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begangen worden. Ein gewisses Resultat hat jedoch diese erneute Untersuchunghierüber nicht gegeben; auch gelang es nicht, die aufs Neue Angeschuldigten zu über-führen, und die Meinung, daß bei dieser zweiten Untersuchung es wol einer gewissenPartei besser, wie bei der ersten, möge gelungen sein, ihre in diese Eache verwickel-ten Anhänger zu schützen, ist, wenn auch nickt bewiesen, doch in Frankreich , und na-,mentlich bei Denen sehr allgemein, die durch die seit 1814 veränderten Zeitumständeschon manchen Druck, besonders in den südlichen Provinzen des Reiches, erfahrenmußten, Bemerken wollen wir hier nur noch, daß den Bruder des HingerichtetenBastide-Grannnont, Louis Bastide, bald nach der Trecution der Verurtheilten einunheilbarer Wahnsinn befiel. Mad. Manson starb 1825 zu Versailles .
Füchse, in der L-tudentensprache, die neuen Ankömmlinge auf Universi-täten. Im 18. Jahrh, unterschieden sich streng alte und neue Bursche. Dieneuen mußten den alten in jeder Rücksicht dienen, besonders sich dazu hergeben,durch polizeiwidrige Streiche die sogenannten Philister (Nichtstudentcn) in ihrenRechten zu kränken. Weil sie nun den armen Bürgern und Bauern ebensogroßen Wchaden zufügten, als die Füchse, die im Buche der Richter erwähnt werden,auf den Feldern der Philister anrichteten: so soll man sie, die man wegen ihrer lan-gen Federn (prnn.i''), womit sie die Tollegien besuchten, Pennale hieß, auch Fuchse(, ,,!,»->>) genannt haben. (Vgl. Pennalismus.)
Fuchsinseln , auch Kawalang-Inseln, der östliche Theil des aleutischenInselstrichs, 16 an der Zahl, zwischen Kamtschatka und dem festen Lande von Ame-rika , so genannt von den vielen hier befindlichen grauen, rothen und braunen Füchsen.Sie sind größer als die sibirischen, aber ihr Haar istgröber. Die größte dieser Inseln,llnalaschka, 18 — 20 Meilen lang, hat 2 Vulkane. Aus dem einen guillt einstarker heißer Sprudel; der andre heißt der brüllende Berg, speit kein Feuer, rauchtaber beständig. Der Boden der Insel ist Felsengrund, mit Lehm und Thon in denThälern. Der Graswucks hat nur grobe Gräser, und die Insel fast kein Holz. AnVögeln gibt es Adler, Schneehühner, Enten, Veeraben und Seepapageien. DieEinwohner sind mäßiger Starur, von brauner Haut, und haben schwarze Hände.Sie kragen Pelzhemden mit langen Ärmeln von Vogelbäuchen; bei schlechter Wit-terung hüllen sie sich in Streifen von Gedärmen der Seethiere. Auf dem Kopse ba-ben sie einen Sonnenhut ohne Boden, mit Entenfedcrn und Glaskorallen geschmückt.Durch den mittlern Nasenknorpel stechen sie ein Loch, worin ein vierzollizeS knöcher-nes Stäbchen getragen wird ; auch in der Unterlesze machen sie auf jeder Seite eine-Öffnung, in welche ein Stift oder Zahn eingesetzt werden kann. In den Ohren tra-gen sie Glaskorallen oder Bernstein. Das Haupthaar schneiden sie sich über denAugen rein ab, verzehren das Ungeziefer an ihrem Körper undverschlucken den Na-senschleim. Ihre Hände waschen sie erst mit Urin, dann mit Wasser, und lecken letz-teres ab. Ihre meiste Nahrung sind Fische und Wallfischfett; sie lieben, aber ge-nießen selten Zwiebeln und Wurzeln. Sie wohnen wie die Kamtschadalcn, unddie meisten haben 3 bis 4 Weiber. Die russisch-amerikan. Handelsgesellschaft hathier .Niederlassungen. Der Druck ihrer Beamten, Branntwein und Blattern ha-ben die Zahl der Insulaner sehr vermindert.
Fuentes (Don Pedro Hcnriguezd'Azevedo, Graf v.), General u. LLtaatS-niann, geb. zu Valladolid 1580, machte s. erste» Feldzug 1580 m Portugal , alsder Herzog von Alba dieses Reich für Philipp II. eroberte. Der Muth und dieKlugheit, welche F. bewies, erwarben ihm die Gunst des Feldherrn, der ihm eineCompagnie Lanzenknechte anvertraute. Ebenso zeichnete er sich in den niederländi-schen Feltzugen unter dem großen Alerand. r Farnese, und später unter dem Mar-chese Spinola, besonders in der Eroberung von Osteude (1804) aus. Er wurdenachher zu wichtigen Sendungen an verschiedene Hefe gebraucht. Als ei» unver-söhnlicher Feind der Franzosen , gegen die er im Kriege(1598) mit Glück e.mnnan-