Band 
Siebenter Band. M bis N.
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J!anci )

inen, z. B. Lornelin-, k'.isiiu!, stuli»! (aus dem Geschlechte — perlte — der Cor-nelier, Fabier, Julier). Zuletzt kam das Cognomen, z. B. (licoro, t'.aes >r, 8ci>>,ou. 21. In dem Namen äl. bullius tiioor» ist >1. das Pränomen, welches ihn vons. Bruder Ouinius unterschied, l'nUin; das Nomen, welches sein Geschlecht,und Oioero das Cognomen, welches seine Familie anzeigte. Beispiele von Bei-namen (.iFnomen) sind ^H.INUS (s. Scipio) und ähnliche. — Bei den Deut-schen und andern verwandten Völkern waren die Geschlechtsnamen unter demBürgerstante vor dem I t. Jahrh, wenig üblich. Jeder führte nur seinen Tauf-uainen. Die älteste Art, verschiedene gleichnamige Personen zu unterscheiden, be-stand darin, daß man ihrem Namen den väterlichen hinzufügte; daher stammenviele englische, dänische und selbst teutsche Namen, die sich auf son, söhn, senendigen, z. B. Johnson, Williamson, Thorwaldsen , Wilmsen d. i. Wilhelmssohn).Hierhergehören ohne Zweifel auch die auf i sich endigenden Tausnamen (die latei-nische Genmvendung), welche häufig alöReschlechtSname vorkommen, z.B. ?lu-gustt (.lu^uctl lili»^). Gleichen Ursprung hat die Endung e z der spanischen Na-men, z. B. Fernande;, Rodriguez, d. i. Ferdinand'?, Rodrigo s Lohn. (Vgl. M',Fitz.) — Den Araber nennt Niemand bei s. eignen Namen. Hat z. B. Je-mand, dess-n Vater Halt hieß, den Namen Zoar, so wird er Ebn Hali (Hali'sSohn) und sein Sohn Ebi/Zoar genannt. — Mir dem Lehnwesen kamen neueNamen aus. die von Ortschaften, womit ein Adeliger belehnt wurde, oder überhauptvon den Lchnverhältinssen hergenommen waren. Der Adel hatte daher überall weiteher als der Bürgerliche Geschlechtsnamen. Eine andre Classe von Geschlechts-namen entstand bei Bürgerlichen von Ämtern, Geburtsländern, z. B. Hauptmann,Schulze, Franke, -Ldchwabe. Ferner, und besonders bei der untern Volksclasse, vonGewerben, wie Schmidt, Muster, Fischer; oder von Hauöschildern, wie König,Herzog. Auch gaben zuweilen auffallende äußere Auszeichnungen Anlaß zu Neck-namen, die späterhin forterbten, ;. B. Roth, Fuchs, Lange, Breükopf. In Deutsch-land kanten die Geschlechtsnamen unter den Bürgerlichen erst im 17. Jahrh, inallgemeinen Gebrauch. S. Wiarda, „Über deutsche Vor-und Geschlechtsnamerch(Berl. 1800); Euseb. Salverde'S „IA»ui liirtor>>;uo ct jststlviiopOigiio «nr lerHOHN, st'buinnw!, >lr zicuz'ies rt stc iieiix, co»!>stc rc! priuLipalLiueut stall! leur!raj>p>»rtsae oo !a <üci!li»tic>n" (Paris 1821, 2 Bde.).

N amu r, Grafschaft, seit 1421 eine der 17 Provinzen der Niederlande,welche, größtentheilv Ostreich unterwürfig, durch den lunevillcr Frieden mit anFrankreich abgetreten wurde; seit 1814 eine zum Königlich der Niederlande ge-hörige Provinz, zu welcher noch einige Theile von Lüttich, Luxemburg, Brabant ,Hennegau und Altsrankreich gekommen sind. Nach diesem Umfange enthält sieauf 08 j^M. 180,000 Seelen, Der Boden, von außerordentlicher Fruchtbar-keit, ist theils eben, theils erhebt er sich zu niedrigen Hügeln, die man als die Ver-berge der Ardennen ansehen kann, und die mit ansehnlichen Waldungen bedecktsind. Außer den Erzeugnissen des Ackerbaues und ansehnlicher Viehzucht gibt esviel Eisen, Kupfer, Biet, Galmei, Steinkohlen und Marmor. Die HauptstadtNamur liegt am Einflüsse der Sambre in die Maas , mit bedeutenden, nicht bloßhergestellten, sondern seit 1817 auch erweiterten Festungswerken und einer Cita-delle auf einem steilen Felsen; sie hat eine schöne Hauptkirche, 16 andre Kirchenlind 18,000 Einw., welche viele und gute Messer verfertigen und einen bedeutendenHandel mir denselben, sowie mit andern Eisenwaaren, unterhalten. Auch sind hierLeder-und Tabacksfabriken, eine Glashütte und 6 Messinghütten. Namur istder Litz eines Bisrhums, welches unter dem Erzbischof von Viech,ln steht. Die^Stadl ist in den Kriegen zwischen Frankreich, Deutschland und Holland verschiedeneMale belagert und eingenommen worden.

Nancy , vormals die Haupt? und Residenzstadt der Herzoge von Lothrin-