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Mahmud ll.
den Wahabiten nicht? mehr zu befürchten Hütte: da wurde sein Stolz und Starr-,sinn, durch das Glück bethört, iiiimer trotziger, inuner grausamer. ?lli'S Kinderund Kindeskinder, die sich auf Treue und Glauben unterworfen hatten, mußtensterben. Unbugsam in dem gegen die Rajahs angenommenen Vertilgung?-,susteme, gab er den europäischen Mächten nur in einigen, die Herstellung der zer-störten Kirchen und die Vortheile des Handel? betreffenden Dingen nach undbewilligte die Räumung der Moldau und Walachei (23. Juni 1824) erst nachZjährigm Dermittelungsvcrsuchen des engl. Gesandten. Auf die Vorstellungendes diplomatsichen Corps in Pera über die Hinrichtungen der Prälaten gab er dietrotzige Antwort: „Der «ultan sei absoluter, unabhängiger Herrscher, und sei-nem Mensche» Rechenschaft von seinen Handlungen schuldig". Auch weigertesich sem Dwan, einen Bevollmächtigten zu dein Congreß in Verona zu senken.Dennoch zurei te M., wenn die Wuth der Janitscharen, welche strenge Befehls-haber vergebens zu zügeln suchten, die Hauvistadt mit Brand, Mord und Plün-derung ängstigte. Um diesen Pöbel zu beruhigen, gab er Alle? preis, die tüch-tigsten Männer im Luaate und im Heere, die nächsten Verwandten, die ältestenVertrauten, selbst den ihn, unentbehrlichen Khalek-Effcntu! Die Janitscharensahen in diesem Günstlinge den Urheber des verderblichen Ausstandes der Griechenund so vieler drückenden Maßregeln, wodurch dem Geldmangel abgeholfen wer-den sollte, während im Serail die größte Verschwendung herrschte. Man schlugSchmähschriften an: man sang in den Wachrhäusern Spottüeder auf ihn undauf die KhaSnadar-Usta, die Favorit? des Sultans, von der man behauptete,daß sie dem Großherr» mehr koste als der Unterhalt einer Armee. I Vergebensließ Khalek, um den Sturm von sich abzuwenden. Feldherren hinrichten, denen erdie Unfälle i» Griechenland Schuld gab, oder angesehene Griechen, welche Vcr-rärher sein sollten; vergebens streute er Gold mit vollen Händen unter die Auf-wiegler au?. Die Großen de? Reich? selbst arbeiteten an seinem Sturze, weil erallem das Vertrauen des Großherrn besaß. Er und seine Creaturen, der Groß-vesierL2alik Pascha und der Mufti, sagte man, wollten an die Stelle der Janit-sebaren regelmäßige Truppen einführen. Endlich brach der Aufruhr aus un Nov.1822, und der Sultan verbannte den Großvesier, den Mufti, den Berber-Baschiund den Khalet-Effendi; eine Menge Beamier wurden hingerichtet oder aus demDienste geschickt; die KhaSnadar-Usta aber dem Obersten der Verschnittenen zurZüchtigung übergeben und nebst einer großen Anzahl Odalisken in das Zuchthausdes Harems gesperrt. Khalet behielt sein ganzes Vermögen und zog, von einemstattlichen Gefolge begleitet, nach Ikonium , dem Orte seiner Verbannung; alleinbald gelang es seinen Feinden , die Habsucht des Sultans zur Einziehung der Gü-ter de? Günstlings anzureizen, wovon em Ferman mit dem Todesurtheil die un-mittelbare Folge war, welche? der Janitscharen-Aga an Khalet, der sich vergebensdurch einen eigenhändigen Schutzbrief des Ldultan? dagegen gesichert glaubte, am6. Dec. vollzog. Die Freunde und Creaturen Khalet'S wurden ebenfalls hinge-richtet. Seitdem that M. Alles, was die Janitscharen durch Beisitzer aus ihrerMitte im Tivan verlangten. Als jedoch die Ruhe wiederhergestellt zu sein schien,beschloß er, den Trotz der Miliz zu züchtigen. Der Großvesier Abdullah, einFreund der Janitscharen, und der Janüscharen-Aga, Beide Khalet'r Feinde, wur-den abgesetzt und erwürgt. Große Rüstungen zu dem vierten Feldzuge (1824)gegen tue Hellenen, die nahe Aussöhnung mit Rußland , das die S endung einesBotschafters nach Konstantinopel dem Divan anzeigen ließ, der Beistand, dender Viceköniz von Ägypten gegen Kandia und die Morecten leistete, die Ankunft
Aus ihre Vorsicllmia befahl Mabmud, die Mastixdöefcr auf Ehivs, welche LllMs,bedütfmffe dem Harem lieferten, zu verschonen.