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Siebenter Band. M bis N.
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auch noch den Vortheil gewährt, daß die Seineschifffahrt dadurch weniger ge-hemmt wird.

M a r m o n k (Lluguste Frädäric Louis Viessede), Herzog v. Ragusa , franz.Marseha», geb. d. 20. Juli 177 l zu Chariüon au der Seine. Vom 16, I.dienteer in der Artillerie, zeichnete sich im Revolutionskriege, vorzüglich in den «al. Feld-zügen aus. wo er sich Napoleon unentbehrlich machte, sodaß er ihn auch nach Ägyp-ten begleitete. Er war Einer der Wenigen, die in das Geheimniß der RückreiseBonaparte'S aus Ägypten nach Frankreich eingeweiht waren und den 18. Brumairebeförderten, Nachdem er an allen Feldzügen seines Herrn Theil genommen, zoger sich in dem span. Kriege durch den Verlust der Wchlacht bei Walamanca die Un-gnade des franz. Kaisers zu. Doch wurde er 1813 in dem Kriege gegen die Alliie-ren wieder gebraucht. Auf dem Marsche derselben nach Paris wurde er bei FereChampenoise geschlagen und schloß, als jene sich der Hauptstadt genähert hatten,den Waffenstillstand und die Eapitulation ab, 30. März >814. (S. P a r i s.)Daraus bildete das 6. Armeecorps unter M.'S Befehl zu Effone Napoleons Vor-hut. Als aber dieser Marschall am 4. April sich für den Senat erklärte, der denKaiser abgesetzt hatte, verließ jenes Corps seine Stellung. Napoleon verlordadurch seine letzte Schutzwehr und dankte ab. Nach der Restauration wurdeM. zinn Capitam der konigl. Leibwache ernannt. Daher folgte er am 20. März1815 dem Könige nach Gent. (Napoleon hakte ihn wegen der Capirulation vonParis gewissermaßen geächtet.) Gegenwärtig ist M. Paw von Frankreich . Erhat auf seinen Gütern bedeutende Fabriken und landwirthschaftlichc Unterneh-mungen begonnen. 1826 war er bei der Krönung des Kaisers Nicalaus inMoskau außerordentl, Botschafter. 1827 trennte sich seine Gemahlin von ihmgerichtlich,

Marmvntel (IeanFraneois), ein classischer-schriftstellerderFranzosen,Mitgl. der M >ckön>i«; lrnnruixn, geb. 1723 zu Bort in Limousin. „Ich habe dasGlück gehabt", sagt er, „an einem Orte geboren zu werden, wo die Ungleichheitdes Ranges und Vermögens nicht fühlbar war. Ein kleines Eigemhum, einigeIndustrie oder ein kleiner Handel war der Nahrungszweig fast aller Bewohner.Daher wurde der Muth, die Freiheit des Charakters durch keine Art von De-müthigung unterdrückt. Ich kann sagen, daß ich während meiner Kindheit nurmeines Gleichen gekannt habe, daher vielleicht etwas Uubiegsames, das ich inmeinem Charakter behalten habe, und das selbst Vernunft und Alter nie gehöriggemildert haben". Sein Varer war ein Schneiderund besah ein Landhaus. , Hierverlebte M. seine Kindheit und lernte die Natur lieb gewinnen. Ld.une Älternerhielten für ihn einen Freitisch auf dem Collegium von Toulouse , Als Jünglingzeichnete sich M. durch sein bündiges Raisonnement und eine genaue Ikeenfolgeaus; aber er nahm eine» steifen und pedantischen Ton an, den der Umgang mirder Welt und sem langer Aufenthalt in der Hauptstadt nie ganz vertilgen konnten,Obgleich ihni sein erster Versuch eines Preiszetichts mißlang, fuhr er koch, be-sonders durch Voltaire , dem er seine poetischen Arbeiten sendete, aufgemuntert,fort, und nachdem er einige 'Preise in den Blumenspwlen (ftnx iloraux) von Tou-louse gewonnen und einige Zeit das Abb'kleid getragen hatte, kam er 1745 nachParis . Hier wohnte er mit einigen Schriftstellern zusammen, mit denen er dieEinrichtung getroffen hatte, das, Jeder der Reihe nach einen Tag für die gemein-schaftliche» Ausgaben sorgte. Bolkaire'S Empfehlungen führten ihn in ansehnlicheHäuser. Sei» erstes Trauerspiel: „I)e»is, >e tv,n„", machte ihn als Theater-dichter bekannt. Durch Begünstigung der Pompadour ward er Secretair bei demBauwesen zu Versailles (lll^to,ln^r.^chc >Iex lultiniein, <ln >oi) mit 1500 LivresPension, und erhielt auf 2 Jahre das Privilegium des auEr ge-wann damit 40,000 Livres. Die Parodie einer Lwcnc aus „Cigna", worjn ein