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Siebenter Band. M bis N.
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530 Morgagni Morgan

leiteten Liebeskandel mit seiner Schwester beweist, daß es unmöglich sei, eine klugeFrau zu bewachen, so» D: inamaut in dem Lustspiel:0»«-,re (deutsch

von Hübet in derOffenen Hehl»" bearbeitet:, auf die frag;. Bükne übertragenund von Moli.re in seinerPdännerfchule" benukt worden. Auch scheint ikmO.uinault einige Sujets zu seinen Opern zu verdanken. Kefremdend ist es, daßkeiner der genannte» (^^'chichtschreibcr der span. Poesie M.'sU! OoN,, >->n> ,sti-rstrn", eines der beliebtesten Lustspiele der span. Bühne, anfuhrt, welches durchWesi's (Sckreivogel's) deutsche Bearbeitung u. t. N.Donna Diana, oderStolz und Liebe" seit 1816 auf der deutschen Bühne M.'s Andenken rühmlicherneuert hak. Dieses Lustspiel gehört zu den geistreichsten dramatischen Seelenge-mälden. Den Franzosen ist es durch Molk re's ,,l'> innere st'l.ikie", u. den Ita-lienern durch Earlo Gozzj's inoip«l>5u s,l<n><>l:> e> il a>>nli.ivr!,-n>>" (1112 mitgrossem Beifall in Venedig ausgeführt) bekannt worden. Die Deutschen lei nten eszueril durch Werlhe's ilbei setzung dieser Gozzi'schen Bearbeitung (vor fast 40 I.inWien und aufandern süddeutschen Theatern) kennen. DietänneOWs51,,-ieie>" erschienen zu Madrid 1651. Die beste Ausgabe derselben soll die zu Va-lencia 1616 und 1611 in 3 Btn., 4., sein und eine Auswahl von 36 Lust- undSchauspielen enthalten.

M o r g a g n i (Giambattista), einer der gelehrtesten Mediciner und Anato-men Italiens, geb. am 25. Febr. 1682 zu Forli im Kirchenstaate, studirke zu Bo-logna , wo der berühmte Valsalva sein Freund und Lehrer wurde. Bald zeichneteer sich in der Physik und Medicin, selbst in der Astronomie so aus, das; er seinemLehrer bei dessen Vorlesungen helfen konnte. Vorzüglich legte sich M. aus dasStudium der Anatomie und trat bereits im 21. I. mit einigen dahin einschlagen-den und Aufsehen erregenden Abhandlungen auf. In Venedig und Padua , woer sich mit Guglielmini und Lanc>si verband, widmete er sich ganz dem Studiumder vergleichenden Anatomie. Nachdem er hierauf einige Jahre in seiner Vater-stadt als ausübender Arzt zugebracht batte, nahm er 1112 das ihm von der Regie-rung in Venedig angetragene Lekramt als Pros. der Medicin in Padua an. AlsAnatom wurde er bald in ganz Europa berühmt; die ersten Männer seines Faches,sowie viele Große, gaben ikm Beweise ihrer Hochachtung; auch nahmen ihn dieAkademien von Paris, London, Berlin , Petersburg u. a. unter ihre Mitgl.edcrauf. Von seinen zahlreichen Schriften nennen wir:.1>lvi,5->, uimlonn,:»oninii,". In der Ausg. von Leyden 1141 findet sich überdies noch:Anva inrüi-

tntionulii nwstia»! >n>> ickea"; IIBiolae unat»>n>a:ie";Ue 5<>stil>»5 ct eini-

515 >noil>»rnn>, >>rr .-nnilunim, inil-iot.ili^. KKiiV"; verschiedene Briefe in derneuen Ausgabe von Valsalva. Seine sämmtlichen Werke, unter denen sich auch ei-nige kritisch-historische Abhandlungen befinden, gab kurz vor seinem Tode sein Schü-ler Anton Larber u. d. T.:älcxg.i^ni (>>-,!> <,,,>,0-," 1165 heraus. M. starb,beinahe 90 I.alt, am 5. Nov. 1111. Eine von ikm entdeckte kleine Öffnung an derZungenwurzel und ein Muskel LeS Zapfens sind mit seinem Namen belegt worden.

Morgan (Lady) machte sich schon als Miß Owenson (ihr Vater warbei dem königl. Theater inDublin angestellt) durch Romane bekannt, z.B.M-Oknr, »r keilers okllesnioncl" (2 Bde.); I ke Aoviae cil 8t.-11,i,i>i,lia"(1805,4 Bde.);I'atriolia 5k«-lukc5 ok II el.nixl" u. a. IN. Mit I). Morgan, einemArzte, vermählt, schrieb sie u. a. ein irisches Nationalgemälde:(l'Hannel.-> n:>-liunal wie" (oder die Reise nach dem Riesendamm, deutsch von Wedell, Berlin 1825, 2 Thle.). Ruhm und Vermögen erwarb sie durch ikre mit kühner Frei-müthigkeit und oft sehr einseitigem Urtheil in politischen Dingen abgefaßten Reise-beschreibungen:i-iunue" (1811, 2 Bde.);,Itsl v" (1823, 2 Bde., 4.). Die-ses Werk wurde in Sardinien, Rom >»nd Istreich verboten. Dann schrieb sie:,,lül« nnck time» c>k üaU.itcir Ho;»" (Lond. 1824; a. d. Engl. v. Theod. Hell,