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kicher Gebülfe der Minister, wenn Klagen wider die Verwaltung'ber Admiralitäterhoben werden. Mit Feuer und eindringlich spricht er, so oft im Unterhause dieFrage erörtert wird, ob es rnhsam sei, die irländischen Katholiken in Hinsicht aufStaatsämter und Rechte ganz den Protestanten gleichzustellen? wo er nebst Broug-ham, Burdett und der ganzen Opposition dieselbe bejahend entscheidet. Er ist vor-theilhast bekannt alsVeis. mehrer prosaischen Schriften und Gedichte, obgleich erseinen Namen verschwiegen hat. 1803 erschienen von ihm die mehrmals aufgeleg-ten „Oiniübir-cinülle;" anIoneS über die irländische Schaubühne, wo er mitHo-razischem Spotte seine Meinung über die dubliner Schauspieler sagte; in ,,,1» i„-tiruezNkü ieUer irr»,! täliiur," (1805), einer scherzhaften Satyre, schildertet dieSitten von Dublin meisterhaft. Das Werkchen: ,,.d slisiel» o! Um iiuw <>k1-incI, )>.idt .nul zwi-mut" (1807) sagtVieles mit wenigen Worten, und bleibt schätz-bar, weil C. sein Vaterland genau kennt. Sein mehrmals aufgelegtes Gedicht,,'l ulaveru" hält man für eine der besten Schlachtschilderungcn. 62.
Cromford, auch Crumford, in Derbvshire in England, wo Ark-wright (s. d.) zuerst seine Baumwollenspinnerei 1774 angelegt hat. Durch dieseund später angelegte Spinnereien ist C. sehr wohlhabend geworden. Nach dem Mu-ster dieses Ortes gründeten dem gewerbsteißigen Herzogthume Berg, nicht weit vonDüsseldorf , der thätige und unternehmende Brögelmann eine große Baumwollen-spinnerei und nannte diese Anlage ^ebenfalls Cromford (jetzt ini düsseldorfer Kreiseder preuß. Provinz Kleve-Berg). Er erhielt von dem Kurfürsten Karl Theodor ein ausschließendes Privilegium aus 25 I. Nach vielen Versuchen, auf die ersein ganzes Vermögen verwendet hatte, gelang es ihm Garne zu liefern, welche denenglischen sehr nahe kamen. Die Verschiedenheit des Wassers und die feuchte Luft,die das Anschließen derFäden befördert, auch die Wohlfeilheit und Güte des Brenn-materials zu den Dampfmaschinen geben den englischen einen eigenthümlichenVorzug. Die Brögelmann'sche Fabrik beschäftigt gegen 400 Menschen, und mehrvon hier aus als von England sind später in der Schweiz, Sachsen und in ankernLändern die vielseitig angelegten Baumwollenspinnereien ausgegangen.
Cromwell (Oliver), Protektor der Republik England, Schottland undIrland, eine der gewaltigsten dämonischen Naturen, welche je dem'Abgrund« einerRevolution entstiegen; ein Staatsmann und Feldherr, der, das Evangelium inder einen, das Schwert in der andern Hand, den Aufruhr aller Elemente des rell-giös-politisckcn Fanarismus erregte und überwältigte, dann mit schlauer, kühnerHerrschlust Grotzcs vollbrachte, noch Größeres vorbereitete, und von der Mitweltangestaunt, gefürchtet und verlästert, erst von der Nachwelt gewürdigt, «n denHallen der Geschichte jetzt vor uns steht als ein Riesenbild der Mcnschenkraft,die durch Großthaten, mit Verbrechen gepaart, den Sieg der Klugheit und denNachruhm kalter Bewunderung erkämpfte, nicht den Sternenkranz der Unsterblich-keit. C., geb. zu Huntingdon den 25. April 1500, stammle aus einem adeligenGeschlechte, das durch Richard Williams, der von seiner Mutter Bruder, demStaatSsecretair Heinrichs VUi., Thomas C., den Namen Cromwcll annahm,und durch William ap Beran bis zu den Baronen des 11. Jahrh, hinaufstieg.Sein Vater, Robert C., wurde als Besitzer des Fleckens Huntingdon Parla-mentsglied; zugleich unternahm er, um seine zahlreiche Familie zu erhalten, eingroßes Brauereigcschäsr. Oliver wurde streng und sorgfältig erzogen. Schonfrüh beschäftigte seine Einbildungskraft die Ahnung einer großen Zukunft. AlsKind haue ihn ein großer Affe aus der Wiege genommen und war mit ihm, zumSchrecken der Familie, auf das Dach gestiegen. Späterhin wurde der kleinewilde Wagehals von einen» Pfarrer aus dem Wasser gezogen. Die ungewöhnlichstrenge Behandlung m der larein. Schule verleidete dein fähigen und ehrgeizigenKnaben allen geregelten Fleiß; dagegen spielte er mit großem Feuer in einen» alten