Band 
Siebenter Band. M bis N.
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501
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Monte Rosa

Montesquieu

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Diente Rosa, s. Rosa.

MonteSanto, s. A t h o s.

Montespan , s. Rochechvuart.

^ Diontesquieu (Charles dc Secondat, BarondelaBrede et de), aus ei-,^'Nehmen Familie vonGuienne, war den 18. Jan. 1689 auf dem Schlossesor^e Bordeaux geb. Schon in einem Alter von 26 I. sammelte dieser philo-^pytsche Kopf Materialien zu seinem „Irnprit clesloi-cksi Ein Oheim, welcher Prä-cv^ss des Parlaments von Bordeaux war, hinterließ ihm s. Vermögen und Zimt.zu V Wirkungskreise suchte M. vielfach zu nützen. In der Akademie, die sich<- äOwdeaux gebildet hatte, hieltermanchen gediegenen Vertrag über Geschichte ic.,s- fast ganz vernachlässigte Fach der Naturwissenschaften zu heben^ ^ entwarf deßwegen den Plan zu einer „llinwlr plig'xignr' cli: ls lerin arriennv(die jedoch, da sich sein Streben nach andern Richtungen wandte, nie§!,geführt wurde) u. s. f. 1721 trat er zuerst mit s. „bettres persnnc-", die ersck-e^ande angefangen und in den Erholungsstunden, welche ihm s. AmtSge-Snje ließen, beendigt hatte, öffentlich auf. Dieses bei einem Scheine von Leich-gkejt gründliche Werk kündigte einen ausgezeichneten Schriftsteller an. Er liefert'das lebendigste und wahrste Gemälde der franz.Sitten; mit leichtem und^ein Pjnssl schildert er Lächerlichkeiten, Vorurtheile und Lasier und weiß Allemoriginellen Charakter zu geben. Indeß sind nicht alle Briefe von gleichemw"*7h; einige enthalten auch Paradoxen und zu derbe Satyren aufLudwigS XIV.sssgierrmg. Diese Briefe öffneten M. die franz. Akademie, obgleich gerade diesesInstitut wenig darin geschont wird, und der Cardinal Fleury,,den die Spöttereien^Persersüber die christliche Religionmit Recht verdrossen hatten, sich ftrnerAuf-, vwe widersetzte. Die Rede, welche er bei seinem Eintritte (1728) hielt, warIe> /! ^Er kräftig und ideenreich. Die Absicht, welche M. hatte, in s. „lAplit <I,!8. ^' die Nationen zu schildern, nöthigte ihn, sie gründlich zu siudiren. Er hatteIMnach fthon1726 seine Stelle in Bordeaux niedergelegt und begann nun nach s.ch^lWme in die Akademie Deutschland, Ungarn, Italien, die Schweiz, Holland in y ngland zu bereisen. Im letztem Lande verweilte er gegen 2 Jahre und ward^ondon zum Mitglied der königl. Gesellschaft der Wissenschaften aufgenommen.

, ^.Resultat s^ürer Beobachtungen war, daßDeutschland geeignet sei, um daselbstweisen, Italien , um daselbst zu verweilen, England, um daselbst zu denken, und«nkreich, um daselbst zu leben?) Nach s. Rückkehr aufs. Schloß la Brede legte^ Ele letzte Hand an s. Werk: „8ur l-> enusc üc lr> Ainnclenr < t elv l» ckecsckenettwelches 1734 zuerst erschien. Sehr feine Bemerkungen und tref-nde Schilderungen gaben dieseru oft behandelten Gegenstände den Werth derNeu-deen Männliche Geist, der in diesem Werke glänzt, erscheint noch mehr in,w ivis", welcher 1748 herauskam. In diesem Werke, welches dieda ^Er Staaten in dem großen Zusammenhange mit den übrigen Elementen^stellt, unterscheidet der Vers. die republikanische, monarchische und despotischeü^'Erungsform, und zeigt, daß die Gesetze den Principien dieser Form angemessenane Die Unterscheidung ist von großer Wichtigkeit und führt den Vers.

Eine Menge von Folgerungen. Die Schreibart, ohne immer genau zu sein, istH sivoll. Man kann dieses Werk das Gesetzbuch des Völkerrechts und s. Vers, denn f'Etzgeber des Menschengeschlechts nennen, und man fühlt, daß es aus einem^ Menschengeschlecht mit Liebe umfassenden Herzen entsprungen ist. In,h '?ücht auf diese Gesinnung hat man es M, verziehen, daß er Alles auf ein System"Esühren wollte, daß er dem Klima und den physischen Ursachen vor den morali-

Fra!

^-Scherzweise pfleg« er über s. Benehme» in den bereisien Landern zu sagen

iii'l^skjch war ich der Freund von Jedermann, in England vv» Keinem; in Itaü pp" ,ch aliix Welt Complimente mache« und in Deutschland wo ich hinkam kni.?, ,.