Band 
Vierter Band. F bis G.
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Großbritannien , seit 181b (Inneres)

Einem Worte, daß der Pachter wenigstens Miteigenthi'imer, und eine größere Ver-kheilung des Grundeigenlhums bewirkt wird. Vor einem solchen Gedankenwürde freilich die herrschende Aristokratie der Grundeigenibümer wie vor derrevolutionnairsten aller Maßregeln zurückschrecken, obgleich sie wie Alles, wasden Rechtszustand und die physische Epistenz der Menschen sichert, gerate dieerste aller antirevolutionnairen wäre; sie nennt dies Schrecken Heiligkeit degEigenthums. Richt einmal das so nahe liegende Mittel wagte man vorzuschla-gen, welches durch den erhöhten Werth des Geldes zur Roihwendizkeit gewor-den war, nämlich die Pachtgelder, welche in den Zeiten verabredet ivaren, wodas Papiergeld um 15 Procent niedriger stand als nach Wiederherstellung derbaaren Zahlungen der Dank, um diese 15 Procenl gesetzlich herabzusetzen.Dies blieb der eignen Billigkeit der Grundherren überlassen, und in der That badendie Zeitungen Viele genannt, welche ihren Pachtern 10, 15, ja bis 30 Procentfreiwillig erlassen haben, von denen aber, welche die« nicht thaten, haben sie ge-schwiegen. Im Ganzen suchte die Grundherren - Aristokratie den Schadenwieder auf den zweiten großen Haupttheil des Volks, die Fabrikarbeiter, zuwer-fen, indem sie Abgaben von der Einfuhr fremden Getreides verlangte und er-hielt, wodurch da« Sinken der Getreidepreise bis unter einen Preis, bei welchemihre Pachter mir den hohen Pachtungen bestehen konnten, verhindert wird. Emandres Mittel fanden Einige in den Einkünften der Geistlichkeit: Einkünfte, wel-che man in England als eine übermäßige, in Irland sogar als eine unnütze «ästdes Volks zu betrachte» gezwungen ist. In England sind theils die Einkünfteder bischöflichen Kirche überhaupt viel größer, als sie nach Verhältniß der Volks-menge sein sollten, theil« aber ist auch die Veriheilung derselben im höchsten Gradeungleich und ungerecht. Sie werden im Ganzen auf 7,600,000 Pf. St. berechnet(Eove, „Oit tbe levoiiiios vl tlia cliuioli ol blngMiiil, vvitliuii iiigiiiiv iiilii tl>6nrce-i-itv. jluUioe ane! pnliov nk en .ilmlilnn, or aoniiniiliilioii <if liilios", 3.Aufl., Lond . 1323) und sind also verhältnißmäßiz weit größer als die Einkünfte derspanischen, italienischen und portug. Geistlichkeit. Auf 1000 Seelen kommenz. D. in Rußland für die Geistlichkeit nach den „lltnuin bx che ,'>>,,^,,i>plw>i >,tzoilillo " calil, bv ibo < llr> gv ick ovri>'i>, ütlu» »ulmi, (öond. 1823) 15Pf.. in Frankreich jetzt 35, in den meisten protestantischen «ändern 50, in Spanien und Portugal 100, in England aber 1266, und in Irland gar 3250 Ps. St.Dieses Einkommen ist unter 2 Erzbischöse, 18 Bischöfe und unter 10,500 andrekirchliche Präbendarien (worunter 50WRectorate oder Pfarreien und 3687 Vica-rien) vertheilt. Davon aber sind bei weitem nicht alle Mit wirkliche» Amtsverrich-tungen verbunden, sondern werden, wie ehemals die sranz. Abteien, nur als Pen-sionen und Sinecuren besessen. Die Zahl der Kirchen beträgt höchstens 5000 > dieZahl der Familien, welche zur Geistlichkeit gehören, 16 —18,000. Dabei ist diedienstthuende Geistlichkeit erbärmlich besoldet; im I. 1814 waren nnler -t406Pfarrern 1657, deren Diensteinkonnne» noch nicht 60 Pf. St. betrug, und 1000,deren jährl. Gehalt weniger als 50 Pf. betrug. Im Ganzen beziehen die Pfar-rer von den 7,600,000 Pf. St. der bischöfl. Kirche nur etwas über 500,000 Pf.oder ch der gesainmten Einkünfte, und da die ärmern größteniheils von freiwilligenBeiträgen ihrer Pfarrkmder unterstützt werden, so sind die Mitglieder der reich-ten Kirche der Welt noch genöthigt, vom Mitleiden Andrer zu leben. Dahersollte man allerdings zu Gunsten des Volks und selbst der untern Geistlichkeiteine Herabsetzung und gleichere Veriheilung der kirchlichen Einkünfte (besondersdie Aufhebung der Zebnten) in Vorschlag bringen. Wenn man das Minimumeiner Landpsarrei auf 250 Pf. St. s«tzt, und für einen Dechant 1000 Pf. fürdie Bischöfe 3000 Pf, für einen Erzbischof 8000 Pf St. rechnet, so wür-de jährlich wenig über 2 Mill. Pf. St. erfodert, und also über 5 Mist. des