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Französisches Recht Französische Schule
ital. Conservatorien war nach einem so großen Plane eingerichtet. Es leistete auchdurch die vortrefflichen Elcmentarwerke, die dafür geschrieben wurden, der Tonkunstdie wesentlichsten Dienste und hat gute Schüler gebildet. Die berübmiesten franz.Virtuosen neuerer Zeit sind: Für den Gesang: Gaiat, Lavs, Lainez, Elleviou, Mar-tin; die Damen: Brancb», Jlrmand, Maillard , Dürer, Himm. Für das Piano-sorte: Adam, Iadin, Kalkbrenner. Für die Pedalharfe, die in Frankreich mehr alsirgendwo einheimisch ist: Mara, Naderman, Bochsa , Dalvimare, Vernier; für dieVioline: Rode, Kreuzer, Baillot, Lafont; für das Nioloncell: Duport; für dieFlöte: Drouer; für die Clarinette: Lefebvre undCH.Duvernoy; für dasHautbois:Salentin und (warmer; für das Waldhorn: Fr> döricDuvernoy und Domnich; fürdas Fagott: Ozi und Delcambre. Von den Instrumenten, die in Paris gebaut wer-de», sind besonders die Erard'fchen PianoforteS und Pcdalharfen berühmt. >V1.
Französisches Recht, s. < l»>1 e -, l ec i >> g.
F r a n z ö s i s ch e S ch n l e oder Malerkunst. In den ältesten Zeitenerhielt Gallien zuerst durch die Römer Begriffe von Kunst. Unter der fränkischenMonarchie standen die Künste auf einer sehr niedrigen Stufe, doch wurden die vielenKirche» und Abteien, die man damals baute, schon mit Gemälden aufGoldgrundgeschmückt. Musivüche Malereien waren in dem Zeitalter der Fredegunde gebräuch-lich, sowie auch damals schon die Glasmalerei eifrig getrieben wurde. Aus den Zei-ten der Karolinger haben sich fast gar keine Kunstwerke erhalten, da nur einige wenigeBildnisse von KarlMarkel, Pipin undKail dein Großen damals verfertigt wurden.Ludwig der Fromme liebte die Künste; er berief wegen der Verehrung der Heiligen-bilder 824 ein Concilium in Paris zusammen. Die bald darauf folgenden Zerstö-rungen der Normänner verscheuchten die Künste wieder ganz. Die ersten Spurenderselben zeigen sich in mehren sehr saubern Miniaturmalereien, die man noch jetztunter den Schätzen der königl. Bibliothek findet. Wir bemerken hiervon eine Hand-schrift der vier Evangelisten mit dem Bilde des Kaisers Lothar, und die Bibel Karlsdes Kahlen. Dieser Fürst liebte die Künste und berief Künstler aus Griechenland nach Frankreich . Unter Wilhelm dem Eroberer wurden viele Frescomalereien aus-geführt. Unter Ludwigs VI!. Regierung singen, besonders durch die Bemühungendes AbtS Suger, die Künste an zu blühen, vorzüglich die kostbare Glasmalerei.Er ließ die Fenster der Kirche St.-Denis malen. Jetzt gewannen auch die Emaille-malereien höhere Vollkommenheit und wurden unter dem Namen lömme ünbekannt. Unter Ludwig I V fängt eine glücklichere Periode für die Künstean; seine Schicksale und Züge in das heilige Land boten den Künstlern reichenStoff. Alle Darstellungen gewannen in diesem Zeitraume mehr Leben und Aus-druck. Religion und Phantasie müssen in das Leben übergehen, wenn die Kunsterwachen soll. Karl V. that alles Mögliche, um die Künste zu beferdern. Wirfinden »och viele Denkmale aus dieser Zeit in FreScogemälken , gewirkten Tapeten,mit Miniaturen verzierten Handschriften. Die Geschichte der Johanna von Lkrcwurde der Gegenstand verschiedener Malereien, und das Denkmal, welches ihrKarl > II. 1 :58 auf der Drücke zu Orleans setzen ließ, war das zweite bronzeneMonument in Frankreich . Reiw der Gute, der Dichterfürst, gehörte selbst zu denberühmten Malern des 15. Jahrh. Man bewahrte zu Alp in der Provence seinvon ihm selbst gemaltes Portrait. Es soll denen der alten niederländischen Schuleähnlich fein. Doch erst unter Franz I. wurde der Kunstgeschmack geläutert, undhier fängt die eigentliche Geschickte der Malerei in Frank! eich an. Sie beginnt un-ter Einfluß der Italiener. Leonardo da Vinci kam >515 nach Frankreich und starbin des Königs Armen. Andrea del Sarto kaiwauf einige Jahre in seineDiensie.Rosso de'Rossi, unter dcni Nam-m Maitre Roux bekannt, wurde 1530 erster Hof-maler und Oberaufseber aller Verschönerungen zu Fonkainebleau. Da man dieMalereien gern mit Scuckaturarbeiten vereinigte, so berief Franz I. zu diesem Be-