Band 
Siebenter Band. M bis N.
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Maktrole

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die Gesundheit (s. d.) zu erhalten, war, blaß den gegenwärtigen individuellenGesundheitszustand des Menschen umfaßte und dessen relative C'efiiiidheik zu er-halten suchte. Die Makrobiotik gebt aber weiter, sie sucht das Leben selbst bis zuseiner absoluten Dauer hin zu verlängern, alle Feinde des Gebens zu erkennen undzu vermeiden, die der Lebensdauer günstig»» Einflüsse auf den menschliche» Kör-per zu befördern, und beschränkt insofern zuweilen selbst die Medicin in Anwen-dung mancher heroischen, der künftigen Lebensdauer nachiheiligen Mittel, oder inzu schneller Entfernung und Unterdrückung mancher Krankheit. Dieses suchte be-sonders Hufeland in seiner „Kunst, das menschliche Leben zu verlängern", zu leisten.

Maklrele, Makrele (NonNe, -».-»„über. I.), ei» Seefisch, der et-wa einen Fuß lang lind wegen seines angenehmen G schmacks frisch und gesalzenkäusig gesucht wird. Kopf und Leib sind rznid ui d ohne Schlippen, der Bauchsilberfarbig, der Rücken blau. Er vermehrt steh außerordemlich und erscheint ingroßen Zügen. An den Küsten von Frankreich und England, vorzüglich bei Dieppe ,wird die Makrelenftscherei im Juni und Juli mir Angel und Netz käusig betrieben,stärker noch an den Küsten von Nordamerika, in Neuschottland und Connecticut ,in Oüindien im bengalischen Meerbusen.

M a k u b a , l) ein Bezirk im nördl,Theile der Insel Martiiiigue, 2) eineArt Schnupstabück, welcher ni diesem Bezirke gebaut lind zubereitet wird. Denlieblichen Veilchendust, welcher diesen Taback auszeichnet, soll derselbe dadurch er-halten, daß man ihn mit Wasser, worin roher Zucket aufgelöst ist, stark anfeuch-tet und ihn so in einen gelinden Grad von Gäkrung übergehen läßt.

M akute, nach einigen Reisebeschreibern der Name gewisser Marke» odergeflochtenen Decken, welche ein allgemeines Bedürfniß der Neger in Kongo sind,und wonach sie den Weich der übrigen Dinge z» schätzen pflegen, also eine ArtRechiuingsmünze für den Handel. Was nun auch jene rohen Völker selbst darun-ter versshcn mögen: die Europäer, welche mit ihnen handeln, Werdensich dochbald aus ihrem Handel selbst einen Begriff von Dein bilden, was ihnen eine Ma-kutc werth sei, und sie auf ihr gewöhnliches Gelt, d. i. auf Silber, reduciren. Auchhaben wirklich die Portugiesen, welche sonst einen starken Handel an der afrikan.Küste trieben, Makute in Silber für den Gebrauch im afrikan. Handel aus-geprägt. Büsch (in s. Buche über die Staaiswüchschaft, 2. Thl.) schätzt dieseMünze auf etwa 10 Schillinge Hamburger Banco in Silberwerth. Wahrschein-lich sind diese Makute in Portugal nach demjenigen Silberwerth ausgeprägt wor-den, den sie im afrikan. Handel wirklich hatten.

Malabar, der südliche Theil der westlichen Küste der indischen Halbinseldiesseits des Ganges , das Pfefferland der arabischen Geographen. Der Namekommt von den Persern und Arabern, die schon früh diese Küste beschifften, undheißt so viel als Land oder Küste, Mala oder Male. Der Name aber, den dieEingeborenen selbst ihrem Lande beilegen, lautetMalavalam oderDergland, indemes von allen Seiten, ausgenommen gegen W., wo es an das Meer grenzt, vonhohen Gebirgen der westl. Ghars umgeben ist. (Irrig wird der Name der gan-zen westl. Küste von Indien beigelegt.) Malabar erstreckt sich ungefähr vom 10bis zum 13° N> B., d. b. vom Cap Komorin bis an die südl. Grenze vcnKanara,oder bis zur Stadt Dckla und dem Flusse Nelissuram, und hat in der größtenBreite höchstens 15, und in der Länge 50 geogr. Meilen. Das Land (540 ^M.,worunter 337 OM., mit 900,000 Einw., unmittelbar zur brit. PräsidentschaftMadras gehören) wird von vielen Flüssen bewässert, die von den Ghatsgebirgenkommen; in einigen Gegenden ist der Boden sumpfig. Es ist fruchtbar an denmeisten Erzeugnissen Ostindiens, besonders an Reis, Pfeffer (eine Hauptwaaredieser Küste), Kardamomen, Indigo, Cassia, Sandelholz w. In den Umge-bungen der Gebirge sind große Wälder, welche treffliches Schiffsbauholz (Teak-