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hatte, in einer Nebenkammer Zeuge davon gewesen war. Sogleich wurden Ban-calund seine Frau (ein zieinl-ch bejahrtes Weib), ferner einehemaliger Trainsoldat,ftiamenS Collard, dessen (beliebte, )lnne Benoit, sowie noch 3 Andre, mit I-amenBax, Missonier und BouSguier, und 25 Tage nach dem Morde, auf Ansuchendes jungen F., Bastide und Iausion sestgenomnten, und das Verfahren unter ei-nem ungeheuern Andränge von Zuhörern von nah und fern begonnen. Kaum hatteman kamst, wiewol nicht ohne. Schwierigkeiten, den Anfang gemacht, indem diedamals in voller Gährung des Meinungskampfes einander auch in Rhodez und demumgebenden Departement gegenüberstehenden Parteien der Katholiken und Prote-stanten. und wieder der sogenannte» Ropalisten und Bonapartisten, d e Sache ausihre» individuellen Gesichtspunkten anzusehen begannen, und besonders die zohl-und einflußreiche Familie der beiden Hauptbeschuldigten, Iausion und Btisiide(diesich längst schon als eifrige Anhänger der Restauration und des alten Glaubens beiallen seit 1814im sudl. Frankreich vorfallenden, oft mit großen, leider aber unbe-straft gebliebenen, Verbrechen begleiteten Reactionen gegen die Protestanten undFreunde der kaiserl. Regierung, genügt hatten) Alles anwendete, um durch dieseParkeimittel ihre Angebörigen zu retten: als neue Entdeckungen zu neuen Ve,Haf-tungen suhl ten. Es lebte nämlich in Rhodez, getrennt von ihrem Galten, einemehemaligen Ofsicier, Marie Frarwoise Elarisse Manson, Tochter des käsigen P,e-votalgerichtSpräsidenten Enjalran, die allgemein, trotz ihrer schwärmerischen Reiz-barkeit und mancher, durch schlechtgewählte Romanenlecture genährte» Überspan-nung, alsenie liebenswürdige Frau anerkannt wurde. Don dieser erfuhr man nundurch einen Ofsicier, Namens Clemandot, der den Verehrer der Dame machte, vonihr indeß nicht begünstigt wurde, daß sie im Eifer des Gesprächs so genaue Um-stände von der That erwähnt habe, als sei sie dabei gewesen; lind da nun Mad.Manson deßhalb zur Rede gestellt wurde: so erklärte sie endlich, sowol vor demPräfecten alS ihrem Vater: daß sie sich (warum? wollte sie nicht enthüllen, da ihrweibliches Zartgefühl dadurch compromittirt werde) am Abend des 19. März inmännlicher Kleidung in der Straße HebdomadierS befunden, und, erschreckt durchden Lärm, welchen der Überfall eines Menschen auf der Straße verursacht, in daserste offene Haus geflüchtet habe, welches das Bancal'fche gewesen fei. Hie, bademan sie sogleich beim Eintritt im Dunkeln ergriffen und in ein Cabinet geschoben,wo sie vor Entsetzen ob der verübten That in Ohnmacht gefallen , dadurch aber denMördern verrathen worden sei, von denen nun einer auf sie zugestürzt wäre, umauch sie zu erwürgen. Durch die Dazwischenkunft eines Andern sei dieser aber inseinem Vorhaben gestört worden, und sie habe nun aus den Körper des ermordetenF. einen furchtbaren Eid ablegen müssen, Nichts zu verratken, und sei darauf voneiner dritten, gleichfalls beim Mord implicirten, Person in Sicherheit gebracht wor-den. Mehr war nicht aus ihr herauszubringen, indem sie sich bei ollen Fragen aufde» Eid, den sie hatte leisten müssen, und auf die von mehren Seiten her ihr gewor-dene Drohung berief, daß man sie und ihr einziges Kind durch Gift oder Dolch bin-opfern werde, falls sie einen der Mörder nenne. Aus der vorläufig von dem Ge-richtshof in Rhodez eingeleiteten Untersuchung, die indeß gleich im Anfange dadurchnoch schwieriger gemacht wurde, daß sich der bei der That mit implicirte Bancal imGesängnifte vergiftete, ") ergab sich folgende Darstellung des ganzen Hergangs.Als F., der mit Iausion und Bastite-Grammont getroffenen Verabredung gemäß,in den Abendstunden am 19. März seine Wohnung verließ, um sich zu der bespro-chenen Zusammenkunft zu begeben, ward er in der Straße HebdomadierS, unfern
*) Bancal trug stark mit Nagel» besetzte Holzfebube l-sbnwx Aus dem einenzog er die Nagel,^uiinirle in den andern und warf die Nagel dahinein, dies dannfo lange sieben lassend, bis sich der Rost des Eisens in dem Urin auflöste, woraufer die Jauche verschluckte, und so, nach heftigen Kräinxfcn, verschied.
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