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Siebenter Band. M bis N.
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494 Montagur (Marie Worthley— Eduard Worthley)

M. sagt die Nr. 46 des re>." viel Interessantes. Ein bleibendes Det-

dienst hat sie sich durch die bei den Türken ersehene und an ihrem Sohne zuesiprobte Einimpfung der Blattern erworben, welche sie, trotz allem WiderständeVorurtheilS, in England einzuführen wußte. (Vgl. Blattern.) 1739 verließ iEngland und ihren Gemahl, von welchem sie 5000 Pf. Sterl. als Jahrzehnte,'pfing, und hielt sich größtentheils in Italien auf- bis sie nach seinem Tode, 1' 'wieder nach England kam, wo sie 1762 starb. Außer mittelmäßigen Gedichten ßsie sich durch ihre, während der Reisen von 1716—18 geschriebenen „Brieserühmt gemacht (1763, 8 Bde., wozu 1768 noch ein 4.Bd. kam). Anziehend dsii /den Inhalt (Konstantinopel und die Türkei ), sind sie zugleich Muster eines sch"".Styls. Sie wurden in die meisten gebildeten lebenden Sprachen überseht. ^Glaubwürdigkeit ihres Inhalts ist jedoch von Einigen in Zweifel gezogen wdtte <namentlich von dem Ritter Tott (s.dessen „Nachrichten über die Türken rc.", I-^TEine sehr vermehrte Sammlung der Briese und übrigen Werke der Lady Z"ihr Enkel, der Marquis Bute, heraus: ,,'l'b« lmwis »nck otlwr worKs ok sich ^

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, un-lee tlisüieeelioii c>k tl,s bl^rquis ok Litt« U. s. w." (5 BdechDie alten Briefe nehmen darin kaum den dritten Theil ein. Die neuern, jetzt chsibekanntgemachten, sind von 1789 — 80 geschrieben. Überall verräth sich die SSvon gebildetem und man kann sagen männlichem Geiste; überall fällt sie sihNlund bestimmte Urtheile. Indeß versichert die verwitw. Markgräfin von AnSb^l(Lady Erave») in ihren „Memoiren", es aus dem Munde der Lady Bute, detder M., selbst gehört zu haben, daß die bekannten Briefe größtentheils vonWalp"'und ein paar schönen Geistern verfertigt worden wären, um das Publicum ireei "führen. — Nicht minder berühmt istihrSohn, der Sonderling Eduard WoNNley M., um 1714 in Warncliffe-Lodge, bei Sheffield , seines Vaters Landgut, Sboren. Einige haben ihn, Wahrscheinlich mit Unrecht, für eine Frucht des oben e'wähnten Besuchs deü Serails ausgegeben. Nach ihnen war er 1718 in Konstav 'nopel geboren und die Veranlassung, daß s. Vater, der ihn nicht anerkennen wob 'sich von seiner Gattin scheiden ließ. Der junge M. war der Liebling s. Mutter,ihm allen Willen ließ. Von der Weflminsterschule entlief er 3 Mal und wurdeMal zurückgebracht: zuerst zu einem Schornsteinfeger, bei dem er auch die Tst-,.kehrte; dann zu einem Fischer, mit dem er Plattfische durch die Straßen ausriNendlich auf ein Schiff, das ihn als Schiffsjungen nach Spanien trug, wo er sicheinem Maulchiertreiber verdingte. Nachdem der engl. Eonsirl ihn entdeckt und >neu Altern zurückgesandt hatte, gaben ihm diese einen Hofmeister und sandten >hmit demselben auf Reisen, namentlich nach Westindien . Einige Jahre war er egeschütztes Mitglied des Parlaments und mehrer gelehrten Cirkel in London .die Unruhe trieb ihn fort, und er durchstreifte die Welt bis an seinen Tod.bin", sagt er in einem seiner Briefe, „mit dem deutschen Adel umgegangen und hauf seinen Landsitzen mein Lehrgeld iv der edlen Reitkunst gegeben. Ich bi>E^.Schweiz und in Holland ein Ackersmann gewesen uud habe die bescheidenen 77 ^sie eines Postillons und eines Pflügers nicht verschmäht. Ich habe mich in ss ^in das läppische Gewand eines Stutzers gehüllt. Ich bin in Rom ein ^

Wesen. Ich habe in Hamburg mit der lutherischen Predigerkrause, dreigesintch.Kinn und solcher Kanzelsalbung das Wort Gottes ausgespendet, daß die Geist Hkeit neidisch geworden". Er besuchte den ganzen Orient und nahm in der .

den Turban, wie es scheint, aus reiner Überzeugung, denn er befolgte üvera ^

seinen Reisen die ReligionS- und alle übrigen Gebräuche der Mohammedanerder pünktlichsten Gewissenhaftigkeit. Graf Lamberg und v. Moore sahen *9"Venedig und geben, Ersterer im „klämoriA cl'ui, IVIomluiii" und Letzteres

„Viaw ot'Society anck munuers ob ltalv" anziehende und übereinstimmende-A i-