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jünger Sohn, Johann August N., Pros. und seit 1815 Direktor der Classeder Malerei bei der Akademie in Kasse!, g'b. den 7. Jan. 1752. ein durch niest,'ih-rigen ?lufenihalt »i Frankreich und Italien gebildeter Künstler, erhielt bei Gölhe'SAufgaben, 1789, 1860 und 1861, den Preis. Er starb den 81. Jan. 1825.
N k> h r u n g S l o si g k c i t ist die Schwierigkeit. sich durch Anwendung derProductlvkraft die zum Lebencbedaif nöthigen Genußmiiwl zu vei schaffen. IhrDasein deutet immer auf eine Störung des natürlichen Verhältnisses in der Volks-wirthschaft (Nationalökonomie), deren Zweck sein soll jedem Mugliete der Ge-sammtheit für Arbeit (produktive Kraf anstrengung) Genuß zu geben. Wie dieWirksamkeit der produktiven Kraft verschieden ist und sich entweder in der Anwen-dung auf den Urstoff, d. h. die ganze, uns Genußmitkel liefernde Natur, oder aufVerwandlung des Stoffes in ein neues Genußmiitel (industrielle Produktion), oderendlich auf AuStheilung und Verbreitung der Genußmitiel (kommerzielle Produk-tion) zeigt, so lassen sich solche Störungen in dieser dreifachen Beziehung denken.Hinsichtlich der Urstoffproduction könnte jenes Mißverhältnis sowo! durch aus-schließende Anwendung der Kraft auf eine Art der Protuciion (z. B. unverhältniß-niäßige Benutzung des Bodens als Weideland) als auch und zwar hauptsächlichdurch ungleiche Austheilung des Grundeigenthums entstehen, welche dasselbe inden Händen einiger Wenigen anhäufte, wodurch die Mehrzahl der Mitglieder derGesammtheit zu Lohnarbeitern gemacht würde, wie in Irland . Da indeß die Ur-produktion auf dem sichersten Wege Genußmittel liefert und den Arbeiter am leich-testen nährt, so wird hier das dem Menschen natürliche Streben nach Wohlstanddie Thätigkeit leicht auf die rechten Gegenstände leiten, und es lassen sich Störun-gen um so eher verhüten und heben, wenn die der freien Thätigkeit nachthciligenSchranken und Hemmungen, wozu z. B. MonopKe, der Landwirihschaft hinder-liche Privilegien, Ausfuhrverbote u. s. w. gehören, beseitigt werden. Die Urpro-duktion kann bei jedem Fortschritte der Bevölkerung ihren Gang gehen; jede ihrgewidmete Kraft vermehrt die Masse des naiürlichenPioduetstoffeS und kann dahermit deni Verbrauche stets im Gleichgewichte bleiben. Die Urproducke finden frühoder spät ihren Markt. Ganz anders ist es bei der industriellen Produktion; hatsie das Maß des Bedarfs überschritten, so sind ihre Produkte nicht mehr Genuß-niiitel, und wenn durch äußere Ursachen, z. B. Kriege, Landesunfälle oder die er-wachte Industrie fremder Voller, der Verkehr gestört und der Absatz ins Auslandgebenimt ist, so ist der Überschuß des einheimischen Bedarfs im volkswirthschaftli-chen Sinne wertl los. Noch leichter kann eine Störung hier eintreten und wirdnoch nachtheiliger, wenn die industralle Produktion von den, naturgemäßen Wege,der sie aufcinheimische Urstoffe hinweist, abgewichen ist und sich unverhältnismäßigmit der Bearbeitung ausländischer Stoffe beschäftigt hat. Ist eine solche Pro-duktion gegen die Grundsätze der Volkewirthschaft begünstigt und dadurch dieVo ksmenge des Staats unnatürlich veimehrt worden, so sind die Nachtheile derErschütterung dieser Art von Betriebsamkeit, möge sie durch allgemeine Unfälleoder durch den erwachten Kunststoff der Völker, von welchen der rohekLtoff bezo-gen wurde, entstanden sein, für den Volkswohlstand desto empfindlicher. In Be-ziehung auf kommerzielle Produktion endlich muß jede Ausdehnung ders lben überdie Gr.nze, welche der Ackerbau und die Fabrikation des Inlandes ihr anweisen,der Kraft der Nation gefährlich werden, da nur ti jenige commerzielle ProductionS-kraft, welche au« Ackerbau und Fabrikation hervorgeht, der Gesammtheit dauern-den Wohlstand verspricht. Gefährlich ist dagegen das Streben, die Vortheile,welche die Arbeit der Umtausches der Produkte und Beduisnisse gewährt, als eineeigne Reichrhumsauelle zu benutzen. Nicht minder müssn hier Störungen ent-sehen, wenn es an den nothwendigin Bedingungen der kommerziellen Protuctions-krast, an Freiheit des Verkehrs, wozu freie Ausfuhr der einh.tmischen Erzeugnisse