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Siebenter Band. M bis N.
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Medea

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vortrefflichen Styl gearbeitet. Griechische Denkmünzen dieser Art, welche vor derRönier Zeit geschlagen worden, sind äußerst selten, aber griech. Denkmünzen aufrömische Kaiser sind noch zahlreicher als die römischen. Diejenigen, welche nachder Regierung des Hadrian geschlagen worden, stehen in Hinsicht der Arbeit denfrühern weit nach, indessen werde» sie wegen ihrer Seltenheit und der Mannig-faltigkeit ihrer Inschriften sehr geschätzt. Seit dem 3. Jahrh, nach Chr. ging dieKunst, große Denkmünzen zu schlagen, nach und nach ganz verloren und blieb esbeinahe 1000 Jahre. Ob Denkmünzen auf Karl d. Gr. (800) nicht später ge-schlagen worden sind, ist ungewiß. Im 14. Jahrh, findet man die ersten sichernSpuren von medaillenförmigen Bildnissen. Victor Pisani, oder Pisanello , einMaler aus St. - Vizilio im Deronesischen, der in der ersten Hälfte des 15. Jahrh,lebte, wird, ungeachtet früherer Versuche von A., wegen seiner vorzüglichen Ge-schicklichkeil für den Wiedererfinder der Kunst, Schaumünzen zu gießen, gehalten.Victor Gambello, auf den Münzen Victor Camelio genannt, zu Vicenza im Ve-netianischen gebürtig , der vor und unter der Regierung des Papstes Sixlus IV.(1431 —8 t) arbeitete, ist der Erste, der die Medaille» in Eisen oder Stahl schnitt.In Frankreich zeichnete sich unter der Regierung Ludwigs XIII. Jean Darin(1604 —12) aus Lüktich als Medailleur aus. Die erste engl. Denkmünze ließ1480 ein engl. Privatmann in Italien auf die Belagerung von Rhodus durch dieTürken schlagen. Ob diejenige Denkmünze, welche man für die älteste in Deutsch-land seit der Wiederherstellung der Wissenschaften hält und welche auf den 1415zu Konstanz verbrannten Huß geschlagen worden, nicht später geprägt sei, scheintzweifelhaft. Besonders reich ist Holland an historische» Denkmünzen aller Art ausdem 16. u. 17. Jahrh. Die neuern Medaillen sind gewöhnlich mit einem Randeeingefaßt, der aus einigen Reifen besteht. Sie werden zuerst gegossen und dannzwischen den Stempeln »achgeprägt, wodurch die Feinheit der Umrisse in den Figu-ren hervorgebracht wird. Die großen thalerförmigen Schaumünze» nennt manMedaillen im eigentlichen Sinne, die kleinen IettonS. Eine Medaille von außer-ordentlicher Größe nennt man Medaillon. (Der Sprachgebrauch bezeichnetauch zuweilen mit dem Worte Medaillon jedes kleine Miniaturgemälde unter Glas,welches die Damen zu tragen pflegen.) Unter den deutschen Medailleurs und Gra,veurs nennen wir Abrahams»» und Loos(s.d.) in Berlin. In Frankreich und Ita-lien ward die Kunst Medaillen zu schneiden besonders unter Napoleon zu einer hohenVollkommenheit gebracht. Die von Denen entworfenen und von Simon, Süsse,Andrieu, Ieuffroy, Tiolier ic. ausgeführten Denkmünzen auf die Siege der großenArmee werden sehr geschätzt. Zmü Kauf und Verkauf der Medaillen, deren Werthgrößteniheils die Seltenheit der Exemplare bestimmt, gehören gründliche, geschicht-liche und diplomatische Kenntnisse. S. T. E. Mionnet's „ve-cilptic», cle« me-clsilles .intiguez, ^lecgnes <-> loninine»" (Paris 1813, 6 Bde.)z Köhler's„Münzbelustigung ic."; Lochrer's „Medailiensammlung", IoachiM's „Neu eröff-netes Münzcabinet:c." bis.

Medea, T. des Königs'2sstes von Kvlchis. Als Mutter wird von EinigenIdyiä, des Okeanos Tochter, von A. Hekäte genannt. Die Fabelgeschichte legt ihreine tiefe Kenntniß der geheimen Kräfte der Kräuter bei, durch welche sie Zaubereiübte. Sie rettete durch ihre Bitten und ihren Beistand vielen Fremden das Leben,zog sich aber dadurch den Verdacht ihres Vaters zu und wurde von ihm in ein Ge-fängniß geworfen, aus dem sie in den Tempel der Sonne flüchtete. Mit dem An-führer der Argonauten, Iason (s. d.), lebte sie, nachdem sie ihn in allen Gefahrenunterstützt hatte, 10 I. in glücklicher Ehe, bis die Reize der T. des Königs Kreon,Glauke oder Kreusa , eine neue Leidenschaft in ihm entzündeten, und er M. verstieß.Nach A. trennte sich Iason von ihr, weil man ihm den Dorwurf machte, daß er eineausländische Giftmischerin zur Gattin habe. Unter dem Scheine duldender Erge-bung sann sie auf Rache» Sie sandte der Braut ein Kleid zum Hochzeitgeschenk,