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Mathematische Geographie MathewS
Bernoulli u. A. So vermockten Manfred«, Nicoli, Nic. und Dan. Bernsulli,Euter, Ataclaurin, Taylor, Bradlcy, Moiven, Clairaut, d'Alembert , Lambert,Tob. Diaver, Kästner, Hindenburg, der Erfinder der combinatorischen ?lnalysis;Lagrange, Laplace, Legendre , Gauß, und die neuern Mathematiker im 18. undin unserm ssahl h. fortzuwirken und uns Aufschlüsse nicht allein über unsere Erde,sondern über die Sternenwelt, über Erscheinungen und Kräfte der Natur undderen zweckmäßigere Verwendung für die Bedürfnisse des Lebens zu geben, somanche» febwankenden Begriff fester zu stellen, so manchen Irrthum zu berich-tigen. Wir dürfen in dieser Hinsicht auf die Leistungen und Werke der hierschon genannten Männer in den besondern biograph. Art., und auf die den einzel-nen machemat. Disciplinen beigefügte Literatur verweisen. Die Zahl der gutenmathemat. Lehrbücher wächst noch täglich, ohne jedoch die Vorzüge der frühern all-gemein bekannten, durch Neuheit der Ideen, Klarheit und bessere Methode merk-lich zu übertreffen oder bei gründlichem S tudium entbehrlich zu machen. Büsch'S„Encyklopädie der makhemar. Wissenschaften" (Hamburg 1785) und dessen „Ver-such einer Mathematik zum Nutzen und Vergnügen des bürgerlichen Lebens";Langsdorf's „Einleitung in das Studium der Geometrie, Algebra, Trigonome-trie, Diff.- und Integralrechnung und der Dynamik, mit Rücksicht auf Maschi-nenlehre" (Manheim u. Heidelberg 1811), sowie Klügel'S „Mathemat . Wörter-buch" (Lpz. 1816, 4 Thle.), und das von A. L. Ereile herausgeg. „Iourn. für diereine u. angew. Mctthomank' (Bcrl. 1826, I.Dd., 4.) dürfen außerdem bemerktwerden. Übrigens muß nicht übersehe» werden, daß die besondern Zwecke bei demStudium der Mathematik sowol über die Art des Dortrags wie über die Auswahlder likeraischen Hülfsmittel entscheiden, daß der Werth der mathemat. Methodezwar festgestellt ist, daß jedoch die Mathematik an sich nicht die Denkkraft zu schaf-fen , wohl aber sie zu schärfen vermag, und daß ohne außerordentliches GeisteSver-mögen kein Mathematiker die Gesetze der Schwere entdeckt hätte. S. I. H. M.Poppe's „Gesch. der Mathematik'« (Tübing. 1828). 5.
Mathe m atischeGeographie, die Wissenschaft von Dem, wassich aufder Oberfläche der Erdkugel ausmessen läßt, oder die Anwendung der Mathe-matik und Astronomie auf die Ausmessung der Erde. Schon die Alten hakten indieser Wissenschaft nicht unbedeutende Fortschritte gemacht. Es geht aber alleMeßkunst auf der Erde von 2 Grundsätzen aus: ein Mal, daß die Erde als Kugelzu betrachten, und zweitens, daß die Punkte und Kreise, welche man sich am Him-mel denkt, mit ähnliche» Punkte» und Kreisen auf der Oberfläche der Erde überein-stimmen und zusammenfallen. Man s. Erde, Pol, Äguaror, Wendekreise,Mitlagskreise und Parallelkreise. S. Walch's „Einleit. in die mathe-mat. Geograph." (3. Aufl., Götlingen 1807), Schniidt's „Lehrb. der mathemat.Geographie" (Lpz. 1810), Brewer's „Anfangsgrünte der mathemat. Geogra-phie" (Düsseldorf 1828). (Vgl. d. Art. Geographie.)
MathewS (Charles), ein Komiker, der, wenn er Feste an Ksnntnissenund Witz nachstehen sollte, ihn an Allgemeinheit des mimischen Talents weit über-trifft, weil ihm kein Charakter, keine Nation, kein Alter, keine Eituatio» uner-reichbar scheint. Er ist den 28. Juni 1776 in London geb., wo sein Vater Buch-händler war, und erhielt guten Unterricht. Drei Jahre vor Ablauf der Schulzeitnahm ihn sein Vater in die Lehre; aber ihm lag mehr daran, Bücher zu lesen alssie zu verkaufen, am meisten zogen ihn die Schauspiele an. Bald fand er Gele-genheit, in der Stube einer alten Französin mit andern jungen Leuten ein Trauer-spiel aufzuführen. In ein öffentliches Theater wollte ihn sein religiöser Vater nichtgehen lassen; es geschah gegen dessen Wissen dennoch, und nun waren alle seineGedanken auf die Bühne gerichtet. Er fand das meiste Gefallen an den Rollender Alten und legte zu dem Ende eine Sammlung von Perücken an, welche mit