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Vierter Band. F bis G.
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Firlvia FundiningSincthode

in der Kunst wenig zufrieden, gab alle Hoffnung auf, je ein berühmter Malerzu werden, und beschloß, seine Talente auf andre Gegenstände zu wenden. Er kamin Verbindung mir feinem Landsmann Ramseo, einem geschickten Mechaniker,der nach London gekommen war, um die Dampfmaschinen und andre nützliche Er:sindungen kennen zu lernen und sie in sein Vaterland, Virginien, zu verpflanzen.F. warf jetzt den Pinsel weg und widmete sich ganz dem Studium der Mecha-nik. Wäbrend er sich damit beschäftigte, bewog ihn fein Landsmann Barlow,»achmal. Gesandter der nordamerik. Staaten in Frankreich, nach Paris zu kom-men und da an einem Panorama zu arbeiten. Diese Arbeit verschaffte ihm An-sehen und Verdienst; er konnte sich nun länger in Paris den mechanischen Stu-dien widmen. Barlow, der ihm sein Gedicht, die,,Colombiade", zueignete, brachteihn in Verbindung mit einigen Mitgliedern des NakionalinstitutS und mit franz.Ingenieurs; der Umgang mit diesen Männern und ihre Schriften erweiterten denKreis seiner Idee», und aus dieser Zeit rühren die Erfindungen her, die er in derFolge bekanntmachte. Es sind folgende: 1) Eine Mühle, um Marmor zu sägenund zu poliren. 2) Ein System, die Canäle schiffbar zu machen:Über die Ver-besserung der Canalscbifffahrt" (London 1796, 4., mit 17 Kups). 3) Eine Ma-schine, uni Seile und Taue zu mache»; der einfache Mechanismus dieser Maschinekann durch Wasser in Bewegung gesetzt werden, erfodert wenig Raum und nureinen Arbeiter. 4) Ein Kahn, um unter dem Wasser zu schwimmen. 5) DerTorpedo, eine Maschine, um seindliche Schiffe im Wasser in die Lust zu sprengen.6) DasDampsboot (s.d.), eine Erfindung, die seinen Namen unsterblich ma-chen wird. Zu Paris machte er auf der Seine den ersten Versuch damit; abervielleicht lag eS in der Beschaffenheit des Flusses, daß selbst ausgezeichnete sranzös.Mechaniker keinen großen Erfolg von dieser Erfindung erwarteten. Ebenso wenigfand er in England Eingang. Er wendete sich nun mit seinen Erfindungen in seinVaterland. Das erste Dampfboot wurde unter seiner Leitung zu Neuyork vonBrown 1867 erbaut. Seitdem sind die Dampfböte auf allen großen Flüssen inNordamerika eingeführt worden. F. hatte das Schicksal vieler andern Erfinder.Zwölf Jahre hindurch hakte er sich in Europa und Amerika bemüht, den Gehrauchder Dampfe bei der Schifffahrt einiuführen; aber er fand fast überall Schwie-rigkeiten. Endlich ertheilte ihm der Eongreß ein Patent, aiH den größern FlüssenAmerikas die Dampfschifffahrt allein während der für die Dauer der Patente ge-setzlich bestimmten Zeit betreiben zu dürfen. AberF., arm wie Colombo , wardurch Geldverlegenheit gezwungen, sein Privilegium für die mehrsten amerikani-schen Flüsse um geringe Preise zu verkaufen. Nur für 2 Flüsse hatte er noch,als er unter NahrunaSsorgen und in dem Unmuthe starb, stiner Familie eineSchuldenlast von mehr als 100,000 Dollars hinterlassen zu müssen. F. hakte1810 von dem Congreß eine Summe von 5000 Dollars erhalten, um seine Ver-suche, die Zerstörungsmaschine, Torpedo, zu vervollkommnen, fortsetzen zu kön-nen. In den letzten Jahren seines Lebens beschäftigte ihn der Gedanke, ein Kriegs-schiff mit einer Dampfmaschine zu erbauen. Die Ausführung entsprach seinerLdee vollkommen ; der Eongreß unterstützte ihn und befahl, daß nach seiner An-gabe zu Neuyork ein solches Kriegsschiff (Dampffregatte, -.w-nn-kir^ite), 1-i5Fuß lang und 55 Fuß breit, erbaut werden sollte. F. starb wenige Tage vor dergänzlichen Vollendung dieses seines letzten Werks. S. V. Montgery'S ,,><>iwe >nrIn > >>'(N Ici Irnvnn.v üo Kollert 4'ullni," (Paris 1825). Im I. 1829 bewilligteder CongreßF.'S Kindern die Sumnievon 5000Dollars milden Zinsen seit 1815.

Fulvia, die herrschsüchtige Gattin des MarcuS Anton,uö (s. d.).

F u n d a m e n t a l"b a ß, s. Grundbaß.

F u n d i r t e S ch u l d, s. StaatSpapiere (englische).

F u n d i r u n g s m e t h o d e, die Art, wie die Regierungen in den neuern