Monsoons Montague (Marie Worthley—Ed.Worthl.) 493
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"r, ou I'ensgnt tmnve"; „Ir> belle A.-üeiie, welche großen Beifall fan°^n. Nach Grätry's Tode erhielt er dessen Stelle im Institut.
^98, dem Neujahrstage der franz. Republik , ward er nebst Cherubim, Lesueurnd Martini auf dem Marsfelde als ausgezeichneter Tonkünstler erst vom Direc-Mum und dann von Herolden ausgerufen und erhielt zugleich eine Pension aufebenszeit. Nach Piccini's Tode, 1800, wurde er dessen Nachfolger als Director"i Konservatorium zu Paris . Er starb den 14. Jan. 1817.
. Monsoons (engl.) oder Moussons (franz.), die in Indien herrschen-bn Passatwinde (S. Wind.)
, M o n st r a n z, bei den Katholiken das m dem Tabernakel des großen Altars^sthlossene Gefäß von Gold, Silber oder anderm Metall, wol auch mit Edelstei-In besetzt, in welchem die geweihte Hostie aufbewahrt und dem Volke gezeigt wird.AUr ein geweihter Priester darf sie anrühren, und jeder Katholik muß sie mitKniebeugen verehren. (S. Messe.)
. Monstrum ist jeder Organismus oder Theil desselben, dessen Bildung,4>n der seiner Art eigenthümlichen Form abweicht, also Mißgeburt. Mon-l"vsm Thieren legt man höchstens anatomischen oder physiologischen Werth bei;^wohnlich find sie ein Gegenstand des Ekels. Monströse Pflanzen (gefüllte Blu-'sn) sind dagegen beliebte «Seltenheiten, deren Erzeugung zu erzwingen die Blu-Men alle Mühe anwenden. Was die monströsen Thiere betrifft, so kann manin 3 Abtheilungen bringen: in solche, denen irgend ein Theil fehlt, in solche,sPche sich durch überflüssige Bildung auszeichnen, und in solche, deren OrganeMche Form und Lage haben. Zu den erster« gehören vorzüglich diejenigen mensch-stchm Früchte, die man 4e<->Amli oder Kopflose nennt, und welche das GehirnI einem häutigen Sacke, der statt des Schädels dient, tragen. Oft fehlt ihnenas Gehirn ganz, meistens aber der obere und vordere Theil desselben. In die"dre Abtheilung sind diejenigen zu stellen, welche als Zwillinge empfangen wur-sich aber während ihrer weiter« Ausbildung im Leibe der Mutter ineinander-lchvben, sodaß die eine Frucht, welche sich ziemlich ungestört ausbildet, die zweiteihre Bauchhöhle aufnahm und ihren Wachsthum verhinderte. Der zweite??tus bleibt nach der Geburt mehre Jahre im Leibe des erster« verborgen, wird°rr als etwas Fremdes durch ein Geschwür theilweis als Haare, Knochen, Zähneusgestoßm. Hierher gehören die Fülle von Knaben, die menschliche Früchte beiH getragen haben. Die dritte Abtheilung ist die reichste. b.
. Montague (Marie Worthley), Tochter des Herzogs Evelyn v. Kingston,""1^690 zu ThoroSky in Nottinghamshire , zeigte ganz besondere Anlagene d wurde daher zu allem Unterricht, den ihr Bruder in alten und neuen Sprachen^yielt, rnit zugelassen. So ward sie eine wirkliche Gelehrte, wovon sie in ihrem 20.I'Iweii Beweis durch ihre llbers. von Epiktet's „Enchiridion " lieferte. 1712 hei-^hete sie den Esq. Eduard Worthley Montague und begleitete ihn 1716 auf s.Mads^ihchaftsreise nach Konstantinopel . Während einer Abwesenheit ihres Ge-b 9^ hatte sie die Neugier, das Serail zu sehen. Sie ward in das Innere dessel-9elassen, doch, wie man sagt, gegen Erfüllung einer gewissen, von demGroß-y, " gemachten Bedingung. Nach 2 Jahren kehrte sie mit ihrem Gemahl überihr?^' Turin, Lyon, Paris nach London zurück und erlangte hier durch ihren Geist,ses , ^"Utnille und d,p El'fabi'nnnen ibrer Reisen viel Einlluk auf den Ton des Ho-
ws und'>""'^ und die Erfahrungen ihrer Reisen viel Einfluß aufden Ton des Ho-^ichnet °^.^seHflhuft. Die schönen Geister huldigten ihr; unter ihren Verehrerna»/" - Abdison, Congreve und Pope aus. Letzterer ward aber, wahrschein-
iho bst. t^Ger Eitelkeit und wegen Verschiedenheit ihrer politischen Meinungen,sein- Seine grobe Satyre der „Sappho " sollte gegen sie gerichtet
> Win sie bezog sich auf eine Mistriß Thomas. Über Pope'L Verhältniß zur