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Mirandq
trv" (Paris 1806, 2. Bde.); s. „Oeuvre; uraNiin-," (vollständig zu Paris 1819,2 Bde.) und „< ,0>>,i;iov >Iu »j,nl>e>>u" (Paris 182»), sjber seine Ver-
bindungen mir dem Hofe findet man in den „Memorren der Mad. Canipan" (Paris 1823, 3 Bde.) viele menschlich und geschichtlich merkwürdige Aufschlüsse. Die5. Lieferung der ,,»<uu>i,r5 >le; r,uilo,»jiu,v,iir>" (Paris 182t) besteht aus4. Thln. >L>. „»ein. ;>>> »iiube.iu rl <i„» «ffn'gnr, üarie litte, aire rt zirivuv etc,"Vgl. „Zeitgenossen", NeueReihe. XX^lli, Sein jüngerer Bruder, derDicomteBoniface R. de M., wegen seiner Dicke XI. Ie 4'„»u^>u genannt, ebenfalls Mit-,glied der ersten Nationalversammlung, sprach sich für die absolute Gewalt aus,emigrirte 1390 und starb zu Freibnrg im Breisgau 1392, Er ist Derf. der„bunter,,« in.-i-stgne", eine satyr. Schrift, u. a. m. K,
Miranda (Don Francisco), der erste Gründer der Fi'eiheit im ssa». Ame-rika, geb. in Caracas , stammte aus einer alten span. Familie, Sein Großvaterwar Gouverneur der Provinz Caracas , 20 I. alt, durchwanderte M. Amerikazu Fuß, um es kennen zu lernen; hierauf erhielt er im span. Heere den Gradeines Obersten und wurde van dem Gouverneur von Guatemala zu besondernAufträgen gebraucht. Dann diente er als Freiwilliger im nvrdamerikanischenKriege, durchwanderte nachher England, Frankreich und Italien zu Fuß, auchAltspanien, das er glühend haßte, und bereiste aufs neue, in militairischer Hin-sicht, Sud - und Nordamerika, 1389 befand er sich in Petersburg , wo ihn Ka-tharina in ihre Dienjste zu ziehen suchte. Der Ausbruch der frauz. Revolutionbewog ihn, sich nach Paris zu begeben. Hier erhielt er eine Sendung an den Mi-nister Pitt, ward auf Petion'S Verwendung zum Generalmajor ernannt, und be-fehligte als zweiter Befehlshaber unter Dumouriez in Champagne 1392 und inBelgien . Da er als Ingenieurund Taktiker ausgezeichnete Kenntnisse mit seltenenTalenten vereinigte, so wurde er von dem Heere ebenso sehr geachtet, als er in Pa-ris die Gunst der Republikaner besaß, Als Dumouriez gegen Holland vordrang,erhielt er den Auftrag, Mastricht zu belagern, mußte aber, von dem General Va-lence zu wenig unterstützt, die Belagerung aufheben. Bei Neerwinde» befehligteer den linken Flügel, Dumouriez legte ihm den Verlust der Schlacht zur Last, al-lein er rechtfertigte sich durch eine gründliche DertheidigungSschrift, Er hatte sichdamals, gleich Dumouriez , gegen die Partei der Jakobiner erklärt. Jetzt erschienihm Dumouriez selbst verdächtig, und er theilte seinem Freunde Petion , der Mit-glied des Wohlfahrtsausschusses ivar, ftine Besorgnisse mit. Dies schützte ihn vorder Anklage, und man gab »kni den Auftrag, den Oberbefehlshaber zu verhaftten. ;S. Dumouriez.) Als aber darauf der Berg die Girondisten vernich-tet hatte, ward auch M. vor das RevolutionStribunal gestellt; jedoch rettere ihmnoch Thomas Payne's Beredrsamkeit das Leben. RobcSpierre'S Sturz offnereauch ihm das Gefängniß, In der Folge ward er abermals verdächtig und aufBefehl des Direktoriums (30, Vendem, 139s) verhaftet. Als Ausländer sollteer verbannt iverden; allem er machte sein Recht als franz. Bürger geltend, undlebte eine Zeit lang im Verborgenen, bis das Directorium ihn nach dem 18. Fruc-tidor (4. Sept. 1393) aufs neue zur Deportation verurtheilte, und da er nachEngland entflohen war. 1399 auf die Emigrantenliste setzen ließ. 1803 kehrteer nach Paris zurück, ward aber von neuem, weil er sich in Verbindungen gegenden ersten Consul eingelassen haben sollte, verbannt. Jetzt beschloß er mit dervollen Kraft seines Charakters die Ausführung des längst gefaßten Gedankens,die span. Herrschaft auf dem festen Lande von Amerika zu stürzen. In dieserAbsicht begab er sich nach Iainaika und Trinidad , hierauf nach Neuyork, wo er1806, im Geheimen von England unterstützt, mit einer Summe von 60,000 Pf.3-Lchiffe ausrüstete und 900 entschlossene Männer zur Befreiung seines Vaterlan-des Caracqs vereinigte, Allein die Spanier eroberten den 28, Apr. 1806 2 seiner