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Siebenter Band. M bis N.
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Montmartre Montmorency (Anne de)

Frankreich -

Äe Missionen des Onuverusmontnooulke der sogen, aposkol. Junta in Fran 'gerichtet war. Zugleich legte Graf M. der Kammer der Pairs eine Bittschrrsin welcher er verlangte, daß die Jesuiten nicht geduldet werden sollten.gen Debatten beschlossen die Pairs, die Bittschrift an das Ministerium zu sichEs erfolgte aber nicht die bezweckte Entscheidung.

Montmartre, Dorf und Anhöhe nahe bei Paris , in der neuesten S ^berühmt durch die kriegerischen Ereignisse bei der zweimaligen Besetzung von 6sreichs Hauptstadt. Nach Einigen soll einst ein Tempel des Mars aufder Höhe gestanden, und diese den Namen klon» Vl.nuA erhalten haben.hat sich dieser Name in iUercurii gewandelt (vermuthlich weil der Dienstses Gottes dem des Krieges in jenem Tempel folgte); als aber der heil. DionY! ^und seine Jünger auf diesen Anhöhen den Tod erlitten hatten, ist der .Vlon»ti-, in VIn»8 itlai-lvi inn verwandelt und an die Stelle des Götzentempels eine ! ,.pelle gesetzt worden. Im Kriege mit dem Frankenkönig Lothar, 978, ließOtto I ! von der Höhe des Montmartre durch eine Schar Mönche ein HmlelM §

- mit solcher Gewalt absingen, daß, wie die Chroniken jener Tage sagen, über ^entsetzliche Gebrüll Lothar und ganz Paris in Schrecken geriethen. 1096 gr»uBurkhardt v. Montmorency, dem die Hügelreihe gehörte, ein Mönchsklosterselbst, welches 1133 die Königin Adelheid (Gemahlin Ludwig des Dicken), als ean sie gefallene Besitzung, in ein Nonnenkloster nach der Regel des heil. Be»eumschuf und reich begabte. Bald jedoch ward die Abtei Montmartre aus einAsyl der Frömmigkeit und Keuschheit in einen Tempel der zügellosesten Sitten rwandelt, und die franz. Geschichte weiß, besonders in den Tagen derLigue und eArichs lV., viel von den Ausschweifungen aller Art zu berichten, die hier von den silsi 'heil. Schwestern begangen wurden, die am Ende ihr Kloster ganz verließen unddem Heere Heinrichs ! V. zogen, der ebenso viel Geschmack an der jungen Äbtij! 'wie seine Krieger an den Nonnen fanden, welche stimmlich jung waren, indembetagten sich vor der Ankunft de« ketzerischen Heeres nach Paris geflüchtet hatt 'Später wurde die Zucht in diesem Frauenzwinger zwar wiederhergestellt, aber, >versichert ein neuer franz. Schriftsteller, als sie eben auf dem' Punkte stand, kekchJ»zu werden, brach die Revolution aus, und das Kloster wurde eingezogen.die Allürten in Frankreich einrückten, ließ Napoleon die Höhen von MontM«rbefestigen und übergab die Vertheidigung dieser Linien seinem Bruder ,3ssik^'Im folg. I. wurden die Werke zur Beschützung von Paris noch vermehrt, »ach ^ .Unfällen bei Waterloo aber gingen diese mühsam aufgerichteten Verschanztnach einer tapfern Vertheidigung abermals verloren und wurden von den Eng>a ^dern besetzt.'Der Montmartre hat Kalk- und Gypsbrüche, die einen so reicht» ^trag geben, daß nicht allein ganz Paris damit versorgt, sondern auch noch M" .von verführt wird. Vgl. Tuvier's und Brogniart's geologische Untersuchtüber die Höhen von Montmartre ,

Montmirail, Treffen 1814, s.Chatiklon, . mnieb

Montmorency, ein schönes Thal, 4 Stunden von Paris .der geniale Sonderling Jean Jacques Rousseau seinen „künile" undseiM"'veNo iläloiöö". Jetzt ist das Thal der Sammelplatz der pariser schönen ,Auch befinden sich daselbst die künstlichen Mineralbäder, welche den Nanu» bhien führen. Das Schild des dortigen Gasthauses -um weißen Roß hak ^rühmte Gerard aufBitten des Werths, der den Künstler nicht kannte,

Montmorency (Anne de), geb. 1493, Pair, Marschall undkable von Frankreich , einender größten Feldherren des 16. Jahrh., zeichnete sich .ter Franz l. in den Kriegen gegen Karl V. aus und folgte ihm als Marsch«» » . aItalien , wo er 1525 in der gegen seinen Rath gelieferten Schlacht bei Paria, » ^dein Könige, zum Gefangenen gemacht wurde. Für die wichtigen Dienste, d>