Band 
Siebenter Band. M bis N.
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Maiuisi'iipre von St.-Holcna rc.

wahrscheinlich weil nun das Papier mehr aufkani. S. I>. ?lug. Pfeiffer, „ÜberBucherkandscbr,fken überhaupt" (Erlangen 1810). Vgl. Ebert, , Zu!' Hand-schriftenkiinde" (Leipzig 1825 fg.). 1829 gab I>. (ästist. H.inel in Leipzig bc: aus :

„<.ä,t,i!«>i:i äl.iiiii-,« , iptoi 1>M , «PI> in !>>!>!,«itlieei^ t.iüH.i«'. 11« ! eet um.ui,ie. I.u>,> i,i uiue, I!«4gii. In >1 nmüie ,->v>.ei «nutin" (4 Hefte, 4.). 4—>,.

Nd a n ii s cripte o n S r. - H e l e n a, von Elba , von I 8 > ,,1 8 1 8 u „ b 18 12, a u s S ü d d e u t sch l a n t ic. So wichtig da? Wort Ma-nuscript in der Diplomand (s. N(an u sc rip te) und Palaograpbie (s. d.) vonjeker gewesen ist. ebenso bekannt ist es in der Literatur der neuesten polit. beschichte.Die Viittheilunge», welche Zeitgenossen von Dem, was sie erlebn und beobachtet,ober was sie dabei gedacht und empfunden baben, der st Nachwelt handschriftlich bimterlassen, ersehe -ien gewöhnlich nach dem Tobe der Vers. u. b. T. Dcnkwurtigkeitcn ober »>> m „ ire«, (s. b.). Es stnb aber ancb absichtliche dAitiheilungen dieserArt „ber Napoleons Schicksale lind nber verwandle Gegenstände, einige davon nochbei des beriihmren befangenen Leben und zum Tbeil von genannten Verf., u. d.T.„Ndanuscripte" erftbienen, die als Diemoit-eu zu betrachten, aber eben darum, weilibre Abfassung und Herausgabe auf die Lenkung der öffentlichen Meinung berech-nn war, nur mit Vorsicht zu benutzen sind, und die daher keineswegs den Vermacht--nisten des Vertrauens oder den Selbstgeitandmssen grober Männer, nach dem Todederselben siir die Nachwelt bestimmt, gleichgesetzt werten kennen. Die erste Bekannt-machn,,g diewr Art, das „Manuscript von St.-Helena", erschien anonvm, weil mandie Meinimg von Europa für den gefesselten H.lden des Jahrhunderts gewinnenund den (Glauben verbreiten wollte, als ob Napoleon selbst der Vers. sei. Dasselbewar die Absicht bei dem „Manuscript von der Geisel Elba". Hierauf machte Fleuryde Chiboulon ein ähnliches „Manuseript von 1815" in s. „Memoiren über Napo-leon " bekannt. Endlich erschien 1825 das interessanteste und glaubwürdigste vonallen, mit dem Namen des Vers., das ,,'Immm, n >!,- 1814 ete." von dem Baron.Hün. Zugleich ward der in die Augen und Obren fallende Titel: Manuseript, von«Schriftstellern gewählt, die ihre poln. Ansichten und Ketzereien durch diese geheim-ntstvolle Maske gern in Umlauf bringen wollten: dabin gehört das „Manuseriptaus Siitdeutschland". Von diesen Mannscriplen soll hier ein kurzer Bericht gege-ben werden. 1) s)n dem ,A!.-Ii>iwei il renn ,l, 8le.-II>stei>e «I'iiiie Manier«; iii-e >mme" (London, bei Murran, 1811, und »bcrs. in mehre Sprachen) spricht Na-poleon von sich selbst in der ersten Verton. Er erzählt sein Leben rhapsodisch, vergißtund verwechselt Ereignisse und Zeiten so sehr, daß man ihn selbst unmöglich siir denVers. halten kann, obgleich s. epiaranmiaiiscber Lakonismus und s. Charakter dai insich täuschend darstellen. Der engl. Herausgeber übeiließ es der Vermuthung derLeser, ob das geheimnifivolle Mannscript wirklich von Bonapane selbst oder von ei-nem geschickten Vertheidiger unter s. Namen abgefaßt worden sei. Napoleon selbsthat nach den ,Ale„>c>ii<'8 «I«' dApotämi. >1,4.-,,«„<-8 Iiiilmignes. I. II, «lieiözcnmte (In bl»nil,r>lr>i>" (London 1823, S. 199—290) widersprochen, daß dasManuseript von ihm herrühre. „Ein StaatSratb, der von 1800—3 im orkentl.Dienste angestellt gewesen, 1806 und 1801 sich nicht in Frankreich aufgehalten,dann aber mit den span. Angeleaenheiten sich vorzüglich beschäftigt habe, müsse derVers. sein. Voni Kriege verstehe er nichts oder habe davon ganz falsche Vorstellun-gen". Darauf berichtigt Napoleon 4 4 Stellen des ManuscripkS und wietersprichtdemselben in sehr wesentlichen Dingen, sodaß es durchaus keinen andern Werth hat,als den ihm diese Anmerk. geben, die zum Theil wichtige Erläuterungen enthalten.Zu Ansehung der Anachronismen des Manuscriprs macht Napoleon S. 241 dieöfters anwendbare Bemerkung: „I.'lnstoire ,,'est p->8 <ie I» mct.ipli^igiie, cm116 peilt P.-I8 l'emitw ll'tiruigstiuilinn et bätil ä volonte : >l kirnt >l abur«l I'-Ip-

preullre". Wahrscheinlich ist Las Cafes der Verf., seine aus Napoleons Dictaten