ir l«8 cu»8tiliitiyii8, In illstrllnillcui do« puuvoiii, et los ^ninn-ti«8 >lnu8 niie nenunroliio ouii-tituliouiiolle" (1814); „Oo In liliorto <lo8 bro-oli,no8, d«8 z>.->u,zililot8 o! d«8 jonrnnux, 8UU8 lo inzipoi t do I'inlcrct du ^uu-vei ii«i» 0 i>t" (1814); „Ob8o> vnt,„u8 8iir le ,li8oun>8 z»'»uunoo z>nr 8. L. louilui-tro ,Io I'iiitorlour e» knveur du juozol >Io Io> 8ur In liberto >Io In z>ro88o"(1811); „l>o In ro8>>ou8nI>ilito do8 i»,,,i8tio8" (1815); „?,iuoiz'05 do z>c>I>-

tl zuo, nz>z>llonlde,8 n t»u8 >08 ^»iiver»viU 0 i >8 roz»' 08 outntil '8 ot P.liti 0 »lioie>uoi>tn Ino»u8lltutwu notuollo de In brnuoc" (1815) ; „?ii»oipo8 du <Ir»it publio"(1815), und sein neuestes: „Ilo In reli duu ouii8>dcröo ,Ini>8 8n 8„u,oo. ->-8furu,o8 ot 808 dovol<,pz>ouio»8" (Paris 1821, 2 Bde.). Außerdent hat er Schil-lcr'S „Wallenstein" für die franz. Bühne bearbeitet. Bei Ernennung der Kammer1821 ward er wieder zum Deputirten gewählt, und nach langem Widersprüche inseiner Eigenschaft als franz. Bürger anerkannt. Weitdem hat er in jeder Sitzungdurch seine gediegene Deredtsamkeit eine der ersten Stellen auf der linken Seiteder Kammer behauptet. — Sein Bruder, Jean Victor Baron von Con-stant de Rebecgue, geb. zu Gens den 22. Sept. 1113, Generallieutenantin königl. niederländ. Diensten, hatte bis 1192 in der ftam.Armee gedient, dannseil 1193 unter dem Erbprinzen von Oranien, jetzigem König der Niederlande ,bei den Heeren der Allürten mitgefochten; hierauf war er 1195 in britische und1198 i» preußische Dienste getreten. Der König von Preußen ernannte ikn 1805zum Gouverneur des Prinzen von Oranien , den er 1811 während des Feldzugsm Spanien begleitete. 1814 fg. focht er in den Niederlanden , wo er sich beider Belagerung von Bergen-op-Zoom , bei Quatrebraü und bei Waterloo ausge-zeichnet hat. 20.

Constantia, ein Landgut auf dem Cap (s. d.), wo der berühmte Weind. N. tvächst, in einer kalten, dürren Gegend. Nur an gewissen Stellen erzeugt