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Monaden
tvre, war ein Sohn der Nacht. Spätere geben ihm den Traum zum Vater. Mitschonungslosem Witze tadelt er selbst die Götter. Lucian hat ihn zu Ehren gebracht.Einige bildeten ihn als hagern Jüngling mit einem Satyrgesicht und der Narren-kappe oder dem Narrenstocke.
M o naco (franz. ».'„r^e-ss, ein Italien . Fürstenthum, von der Grafsch.Nizza umgeben, au der Meeresküste. Dieses fruchtbare Händchen von 2dsIM.mit 5600 Einw. in den 3 Gemeinden Monaco , Meuton und Rogue Brune, istreich an edel» Südfrüchten, Obst und besonders Olivenöl. Monaco , ein befestig-tes Städtchen mit 1200 Einw., hat einen Hafen. Die Familie Grimaldi besaßdas Ländchen seit Ottos I. Zeiten. 1731 starb der Mannsstamm aus. Die Erbindes letzten Fürsten , Amon Grimaldi, der zugleich Herzog von ValentinoiS war, ver-mahlte sich 1716 mit Franz de Maüznon, der die Namen Fürst von Monaco undHerzog v. ValentinoiS nebst der mit letzter»! verbundenen Pairwürde erhielt. Seit1641 hatte Frankreich das Besatzungsrecht in der Festung Monaco ; 1315 gingdies Recht an Sardinien über. Der jetzige Fürst, HonoriuS V. (seit 1819), hatK0,000 Fr. Eink. und residirt zu Monaco, hält sich aber meist zu Paris auf.
Monaden nannte Leibnitz (s. d.) die einfachen Substanzen, aus wel-chen die zusammengesetzten, auf welche die Erfahrung uns hinwiese, entständen;die Lehre von diesen einfachen Substanzen aber Monadologie, welche der Mit-telpunkt der Leibnitz 'schen Metaphysik ist. Das Dasein der Monaden bewies er fol-gendermaßen: Eine Theilung der Körper ins Unendliche läßt sich nicht denken, weilsonst ein endlicher Körper aus unendlich vielen Theilen bestehen müßte, welchesnicht denkbar ist. Man muß also zuletzt bei solchen Theilen stehen bleiben, die sichnicht mehr theilen lassen, Monaden. Da nun der Begriff der Monade den Be-'grist des Körpers negirte, so konnten seine Monaten auch nicht die Eigenschaftender Körper haben. Aus dem Mangel der Theile schloß er, daß die Monaden keineLänge, Breite und Tiefe haben, keiner Auflösung fähig, nicht aus zusammenge-setzten Dingen entstehen und nicht durch Trennung der Theile untergehen konnte».Sollten sie also entstehen, so müßten sie aus Nichts entstehen, und sollten sie unter-gehen, so könnte dies nur durch Vernichtung geschehen. Indem er so den Mona-den alle diese Eigenschaften absprach, blieb nichts Positives bei ihnen zu denkenübrig, als daß sie Kräfte und zwar Vorstellkräfte wären, weil es nur diese innernEigenschaften gibt. Weil es aber in der Natur nicht zwei einander völlig gleicheDinge gebe, und weil sonst kein Mittel vorhanden sei, wodurch man in den Din-gen einige Veränderungen wahrnehmen konnte, indem Dasjenige, was in eine»!Körper vorgehe, seinen Grund in den einfachen Theilen desselben haben müßte, sonehme er an, daß diese geistigen Kräfte ihren Zustand stets zu verändern streben.Gott nannte er nun die Monate der Monaten, die übrigen sind abgeleitete, be-schränkte, Fulgurarionen aus ihm und zugleich ein Spiegel des Universums, näm-lich jede ist umgeben von einer Masse andrer, die den Körper dieser Centralmonadebilden. Das deutliche Vorstellen ist ihre Thätigkeit; das verworrene das Leidenderselben. Leibnitz's Monaden entstanden, indem er das Innere der Körpersuchte, und nachdem er dies in dem Einfachen, als der Grundlage alles Innern,gefunden zu haben glaubte, dieses Innere bloß im Verhältniß auf den Verstandvorstellte. Das Innere dieses Zustandes konnte nun nicht i» Ort, Gestalt, Be-rührung oder Bewegung bestehen, weil dies äußerliche Verhältnisse sind. Folglichblieb diesen Substanzen nur der Zustand der Vorstellungen übrig, und sie warennichts Andres als Vorstellungskräfte, wodurch sie eigentlich nur m sich selbst lvirk-sam sind und den Grundstoff des ganzen Universums ausmachen mußten. Siewaren bloße imelligible Gegenstände, dagegen die zusammengesetzten, die Materie,Erscheinungen waren. Leibnitz fehlte, indem er das bloß Imelligible, bloß für denreinen Verstand Gehörige als Erscheinung behandelte. Das Imelligible aber wird