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Cooper
llc-olulion unter seiner eignen und der lliucnvcrv unter Cap. Clarke's Führung,in See. Ani 9. Nov. verließen sie das Cap. Zunächst untersuchte T. die vonManian und Kerguelen entdeckten Inseln, dann besuchte erNeuholland, Neusee-,land und die Societätsinseln. Den Otaheitcrn brachte er verschiedene Thiere, auchpflanzte er hier einige von Neuholland mitgenommene MuSkatnußbäuine. GegenEnde des Jahrs segelte er nordwärts, erreichte im März des folgenden Jahrs dieKüste von Amerika , segelte längs derselben hinauf, verbesserte manche Fehler derbisherigen Charten, fand die Meerenge zwischen Asien und Amerika , die sich nord-dstlich zog und glaubte schon das Ziel seiner Wünsche erreicht zu haben, als er sichplötzlich vom Eise umgeben sah. Da er gegen den Pol zu ein Land vermuthete,wendete er sich auf die asiatische Seite, um längs der sibirischen Küste weiter vor-zudringen. Aber auch hier mußte er zurück nach der Straße, die er verlasse» halte.Aufeinem Abstecher von hier seitwärts traf er unter 200° Ö. L. und 22° 9). Br.auf die S a n d w i ch i n se l» (f. d.). C. ankerte hier aus Owaihi, ward wohl auf-genommen und mit allem Ei fodei lichen versehen. Er segelte ab, aber einWmdstoß,durch den er den Vordermast seines Schiffes verlor, nöthigte ihn zur Rückkehr.Jetzt zeigten sich die Einwohner diebisch und hinterlistig. >Lie raubten sogar einBoot. Es zurückzufodern, wollte sich C. zum Oberhaupte der Insel begeben.Ein Eingeborener begegnet ihm mit frecher Beleidigung, und C., vom Jähzornüberwältigt, gibt Feuer auf ihn. Auch erzählt man, C. habe, um Holz zumBrennen zu gewinnen, eine an der Küste liegende Hütte niederreißen lassen, ohnezu wissen, daß es ein verfallenes Heiligthum sei. Dies habe die Insulaner gegenihn aufgebracht. Sie fielen über ihn her und erschlugen ihn nebst 4 seiner Leute.Dies geschah ani 14. Febr. 1779. Sein Leichnam wurde zerrissen, und nur ein-zelne Theile konnten die Engländer retten. So endigte dieser große Entdecker,der in beide Polarkreise, und in den südlichen, den niemand vor ihm besucht hatte,3 Mal eingedrungen war, und dem wir zuerst zuverlässige Nachrichten über dieSüdsee, Südindien, sowie unzählige Entdeckungen in der Astronomie, Botanik,Menschen- und Völkerkunde verdanken. Mit einem glücklichen, natürlichen Ver-stände verband er rastlose Thätigkeit, ausharrende» Muth und lebhafte Theil-nahme an der Noth seiner Gefährten. Indeß verleitete ihn seine vernachlässigteErziehung zur Verachtung aller Gelehrsamkeit und machte ihn habsüchtig, mür-risch und ungesellig. Was er war, war er ganz allein durch sich selbst. Dieneuern Entdecker Portlack, Dickson, Wilson u. Ä. sind seine Schüler; seine Rei-sen, die in England mehrmals beschrieben worden sind, hat für die Deutschen be-sonders Förster, sein Begleiter, bearbeitet; die beste Biographie hat Wiedmannnach Kippis geliefert.
Cooper (James Fenimore), von 182k bis 1829 Consul der Verein.Staaten in Lyon , lebte eine Zeitlang in England, ist der erste jetzt lebendeamerikanische Schriftsteller im Fache der Roniane. Er scheint sich WalterScott zum Muster genommen zu haben, inwiefern eine geschichtliche Epocheder Hauptpunkt des Ganzen ist, dem die Phantasie die von ihr geschaffenenGestalten beigibt, und die Ereignisse, welche aus den Individualitäten dieserCharaktere hervorgehen, unterordnet. C.'s eigenthümlicher Vorzug besteht inEinfachheit und natürlicher Verknüpfung der Wirklichkeit mit der Dichtung.Überall spricht er, bei aller Ruhe und Unparteilichkeit im Erzählen, denwarmen Antheil aus, den er an der Freiheit und Unabhängigkeit seines Va-terlandes nimmt. Hat Walter Scott zu dem Schauplatze seiner Darstellungs-kunst Schottland und England gewählt, so durchstreift C. mit seiner Phantasiedie weiten Strecken Amerikas und das Weltmeer. S. Roman: „Die Ansied-lung amSuSguehanna", ist ein lebenvollesBild von derEntstehung neuerStaaten.In f. „Loorsen" hat er dieGeschichte des amerik. Sechelden Paul IoneS verschleiert.