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Monte Video
-Q,che„ zuviel Einfluß zugeschrieben, daß er ein unregelmäßiges Ganzes gelwftallzu oft von dem Einzelnen auf das Allgemeine geschloffen hat. Dageg ^man unzufrieden, in diesem Meisterwerke manche zu lange Abschweifung 'die LehnSgesehe und Zeugnisse unzuverlässiger Reisender, sowie mitunterPw st/,-,statt Wahrheiten, Scherze statt Reflexionen zu finden, und hat ihm deßwegbesiimmtheit, Mangel an Zusammenhang und gesuchte Wendungen vorge ^Dennoch ist unumstößlich, daß dies Buch für den Philosophen eineForschungen ist, und anerkannt, daß Niemand so tief wieM. über Natur,lagen, Sitten, Klima, Umfang, Macht und eigenthümlichen Charakter der ^ten, über die guten und schlechten Gesetze, über die Wirkungen der StttmBelohnungen, über Religion, Erziehung und Handel nachgedacht hat. ^tik von dem Abt Bonnaire beantwortete M, mit s.„l1eie»8e clo l'^prit nos ^Er starb zu Paris d. 15. Febr. 1155 in einem Alter von 66 I. ObgleichNatur ökonomisch war, verstand er doch auch großmüthig zu sein. Die edle , ^lung, die er zu Marseille ausübte, indem er einem jungen^chiffer s. Börseinsgeheim eine Summe anwies, um den Vater des Unglücklichen, der .ste-in die Hände gefallen war, loszukaufen, ist bekannt; sie hat zu dem SchaM„Ue liicutöit auonyine", Anlaß gegeben, Seine Sanftmuth, Heiterkeittigkeit waren stets gleich, s. Unterhaltungen leicht, lehrreich und anziehend. ^
seinem Tode gab man zu London eine Sammlung s, Werke 1159 in 3 Bd> ^heraus; 1188 erschien eine gute AuSg. in 5 Bdn., und 1198 ein Bd.xostlnimLs". Die vollständigsten Ausg. sind die basler von 1199 in 8 ^ ,A.,die pariser von 1196in 5 Bdn. Esfinden sich darin noch andre Schriftenz. B. der üe 6niüe", eine Art.Gedicht in Prosa, das zwar bei s-
nung (1121) Glück machte, im Grunde aber npr ein mit unmuthigen Zügen ^webter Gemeinplatz ist. Eine Geschichte Ludwigs XI., welche M. abgestßi y ^ging dadurch verloren, daß der Verf. sie aus Irrthum verbrannte. Unter - ^tlbsrles ü'Outrepout hat M. in einem Gespräche zwischen Sulla unddie Seele eines Tyrannen enthüllt. Von s. „lwtttek i',>»iuö>e»", welche r ^erschierwn, gewähren mehre eine interessante Lecmre. Im 28. I. s. AlrcrSrathete sich M., und aus dieser Ehe entsprangen 1 Sohn und 2 Töchter.gab 1188 euren Roman „Arsace und Zsmene" heraus, den M. wahrschew"^^.,züngern Jahren geschrieben hatt», und der vielleicht, wie Grimm vermuthesprünglich bestimmt war, eine Episode in den „O-tttes perMinw.N zu bilden-nem Enkel, dem bei London am 21, Juli 1824 ohne Kinder verst. Baron 1hatte Napoleon , aus Achtung für den Verf. des „U-iprit N.« lois", die Wäl-der Revolution eingezogenen Güter seines Großvaters zurückgegeben. ^ vMonte Video, ander Mündung des la Plata l34° 54^ 36"her wichtigste Hafen am östlichen Ufer dieses Flusses, hatKOOOEinw., welchegesalzenes Fleisch u. a. Landesproducte ausführen. Iluch heißt so dieBanda' O r i ental, deren Hauptst. Monte Video ist. Diese Provinz^^^lt
Mlden
bisher nebst der Hauptst. zu Buenos-AyreS gehört hatte, fiel 1810 von ^
ab, und die spanischen Truppen wurden in Monte Video belagert, bis sie » 21 Z diePlatz räumten. Nun spielte Arügas s. Rolle; daher bemächtigten sich . Pro-,Portugiesen dieses Platzes, und 1821 unterwarf sich Monte Videovinz durch eine logen. Incorporationsacte dem Königreich Portugal MonteAls Brasilien sich von Portugal getrennt hatte, belagerten ckie Brasilialw '^ ^--Video und zwangen die portugies. Besatzung zur Übergabe 1823. D>e .klärten sich zwar der Vereinigung mir Brasilien abgeneigt, wurden aber gedie Incorporationsacte anzunehmen. Daher machte die Pläta-Republss Nsich die orionlu! oder diecisplatanische Provinz erklärte, ihre AnsimlTchstte Pjdeo mst den Waffen geltend. Endlich vermittelte England den - - -