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Fracastoro
rcn, welche so kräftig war, daß derengl. Jldmiral Duckworth, der mit seinerFlottedurch die Meerenge bis in die Nähe der Hauptstadt vorgedrungen war, sich mitVerlust zurückziehen muhte. Hierauf eommandirte er als General?ldtheilungendes Heeres von Portugal von 1808 IN Am 21. Juli 1812 übernahm er, aitMarmont'S Stelle, den Oberbefehl des bei Salamanca an diesem Tage geschlage-nen Heeres, das er an den Duero zurückführte. Nachdem Wellington die Bela-gcrung des Schlosses von Burgos (21. Oet. 1812 hatte aufheben müssen, ruckteer an derSpike des rechten Flügels derArmcevonPortngalwüdervorui.dbewirkteden Übergangs über den Duero bei TordesillaS den 29. Oct. ftlach Joßphs undJourdan'ü Niederlage bei Viktoria den 21. Juni 1813 sammelte er bei Bergara20,000 M. und schlug den linken Flügel des spanischen Heeres zurück, veiiheidigiehieraus jeden Schritt Landes, sodaß Graham nur »ach einem sehr mörderischenKampfe die Stellung bei Tolosa einnehmen konnte. Hieraus verstärkte (GeneralFov die Besatzung von St.Sebastian und zog sich ohne Verlust über die Bidassoazurück. In dem Treffen bei Panipeluita und in. teni bei JeamPied-de-Porr best >>ligte er dm linke» Flügel des Heeres; auch an allen übrigen Gefechten in den Pyre-näen nahm er Theil und verließ das Schlachtfeld erst am 2'. Febr. 1814, wegeneiner gefährlichen Wunde. 1814 und 1810 war er Generalinspecteur der Infan-terie und befehligte eine Division i» dem Feldzuge 1815, wo er, das sunfzehnteMal, in der Schlacht bei Waterloo verwundet wurde. 1819 ward er zum Genera!-inspceteur der Infanterie in der 2. und 10. Miluairdivision ernannt; auch wahlieihn das Deparü der Aisne zum Deputirtcn. Seitdem hat er stets aus der lmlenSeite derKammer den eonstiiutionnell-liberalen Charakter behauptet und große Ned-nertalente, sowie nicht gemeine Kenntnisse in jedem Zweige der politischen Ökonomie,sowol was die bürgerliche als was dieHeerverwaltung betrifft, gezeigt. Insbeson-dere hat er das alte Wahlgesetz, das Rccrutirungsgefetz und jede andre Durgscbafrder Nationalfreiheit mit Geist und Fetter vertheidigt, auch gegen den Krieg in Spa-nien (1823) mit sachkundiger Beredtsamkeil sich erklärt. Wie dieserMann, der alseiner der entschlossensten Krieger und Heerführer in den Schlachten von Hohenlin-den, bei Ulm, Austerlitz, Jena und Friedland, in Portugal und -Lpanien, in demdenkwürdigen Fcltzugc von 1814, undzuletzt bei Ligny und Waterloo , mir Achtunggenannt worden ist, über das von einer Partei in Frankreich begünstigte System terWiederherstellung alter Privilegien gedacht, und wie scharf und bestimmt, auch unvorbereitet, er öffentlich zu sprechen gewußt hat, ersieht man aus seiner Antwort aufdie Frage eines Ultra in der Dcpututcnkammer im Febr. 1821: „Pu'odl er >,neu v!>t gne I!>>>>. loeiu tio— „In e-u-, vnm le (liie. iü nrUleioiMio !>>i üixneu-cheni,! diei-lo e'e-.et ln lit»iie, u 0 !it lu coulltiou elo ooux, <;»> veuloiit eoii^inn-»>e> zinnlnii e, , lvi e-tun-, liuvuiüer. te>iit sueoir i ioii uee'ir N.
unviülii I>N!S le>i Iioiiuoui-i, 8.>ii-- les uvnie i>>/-viI>-5. nceiiz-ei tonte!, le;
e-e-i . dien en ,4i>t <Ie Iv5 rennün". Dieser als Mensch und Bürger gleich-verehrte Plann starb zu Paris den 28.Nov. 1825 an einer Herzpulsadergcschwulst.Die zu einem Denkmale für ihn und zur Unterstützung seiner Hinterlassenen veran-staltete Unterzeichnung stieg binnen 3 Monate» auf mehr als 900,000 Fr. SeineWitwe gab heraus s. „Ubm <!>> ü, zueile >le l-, jwniin>,ile nons >!^»,!eon" (Paris 1821, 2 Thle.). Die „Uüoon,-. ü>i pk-n,-,. bin" (Paris 1820, 2 Bde.)enthalten über Foy eine „b>ol. Im>p,." von Tissot, s. von Eiienne und
einen ,,b.!,^ul !,n>- ! elexjiiein e zioliiigne ei> bennee, ilegoin- 1189" V0N Jay.
F r a e a st o r o (G«'onimo), einer der gelehrtesten Männer seiner Zeit, geb.1483 zu Verona . Seine Mutter erschlug, als sie ihn eben im Arme trug, derBlitz, ohne daß er dabei verletzt wurde. Von seinem Varer empfing er eine »et-liche Erziehung und widmete sich zu Padua den mathematischen, philoiophischcnund meticinischen Studien. 19 I. alt, ward er Professor der Logik zu Padua .