Cromwell
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Lustspiele die Rolle deöTactus, der Krone und Purpürmantel findet; auch erim ^^rte sich (s. aus seiner Jugend der traumarligen Erscheinung eines Riesenweibes,vor sein Bett gekommen sei und ihm gesagt habe, daß er der größte MUnn desKönigreichs werden würde. Dom 17. I. an studirte er zu Cambridge mit Eifer,-vch soll er athletische Übungen bis zur Rauflust getrieben haben. Nach einem^ahre schickte ihn seine Mutter in eine lvndner Bildungsanstalt für Rechtögelehrte,brachte aber seine Zeit meistens in liederlicher Gesellschaft zu. Dieses wüste,?vstde Leben sehte er auf seinem väterlichen Erbgute fort und überwarf sich dabei mitntnen Oheimen. Denn in seiner Natur lag eine gewisse Unruhe, die ihm heftige^sthütterungen zum Bedürfniß machte. Endlich hatte er die Kraft, den FehlernThorheiten seiner Jugend zu entsagen, als er sich, 21 I. alt, mit Elisabeth,Tochter des Sir James Bourchier, vermählte, einer Frau, welche stets tadel-°s gelebt hat. Auf seine Sinnesänderung wirkte insbesondere noch der nähere
^lngang mit einer religiösen Sekte ein, die späterhin unter dem Namen der Purita»n«r — - - - - - - - -
b „ vud Jndependenten politische Furchtbarkeit erhielt. Zugleich studirte er diestreu militairischen und theologischen Schriften, von dem dunkeln VorgefühAinerWßen Bestimmung geleitet. 1625 trat er für den Flecken Huntingdon inKpiügarlg Parlament. Hier bemerkte er mit Unwillen die Mißbrauche in'der. raatsverwaltung; auch zogen ihn der berühmte Hampdcn und St. John, diene Verwandten waren, auf die Seite der Opposition. Beide haßten die Herr-^snde Kirche, und ihre puritanische Denkart ging auf C. über, dessen Ge-To^ ^on früh zur Schwärmerei sich hinneigte. Er glaubte nämlich oft demIr/^nahe zu sein und rief dann zur Ungewöhnlichen Stunde die Ärzte herbei, welchekür einen Milzsüchtigen Disionnair erklärten. Von seinen großen Talenten hattebeine Ahnung; nur Hampden's scharfer Blick erkannte sie schon damals. InParlamente 1628 eiferte C. stark gegen die vermeintlichen Prediger des Pa-fand aber wenig Glauben. Darauf zog er sich auf eine Meierei -zurück,al ^wte das in frühern Jahren im Spiele gewonnene Sündengeld und widmetestit 1635 zu Ely , wo er Grundstücke geerbt hatte, ganz der LandwirthschafwLam b verhinderte er daselbst das Austrocknen der Sümpfe, wodurch er sich bei demdei-^bvlke, welches die Fischerei hatte, so beliebt machte, daß man ihn den Herrn^./t^Mpse nannte. In der Folge beförderte er desto eifriger die gesetzlich angeord-Und k Strocknung derselben. Schon näherte sich der Sturm, welcher die RuheHolle Wohlstand Englands erschütterte. Der an sich gerechte und gute König^ h ohne Parlament regieren; doch würde selbst die Willkür, mit welcher errigf^vn ausschrieb, die ihm das Volk in der verfassungsmäßigen Art ohne SchwierUnd ^bewilligt hätte, keinen Aufstand erregt haben, wenn nicht religiöse Ideenhier Eehhaß die Gemüther entstammt und das Volk in den politischen Kampfvh^vtgerissm hätten. DieFreunde der in derThat schon aufgehobenen Verfassunga^^dn diesen Ausbruch so wenig, daß sie mit ihren Familien nach Neuengland *vell ?"^rn wollten; unter ihnen hatten sich Hampden, Pym, Haslerigge, Crom-^reit« - ^dre Männer, die nachher in der Revolution so furchtbar hervortraten,Hh^-s/lngeschisst, als die Regierung ihnen die Auswanderung verbot, weil der*vzlikk ft"'chtete, sie möchten durch ihren störrigen Geist die ohnehin schon mit der" Kirche entzweite Colonie noch mehr aufwiegeln. So arbeitete Karl selbstaHtb ""st des Schicksals entgegen! T. kehrte nach Ely Zurück, wo er ein frommes,"eben führte. Er schrieb damals im Tone desPietisten an seinen Freundsich HJh", daß er „für seinen Gott handeln und dulden wolle". Auch hielt er beib^?^n>menkünfte von Sektirern, die er selbst durch Predigten und Gebete er-^rsft. Endlich nöthigten die schottischen Händel den König, ein Parlament zuhst>tln. Hier sprachen C., den die Stadt Cambridge gewühlt hatte, und" so laut ihre Unzufriedenheit mit der kirchlichen und bürgerlichen Einrichtung^uvcrsatieus - verkeil. Bd. U> 59