Band 
Siebenter Band. M bis N.
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Maret

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Ceva, Savona und Utbino, räumten und sich über Piacenza zwischen denPo u.Min-cio zurückzogen. AnderStelle, wo Desaix fiel, ist ein Denkmal errichtet. Savary er-,zählt in s. >I6i»oirrs, wie BonaparteimSchlafeine Meldung im entgegengesetztenSinne verstanden und deßhalb s. rechtenFlügel einer Niederlage bloßgestellt habe. K.

Maret (HugueS Bernard, Herzog von Bassano), geb. 1158 zu Dijon ,wo sein Vater Arzt und beständiger Sekretair der Akademie war. Er wollte inP^riS eine Stelle kaufen, als die Versammlung der Reichsstände seinen Hoffnungen.me andre Richtung gab. Nach der Eröffnung der constituirenden Versammlungentwarf er mitMejean dem Ältern den Plan zu dem „IjuIIclin cle I'X,-i<-„,bl«:e",worin er die Verhandlungen der Versammlung mit ungemeiner Treue wiedergab.Als der Buchhändler Panckoucke späterhin die Gedanken zur Herausgabe des „Mo-niteur" (s. d.) faßte, bewog er M., sein „kullcti»" aufzugeben und seine Arbeitfür die neue Zeitschrift fortzusetzen. Der große Beifall, den dieses Blatt fand,machte den Verfasser zu einem wichtigen Manne für alle Redner, die auf die treueDarstellung ihrer Meinungen Werth legten, und von dieser Zeit an beginnt M.'SGlück auf seiner politischen Laufbahn. Zn einem kleinen Hause in derStraße Sk.-Thomas du Louvre, wo er seine Zeitschrift herausgab, lernte er den LieutenantBonaparte kennen, der hier wohnte, und den er oft zum Essen mitnahm. M. bliebbis um die Mitte 1191 mit den Jakobinern verbunden, seit den Begebenheitenaufdem Marsfelde (11. Juli 1191) aber zog er sich mit vielen andern Abgeordnetten zurück und ward Mitstifter des Tlubbs der FeuillanS, wo er laut die constitu-tionnelle Monarchie predigte. Er entzweite sich jedoch nicht so ganz mir seinen al-ten Freunden, daß er nicht einige wichtige Verbindungen behalten hätte, die ihmin der Folge nützlich wurden. Als der 10. August die Monarchie gestürzt hatte,nahm M. die Stelle eines Divisionschefs unter Lebrun, dem neuen Minister derauöwärt. Angelegenheiten, an. Er wurde, als der engl. Gesandte in Paris zu-rückberufen und dem franz. Botschafter in London die Anerkennung seines öffent-chen Charakters verweigert worden war, gegen Ende 1192 an den engl. Hof ge-sandt, um dessen Beitritt zur Coalition zu verhindern. Hier wurde er sehr kaltaufgenommen und erreichte seinen Zweck nicht; vielmehr schickte ihm Lord Gren-ville im Febr. 1193 seine Depeschen uneröffnet zurück, und zugleich den Befehl,das Königreich binnen drei Tagen zu verlassen. Der schnelle Wechsel der Bege-benheiten in Frankreich und alte Erinnerungen hatten die Gunst, die er unter demMinister Lebrun genossen, vermindert, weshalb er auch seine Stelle verlor. Dochernannte man ihn bald darauf zum Botschafter am neapolitanischen Hose. Aufdem Wege dahin ward er den 25. Zuli im Graubündtnerlande, nebst Sdmonville,durch östr. Truppen in Verhaft genommen und nach Kufstein gebracht, einigeMonate darauf aber mit den von Dumouricz ten Ostreichen, überlieferten Con-venksdeputirken zu Basel gegen die Tochter Ludwigs XVI. ausgewechselt. ZinZuni 1191 ernannte ihn das Directorium zu einen, der drei Coimiiisiaire, welchemitMalmeobury zu Liste den Frieden unterhandeln sollten. Nach der Revolutionvon, 18. Fructidor (4. Sepk. 1191) ward er zurückberufen und lebte entfernt vonSraalSgeschäften, bis er im Dec. 1199 zum Generalsekretair der Consu'n ernanntwurde. Später ward diese Stelle unter dem Namen Staatssckretariat zu einemMinisterium erhoben. Er gewann bald Napoleons Vertrauen und begleitete ihnauf asten seinen Reisen und Feldzügen. Er half die Friedensverträge von Pres-burg, Tilsit und Wie» schließen, erhielt 1811 das Portefeuille der auswärt. An-gelegenheiten und ward zum Herzog von Bassano erhoben. Auch in dem russischenKriege von 1812—13 war er um die Person des Kaisers. Den 1. Januar 1813schlug er eine Aushebung von 350,000 Conseribirten zum Ersähe des in Rußland erlittenen Verlustes im Senate vor. Er ist hauptsächlich an der Fortsetzung die-ses Krieges.Schuld gewesen, welches ihn auch bewogen haben soll, im Anfange