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doch immer noch ohne fürstl. Titel und mit Beibehaltung der republikanischen Form.Al? aber nach s. Tode (1516), unter ?llesiandro'?, s. Vetter? (nach Einigen s. Ba-stard?) Verwaltung, 1523 übermal? ein Mediceer, Iuliu?, de? I i58 ermordetenGiuliano Bastard (ja nach Einigen Alessandro'? Vater) den päpstl. Stuhl bestieg(er nannte sich Clemen? V l l.), al? 1533 .Katharina, Lorenzo'? Tochter, Heinrich? I I.,Konig?von j^ankreich, Gemahlin ward, da konnte man da? baldige Ende auch die-ser Scheinfreiheit von Floren; vorau?sehen. Zwar schienen die Florentiner sogar ihrealte Freiheit wiedergewinnen ;u wollen, denn sie verjagten (1525) den lasterhaftenAlessandro; aber die? war da? letzte Aufflammen de? republikanischen Meiste?. AufClemen? VII. Veranlassung belagerte Kaiser Karl V. Floren; (1531), setzte nachder Einnahme den Alessandro wieder ein, machte ihn ;um Herzog von Flo-re n; und vermählte ihn mit s. natürlichen Tochter Margaretha. Anfang? liebteihn die Nation wegen s. Leutseligkeit; aber zuletzt ergab er sich einer zügellosen Le-ben?weise. Er war der erste unabhängige Herzog von Florenz. Al? Alexander, derletzte Abkömmling de? großen Cosimo, von Lorenzo dei Medici (au? der von Cosimo'?Bruder Lorenzo stammenden Linie) ermordet worden war (1535), machten die Flo-rentiner zwar noch einen schwachen Versuch, die Republik herzustellen; aber vonNeuem griff Karl V. ein, und sein Machtwort beförderte Cosimo >. (au? einemandern Zweige ders. Hauptlinie) zum Herzogthum Florenz. Cosimo I. besaß, wieseine Nachfolger, zwar die Verschlagenheit, aber nicht die Tugenden der großen Me-diceer, deren Thaten er s. Große verdankte. Diese Größe zu sichern, ließ er sich vorAllem angelegen sein, dieStrozzi, Erbfeinde s.Hause?, gänzlich zu vertilgen (15-54).Zur Beschützung de? levantifthen Handel? gegen die Türken stiftete er einen neuengeistl. Orden, den von St.-Srephan. Er war em eifriger Sammler von Alterthü-mern und Gemälden, auch stiftete er die große Sammlung von Bildnissen berühm-ter Männer und vermehrte fortdauernd die Sratuensammlung, die sich im GartenLorenzo'? de? Prächtigen befand. Ihm verdankt man auch die Gründung der floren-tinischen und der Zeichnung?akademie 1562. Sein „Vi>^i„ >>or I'. >!>.-, lüsti-,,clescilitn ,li> IAI. l'ir/.iebi" gab mit neuen Erläuter. Moreni (Florenz 1828) her-an?. Nachdem er sich mit Hülfe der Spanier auch zum Herrn von Siena gemacht(1555) und durch mehr andre Erwerbungen da? Gebier von Florenz erweitert, ließer sich vom Papst Piu? V. den T. Großherzog vonTo?cana geben (1566);aber erst s. Sohn und Nachfolger Franz erlangte vom Kaiser Maximilian II. ,dessen «chwester Johanna er heirarhete, für eine große Summe Gelde? die Bestäti-gung diese? Titel? (1555). Franzen? zweite Gemahlin war die berühmte Venetia-nerm, Bianca Capello (s. d.), von dem Senat ihrer Vaterstadt, um sie dieserVermählung würdig zu machen, zur Tochter der Republik erklärt. Seine T. Ma-ria ward die Gemahlin Heinrich? l V. von Frankreich . Dieser nun regierende Zweigder Medici hatte nicht, wie der mit Alessandro au?gestorbene, den Handel aufgege-ben; selbst al? Fürsten trieben Coftmo 1., Franz und dessen Bruder, der geweseneCardinal Ferdinand I. , der ihm folgte, ebenfall? ein großer Liebhaber der Künste, so-wie de? Letzter» Sohn Coftmo U. (folgte 16i> I) ihn fort, Franz sogar die kleine Kra-merei, die Ferdinand jedoch aufgab. Unter diesen Großherzogen standen zu Floren;Künste und Wissenschaften in erfreulicher Blüthe, und daran sowol al? an der feinenPolitik (besonder? bei dem bedenklichen Stande zwischen Spanien und Frankreich )erkannte man noch die Erben der großen Meticeer de? 15. Jahrh. Ganz ander?aber ward e? unter Ferdinand II . , Coftmo'? II. Sohn, der 1621 in einemAlter von 11 Jahren zur Regierung kam. Während seiner Minderjährigkeit ge-wann die Geistlichkeit, und durch fte der päpstl. Hof, einen höchst verderblichen Ein-fluß aus die Staat?verwalturlg und bestimmte ihn, mir Dcrlassung der Politik sei-ner Vater, sich Spanien und Ostreich in die Arme zu werfen: eine Freundschaft, dievon diese» Höfen benutzt wurde, ungeheure Summen baareu Gelde? au? dem für