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Siebenter Band. M bis N.
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Monroe

Monsigny

hebt und gewisse Wendungen, Bilder, Gedanken allzu oft willkürlich wiederkeh ,läßt. Im Grunde gibt es äußerst wenige Schriftsteller und Künstler, welche IVielseüigkeit des Genies besitzen, mit der man allein eine gewisse Monotonie 'meiden kann. Man hat auch ganzen Nationen und einzelnen Gattungen ihrer ichnen Literatur Monotonie vorgeworfen, z. B. der franz. Tragödie. Endlich wdieser Ausdruck auch aufGegenstände der Natur, z. B. Gegenden angewendet.

Monroe (James), von 1811 — 25 Präsident der Verein. StaatenNordamerika, geb. 1751 in Virginien , studirte die Rechte, arbeitete alsWalter unter der Leitung seines Freundes Iefferfon (s. d.), wurde, 21 O- 'zum Deputirten beim Congresse ernannt, zog aber vor, seinem Vaterlande >n rUnabhängigkeitskriege zu dienen, und stieg bis zum Obersten. Nach dem Friearbeitete er wieder als Rechtsgelehrter und blieb 10 Jahre hindurch, stets w>eerwählt, Mitglied des CongresseS. 1194 sandte ihn der Congreß als Botschai «nach Paris . 1191 abberufen, rechtfertigte M. sein Verhalten durch denDNseines diplomatischen Briefwechsels. Das Vertrauen seiner Mitbürger wühlte w1803 zum Statthalter in Virginien ; 1806 ging er wieder als Botschaftern ,Paris und Madrid, um die Angelegenheiten wegen Luisiana und der Milsillkpschifffahrt in Ordnung zu bringen. Hierauf unterhandelte er in London vergebtüber einen Vergleich, ließ sich abrufen und wurde 1811 Staatssecretair. ÄlSEngländer 1814 Washington erobert hatten, erhielt M. den Oberbefehl über «Streitkräfte und das Kriegsministerium; nach dem Frieden aber verwaltete etüuswärt. Angeleg., bis er 1811 zum Präsidenten gewählt wurde. Dies geE1821 zum zweiten Male. Seine Berichte über die Entfaltung der Kräfte difljungen Republik, auf deren inneres und äußeres Wohl er mit dem Blicke e>Philosophen und mit der Weisheit eines Staatsmannes hinwirkte, sind Meßwerke konsularischer Würde und Offenheit. Als Präsident und als Bürgereinfach und sparsam in s. ganzen Haushalte, Jedem zugänglich, im Denken MAim Handeln redlich, der Partei der Föderalisten abgeneigt, steht M. in hohertung bei s. Mitbürgern. 1825 ward I. Q.uincy Adams (s. d.) s. Nachfolger. §

Mons oder Bergen, befestigte Hauptst. der niederländischen Grassch^Hennegau , liegt auf einer Anhöhe und am Flusse Trouille. Sie hat 4600 .(darunter 6 Pfarrkirchen, einen Regierungspalast und ein ansehnliches RätMund 21,000 Einw. Wichtig sind die Baumwollenspinnerei, die Baunuvafabrication und der Handel, besonders mit Getreide und Steinkohlen, auch meine Börse, ein Handelsgericht und eine Handelskammer. In der Nähr lSteinkohlenbergwerke und ein Flintensteinbruch.

Monsieu r, mein Herr, ein Titel, welcher ohne Zusatz dem ältesteneinzigen Bruder des Königs von Frankreich gegeben wird.

Monsigny (Pierre Alexandre), geb. den 11. Oct. 1129 zu Fauquenwim Artois , war ein beliebter Tonsetzer, den man als den Stifter der komische"der Franzosen ansieht. Jung wurde er zu Paris in dem Rechnungsbureau der . ^lichkeit angestellt; aber s. Talent für die Musik erwachte plötzlich, als er einer ^stellung der „8erva p^clronk," von Pergolesi beiwohnte. Er beschloß nAgtti.Musik ausschließlich zu widmen und studirte die Composition unterNach 5 Monaten entließ ihn s. Lehrer als einen Schüler, der ausgekernt habe-wie erstaunte Giannotti, als der Jüngling ihm beim Abschiede s. Oper er

iuäiserets" zeigte, die er componirt hatte. Drei Jahre nachher (1159) h

diese Oper gänzlich umgearbeitet aufs Theater. Durch Beifall aufgemunter /er 1160 „lw maiws en üroit" und „l.6 Lixli dupe". Die niedliche Dper -/ Re-ue s'svise jam.iis cle taut", welche 1161 erschien, vollendete die nmsikalo ) ^ ^volution auf dem Ibeätre üe I-> koire. welches damals den Namen der naannahm, M, setzte hierauf: „lw roi ot Iv Ibrniisi"; „iluse et, LolcG > '