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Siebenter Band. M bis N.
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Moriiis

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vor zu schwächen. Die Barbaren aber beschlossen, ihren Marsch, ebne des römi-schen Heeres zu achten, fortzusetzen. M. folgte ihnen und kolke sie bei Llaiiä Sepkiäein. Er griff zuerst die Ambronen und am folgenden Tage die Teutonen an; beideHeere wurde» vernichtet slOL v. Ehr.). Auf die Nachricht von tielcm großenSiege brachten ihm gesandte aus Rom die Botschaft, daß ihm ein fünftes Eon-sulat und die Ehre des Triumph? zuerkannt worden. Letztere wollte er nur an-nehmen, wenn er sich durch Besiegung der Enubern ihrer würdig gemacht habenwürde. Diese waren von der Ostseite "> Italien eingedrungen; M. vereinigte sichdaher mit Luctatüi? und zog ihnen entgegen. Nun baten die Enubern durch eineGesandtschaft, daß man ihnen Ländereien zuWobnplätzen anweisen solle; M.abermeldete ihnen mit Hohn die gänzliche Niederlage ihrer Bundesgenossen. Hierüberergiunuiit, rückten die Eimbern vor. Ihr König Bojorip foderte den M. auf, Zeitund Ort zu einer entscheidenden Schlacht zu bestiinmen. Dieser wählte eine Ebene,Eanipi Raudii genannt, unweit Dercelli, die deni cimbrischen Heere, das aus300,000 M. Fußvolk und 15,000 Reitern besiand, nicht erlaubte, sich gehörigauszubreiten. Da? Römcrheer war 52,000 M. stark. Obgleich M. sich scl'rst denHaupkangriff vorbehalten halte, so fügte es doch der Zufall, daß Luctakin? undSvlla die eigentliche Entscheidung bewirkten. Die Niederlage der Barbaren warvollständig; 150,000 blieben. 60,000 ergaben sich, die übrigen zogen einen frei-willigen Tod der Sklaverei vor (101 v. Ehr.). M.und Lneiatiu? zogen triumphi-rend in Rom ein, und Ersterer erbaute eine» Tempel der Ehre und Tapferkeit. DieBewerbung um daSßchsteEonstilat konnte dem Sieger nicht fehlschlagen, obgleichder große MekelluS Numidicu? sein Nebenbuhler war. Er verband sicki jetzt mitden vorjährigen Tribunen, Apuleju? Saturninu? und dem Prätor ServiliusGlau-eia, und suchte in Gemeinschaft mit ihnen alle Mittel hervor, da? Volk zu gewin-nen und die Patrizier ihrer Vorrechte zu beraube». Die? geschah besonder? durchdas Gesetz, daß jede Volksverordnung 5 Tage nach ihrer Bekanntmachung vomSenat bestätigt werden solle. Die Senatoren mußten die? Gesetz beschwören, undMetellus, der sich dessen weigerte, ward verbannt. Indeß Kaue M. sich durchseine Zweizungigkeit beiden Parieien verdächtig gemacht und wurde bei der neuenEonsulwakl Übergängen; SaturninuS und Glaneia §her kamen in einem DolkS-aufstand um. Aus Verdruß über die Aurückbrrufung des ihm verhaßten Meiellugging M. nach Asien , unter dem Verwände, der Erbeb- dort ein Opfer zu bringen,eigentlich aber, um durch Anzettelung eir.es neuen Kriegs neue Wichtigkeit zu er-langen. Mit Erstaunen fanden bei seiner Rückkehr sich fast ganz vergessen, und denSylla in hohem Ansehen beim Volke. Dies entstammte seinen Haß, der schonjetzt einen Bürgerkrieg entzündet haben würde, wenn nicht die Eonsuln ihn imKeime erstickt hätte». Bald darauf brach der BunteSgenosscnkrieg auS, in welchemM. als Unkerfeldherr zwar einige Siege erfocht, im Ganzen aber weniger Ruhmeiiiärnkete, als man hätte erwarten sollen. Alter und adränklicbkeir Karlen seineKraft geschwächt, er legte daher seine Fcldherrnstelle noch im Laufe des Kriegs nie-der. Kaum war dieser gefährliche Krieg beendigt, als der Bürgerkrieg zwischen M.und Sylla begann. Beide bewarben sich um den Oberbefehl gegen Mühridat, undda die Eonsuln sich auf des ruhmgekrönien Svlla Seite neigten, überfiel der VolkS-tribun P. öLulpitiuS, der dem M. anhing, sie mit bewaffneter Hand und triebden Sylla au? der Stadt. Jetzt erhielt M. den Oberbefehl. Allein das Heer setztesich unter Anführung des -Lvlla »ach Rom in Marsch, wo M. an Svlla'S Freun-den alle Gewaltthätigkeiten ausübte. Ohne Widerstand zog Sylla in Rom ein,von wo M. mit seinem Sohne geflohen war, und erklärte Beide in die Acht. Vonseine»! Sohne getrennt, irrte M. an der Küste Italiens umher und war mehr-mals seinen Verfolgern entgangen, als endlich Reiter ihn in einem Sumpfe ent-deckten. Sie führten ihn nackt nach Minturnä, wo der Magistrat nach einigemEviiversaliviis-rexieoii. Bd. VII. 10