Band 
Siebenter Band. M bis N.
Seite
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Mmisfü'ld Monso

Colloredo, welches daher den Rainen Eolloredo-Vdansfeld führt. Die ehemal.Grafschaft Mansfeld (19 f^>M., 19,000 Einw.) in ftt 0 rdlh»r»'g?n wind?Schuld?» wegen von Klirftichsen und Vdagdeblirg seit 1110 seaueniurr. Seit 181-1ist st? d?»> prellü.RegierluigSbeziikeVsersebilrg einverleibt. In ihr liegen dieKreiS-städte Mansfeld und Eislebe». DasLandchen hat Bergbau.

?)! ausfielt (William Murrav, Grasv.), Lordoberrichter, Rechtsgelehr-ter, geb. zu Peirl, in Schottland den 2. Mae; 1101, meiner Sobi, des OlafenDavid von Srormont. Schon als 1-!>ähr. Jüngling auf der Schul? zu W?st>n>nst?rZeichner? er fiel, durch Beredrsamkeir au?. Er studirie 1123 zu Dzsord im C-ln fti-(lliui eli (ä>!ie^e. 1131 bereiste er Frankreich und Italien . Dann widmere erstehder geriehrl. Praxis als Redner-, II42 ward er 8,,>>i,-ii , i.ei>er.>l »iid 1110Oberrichter der Kingsbench, auch Geheunerrath. Sei»? Beredtsanikeitiiiiteiftutzteeine harmonisch? Stimme und eure würdige Stellung ; seine sprach? war rein,sein Styl nervig und klar. seine Fassungskraft schnell und sein Gedächtniß scharf.Daster traten istm frühere Rechrsfälle scstnell lebhaft vorSEAuge. In Eolonien - iindPrisemach?» nahm der Gebeinierakh selten einen andern Beschluß als seine ?lbst,m-nmng. Er redete immer kräftig für Duldung und Religionsfreiheit. Die Muuste-rialeoalition von 11.11, welche furGroßbrikannie» so sehr Vortheilhaft war, war meistsein Werk. Lordkanzler wollt? er nichtwerde», lind Il88legteerseiiieW»rdenieder,und wiewol seine Körperkraft? seitdem abnahmen, so blieb doch sein freist unge-schwächt. Die stanz.Revolution mir ihren Folgen machte den Greis für s. Vaterlandund dessen Zukunft besorgt. Er starb d. 20. März II l5 auf s. Landsitze bei .ftenwood.

Man so (Johann Kaspar Friedrich), Pros. und Ritter, geb. zu Blastenzellim Herzogtkum? Gotha den 20. Via, 1119, erhielt den ersten Unterricht, der sichgroßrentheils auf die alcen Sprachen beschrankte, »n v.eterlichen Häuft. Roch vorseinem 11. I. hatte er die Elasstker mehrmals duichgelesen, unk im Griech., wel-ches er meistens durch eignen Fleiß erlernen mußte, den Hestod und Theokiitübersetzt. Im 11. I. besucht? er das Gymnasium ni Gorha. I» Jena , wo er4ch Jahr, zuletzt als Erzieher im Hause des RechkSgelehrten Hellfeld, lebte, ginger von der Theologie zur Philologie und Philosophie über. Dann nahm er in Go-tha ein? Hauslchrerstelle an und lehrte zugleich, seit 1131, am Gymnasium, zuerstals Eollaborator, spater als Professor. 1130 wart er als Proreeror an das Ma-ria-Magdaleneti-Gymnastum in Breslau berufen, und übernahm 3 Jahre darauf,als erster Professor und Reeror, die Leuung dieser Anstalt und stand derselben bisan seinen Tod (0. Juni 1820) rühmlich vor. Hier lebte er m engen FreundschaftS-Verhältnissen mitGarve, wie man aus den Briefsammlungcn steht, die nach Gar-ve'S Tote erschienen sind. M. ist als Dichter und Prosaiker, als Übersetzer, Hu-manist und Kritiker bekannt. Wenn auch seinen Übersetzungen (Virgil'S „Land-bau", Bion und Moschus, der „Konig Odipus" des Sophokles und „Das be-freite Jerusalem", letzteres unvollendet) das Verdienst möglicher Treue nicht bei-gelegt werten kann, so sind doch in denselben gelehrte Kenntnisse und ein empfäng-liches Genturh nicht zu verkennen. Unter seinen eignen Gedichten ist seine „Kunstzu lieben", ein Lehrgedicht in 3 Büchern, das größte; die „Epistel an Garveüber die Verleumdung der Wissenschaften" ist nur von leiten der Eleganz derDarstellung lobenswerth. Auch in den 2 Bdn. seiner „Vermischten Schriften" fin-den sich u. d. N. „Poetische Walter" 2 Bücher vermischter Gedichte. Von M.'sprosaischen Schriften nennen wir seine „Versuche über einige Gegenstände aus derMythologie der Geft-chm und Romer", seinen „Versuch zur Aufklärung der Ge-schichte und Verfassung von Sparta" (4 Bde.) und sein „Leben Konstantin'? desGroßen". Bedeutender als alle seine frühern Schriften sind seine letzten geschicht-lichen Arbeiten und namentlich die „Geschichte deö preuß. Staates seit dein hn-bertZburger Frieden" (Frankfurt a. M. 1819 fg., 3 Bde.); seine „Geschichte