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Makrobiotik
Majorcnnität
und dessen ältester Sohn (.,) vor ihm gestorben, so succedirt nach dem Erstgeburt«-,rechte der älteste Großneffe (>!), nach dem Majorat der tweite Iceffe (0), nach demSeniorat der Vaters-Bruderssohn (0), wenn nämlich der Oheim (U) früher ge-starben; lebte tiefer, so würde ihm nicht nur nach dem Seniorat, sondern auchnach dem Majorat die Erbfolge gebühren. Das Majorat betrifft alle oder die vor-nehmsten Guter der Familie, sie heißen Majoratsgüker, Majorate, undkönnen in der Regel nicht veräußert oder verpfändet werden. Die Vermehrung derMajorate in einem Staate ist bisher mit Unrecht gleichgültig angesehen worden.Je mehr sich da« Vermögen in wenige Hände concennirt, je mehr entsteht Ar-muth, denn reiche Geschlechter verzehren theil« viel außer Lande«, theil« bedürfensie Lu.ru«, der gemeiniglich dem Auslande am ferde, liebste» ist, und EnglandsBeispiel mag andre Rationen von gleicher fehlerhaften Gesetzgebung abschrecken,die e« natürlich herbeiführte, daß über 150,000 Briten auf dem Continente leben,nicht um dorr zu erwerben, sondern um dort zu verzehren. l l. h.
M a j o re n n i t ä t, Volljährigkeit, Mündigkeit, s. Minorennität.
Majorca (Malloi ea), die größte von den zu Spanien gehörenden balka-rischen Inseln im mittelländischen Meere. (S. Balearen.) Sie zählt auf 03gegen 150,00» Emw., welche sich durch Arbeitsamkeit und Tapferkeit aus-zeichnen. Unter jener Zahl gab es 3700 Priester, Mönche und Nonnen. Da«gelbe Fieber hat 3 Mal in tiefem Jahrh. Majorea heimgesucht. Hauptcrzeugmssesind Wein, Salz, Ol. Saffian, Vieh und Wildprek. Getreide wird nicht hin-reichend erzeugt, weil man den Anbau des fruchtbaren Boden« ungeschickt betreibt.Die Nordküste :st gebirgig. Hin und wieder finden sich an den Küsten Koralle».Die Hauptst. Palma (30,000 Einw.) ist befestigt, hat einen Hafen, eine Univer-sität, eine Akademie der zeichn. Künste, und ein BiSthum, welches unter Valen-cia steht. Auch ist sie die Residenz des GeneralcapirainS der balkarischen und pitvu-sischen Inseln, die zusammen das Königreich Mallorea ausmachen. Man verfer-tigt hier grobes Tuch, Taffent und sehr feine eingelegte Tischlerarbeiten. Dertreffliche Hafen Porto Pi wird durch das Fort T.-Carlos gedeckt. Die StadtAlcudia liegt ungesund in Salzsümpfen und Reisfeldern, hat daher nur 1000 Einw.und war sonst der Aufbewahrungsplatz für Staatsgefangene.
Makame, in der persischen Dichtkunst, eine Erzählung oder Novelle. Siehaben ihren Namen von dem Orte, wo man sich aufhält und unterhält; dann bezeich-net Makame die Unterhaltung selbst oder einen unterhaltenden Vortrug. Rückerthat uns kürzlich die „Makamen des Hariri" in freier Nachbildung geliefert; dochwurde dieseDichtungsart schon früher bei den Persern durch Hamadani ausgebildet.
Makkabaer, s. Juden.
Makler, s. Sensal.
Makrobiotik (von lang, das Leben, siiniica s.aiüP die
Kunst zu leben), die LebenSverlängerungskunst. Eine gewisse Lebensdauer istdem Menschen bestimmt nach den Gesetzen der Natur (s. Leben), allein höchstselten erreicht er das Ziel des möglich längsten Lebens; denn durch mancherlei feind-liche Einflüsse wird sein Dasein verkürzt. Gleichwol kettet schon der von Natureingepflanzte Trieb den Menschen an das Leben, sodaß der Wunsch und da« Be-streben, es so lange als möglich festzuhalten, von jeher in eines jeden gesunkenMenschen Seele lebte. Da man zur Verlängerung des Lebens schon die Erhaltungder Gesundheit für hinlänglich hielt, so faßte man diese besonders ins Auge, undglaubte Alles gethan zu haben, wenn man nur keine Krankheit auskommen ließund jede eingetretene schnell entfernte. Die Ärzte bemächtigten sich daher ganzdieses Feldes der Wissenschaft und betrachteten sie als einen Anhang zur Medicin.So entstand die medicinische Diätetik, wozu man nach und nach sehr viele Anlei-tungen hatte, die jedoch anfangs bloß eine Zusammenstellung verschiedener Regeln,