Band 
Vierter Band. F bis G.
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312
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812 Französische Lit.: Rhetorik, Kritik, Wissenschaft!. Werke

größten Recht-gelehrten, trug viel dazu bei. Hubert Languet schrieb u. d. N. Iu-niuS Brutilö eine merkwürdige Schrift über die rechtmüßige Gewalt eines Fürsten.La Bo-sie, Bodin (Io. Bodinus), BoiSguilbert, Lamoignon, d'Aguesscau, St.-Pierre und M<-lon zeichneten sich in diesem Fache aus; diebä,,,,von Dully dürfen hier nicht vergessen werden. Bor Allem ragt aber Montesguieudurch ssin große- WerkDe I'ks,,rit ,1« lol^" hervor: er lebte 1689 1755.I. I. Rousseau entschleierte in s.sloniräi 5n,:i»l" Wahrheiten, die man zu-vor kaum ahnete. Mably wurde durch viele Werke, und besonders durch s.15,-tretlen-, ,Ie Isiioelo,,", bekannt und geschäht. Servan, Dupaty, Forbonnais, Tur-got zeichneten sich in dieseni Fache aus; besonders verbreiteten Necker'S SchriftenKlarheit über Finanzwesen und Staatsverwaltung. Mirabeau'S kühne und kräf-tige Schriften werden immer berühmt bleiben. Kein Schriftsteller dieses Fachshat sich aber während der Revolution durch Scharfsinn und ausgebreitete Krum-mste mehr ausgezeichnet als Si yes. Lebrun, Barbe-Marbois, Roderer, Dupoutde Nemours, Garnier, I. B. Say, Ganilh und Merlin, Perrea», Bourguignon,Be.ron, Pastoret und Lacretelle sind geschätzte Schriftsteller im Fache der Gesetz-gebung »nd de,' Rechtsgelahrthcit.

4) Rhetorik, Kritik, wissenschaftliche Werke. Don denzahlreichen Werken in den ersten beiden Fächern verloren viele den frühernRuf, weil sie auf befcbränkte und einseitige '.Ansichten gegründet sind. Wer wird jetztnoch die Regeln der Epopöe bei dem P. Le Bossu oder die des Theaters bei dem Abbed Aubignac studiren wollen? Rollin'S ,,'»>>!>- >!<-z ütmle.-ü' bleibt ein um seinerKlarheit willen geschätztes Elememarwerk; Batteur'st'.our,? >lo5 I,--! !>->!-!, -iir<-5",Dubos'S Werke überPoesie u. Malerei, Dideroi's Betrachtungen über dasDrama,Marmontel's Poetik und s.>5e,»<-,,s <!>-llii>5»i,e", Rapin'sil>'ilevl>>-! 8»,-l'n^uge <l« I elu>^ue ,ee"; Bufsier's senile pl,ilo,>>. <le l'el>>>^eil,-,-", F,-n lon'sDl»!»r>>->i .-nie l'el,»^ne,,ec" undIl>5I(-xi,>,,.-; s,,r l» il,,-t>>, i,p,, ", Corneille'S11,-. ,-»u> - xur In 1r»p,5!ie", Voltaire '-i5>,,,,e,> iulres xur 1',(>> nell!,-", s.äle-l.xi^c,", s.Dietionnuire i>l>>io5op1,,,p,>", s. Briefe, und der:IWni -->,,- io-;elog,--,", von Thomas, sind Werke dieses Faches, welche Epoche »lachten. Eine derbelehrendsten Schriften ist Eard. "Maurv'S>,»lie le« p,,,>>-i;»-5 >l<- !5si>>-(siienoe >l,.- ln e,,»,re ,-i ,ln l>«r,o»»". In neuerer Zeit müssen wir Suard'S ,,u>'--Ing'-5 ,1c l!n,,,e" bemerken, die sich durch sinnige Beobachtungen, elegantenSkvl und Kunsigefühl hervorheben; in dieser Sammlung zeichnen sich auch dieAufsätze des Abk>- Arnaud aus. DieU.-I.-inp-,--, «ii-K <lv -u-rit- U-,-,l ,,»e >, ,4re," sind anziehend; die Ui theile darin sind oft gewagt, der bisweilengesuchte Styl ist jedoch immer geistvoll. Diebin,>1,-5 5,,, äloüeiv" von Cail-hava; dieäl>'->,,»l,,->. ^>r>nr5eIV^, ü l'lii-Ucü,,; <Io i» llii>5-»Irc- l'r»i>- vonPalissot. Chamfort'S 7I,5»»l,-e5" und G-ngucn S ?lufsihe sind verdienstlicheWeiche; Letzterer schrieb ein großes Werk über die italienische Literatur, das nachftincm Tode Salft fortsetzte. Das große Werk von Laharpe:I.ve>'->->1>- Ilii,'--rnluit-", verdient Lluszeichnung, besonders die erste Hälfte; die letzten Bände sindaugenscheinlich parteiisch geschrieben. Durch ihr an feinen Bemerkungen reiches,wiewol auch viele Unrichtigkeiten enthaltendes Werk:De I'.1Ils>>>,m>,<-", hatFrau von StaA eine Verbindung der franz. Kritik mit der deutsche » Literatur ein-geleitet. -Seitdem bat die Franzosen der Streit der Claksiker und der Romantikerbeschäftigt. An wissenschaftlichen Werken ist die franz. Literatur reich. Die Klar-heit der Sprache und das Studium der alten Claksiker macht sie dazu besondersgeeignet. Buffo» war einer der Ersten, der mit seltener Genialität und Grazieüber die Naturwissenschaft sch-neb; Lac '-p de und Cuvier folgten s. Vorbilde; La-vossier und Fourcroy in der Chemie; Corvisart und Puvssgur in der Medicin ;Millin, d'Agincourt, London in Archäologie und Kunstgeschichte; I. I. Rousseau ,