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und ubers.) sein Verstand in der scharfsinnigen Entwickelung und bündigen Dar-stellung der Verhältnisse seiner Person und Zeit erscheint, und je leidenschaftlickerd'c Beredsamkeit eineSSachwalterssich oft darin ausspricht, umso charakteristischerist der Strl derselben: das unwillkürlich treue Abbild von Napoleons Eigemhüm-lichkeit. Abgesehen von jener absichtlichen und dennoch oft sich unbewußten Rich-tung s Geistes, den Nachruhm seines Lebens sicherzustellen, sind sie reich an geist-vollen Betrachtungen in großer, eigenthümlicher Art, an charakteristischen Um-rissen und an Blihfunken des Genies. Vieles was den berühmten Gefangenenpersönlich betrifft, ist genau bestimmt, und mehr als ein von Haß und Leichtsinnverbreitcl-S falsches Gerücht aus über» ugerde Art widerlegt. Man hört nicht sel-ten mit Bewunderung den AuSspruch eines Meisters im Cabmet und aus demSchlachtfe'de; jedoch fodern einzelne scharfund ti.feinschneidende, oder in leiden-schaftlicher Bewegung rasch hingeworfene Bemerkungen über-Krieg«-undStaarS-kunst zu weiterer Prüfung aus. Insbesondere ist N.'s Unheil iwer Menschen undDinge oft so wenig frei von vorgefaßter Ansicht, von Haß oder Gunst, als dasReinhistorische seiner Darstellung frei von Ei innerungsfehlern und Lücken, Dieshat theilweise der Mangel an literai ischen Hülfsmitteln, mehr aber noch die Hastverschuldet, mit welcher des gefesselten Titanen leicht aufgeregtes Gemüth demFluge seiner Einbildung folgte. Dabei darf man aber auch nicht vergessen, wasGeneral Rapp in s. „Memoiren" (S. 4) von N. sagt: „II .ivsit la ft,ibl«.-ss>-
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z>lsi,,-,it stn toii.p; ,,uo <Ie b,„x n,>>i„>i >-!" Die Sammlung dieser merkwür-dige» Memoiren des Gefangenen vonSt-Helena best-ht aus einer doppelten Reih«.Die erste von 4 Dtn., unier der allgemeinen Bezeichnung: „Oump-ipucs ou »«-inoiies, I. l. 1l, sticlcs iiu göiici<il s-viiipüust, S,,I, ,st<Io-ste-ou»>p, t. 111 <>tIV. stiel,« „„ eciiule stc- >I«n I l,«Ion", enthalt Darst,llungen wichtiger Ab-schnitte aus Napoleons öffentlichem Leben, meistens seine Felkzüge, jedoch nichtin ihrer Zeitsolge. Die zweite Reihe, ebenfalls in 4 Btn., welche dem Grase»Moniholon dictirt worden sind, enthält meistens Berichtigungen lind zum Theilsehr reichhaltige Ergänzungen einiger Werke über die Zeitgeschichte, besonders milt-rairlscher. Beiden Reihen sind vi le schon gedruckte Actenstücke angehängt, großen-theils Proben der schon im alten Athen so fertig geübten StaatSredekunst, die ebendarum nicht allemal Das beweisen, was damit bewüsen werten soll. In beidenSammlungen spricht Napoleon von sieb, wie Cäsar und Friedrich, in der drittenPerson, und fast immer in einem Tone, der seiner Sfllung in- der Geschichte wür-dig ist. Diesen Ton vermißt nian aber oft n D-nn, was D'Meara, zum Theilauch in Dem, was Graf Las Cafts aus ten Tagesgesprächen mit Napoleon aufge-zeichnet und öffentlich bekanntgemacht haben. Beide Männer sind begeisterte Ver-ehrte des Exkaisers und waren seine Vertraute; sie haben gewissermaßen den In-halt ihrer Tagebücher aus Napoleons Munde genommen, daher können diese inder Hauptsache auch als Schriften von ihm oder nach ihm angesehen werten. Dasvon seinem Wundärzte Barrv E. L) Meara heiausgeg. Tagebuch:in exilc; or a voice tiviii 8l,-IUIe>i.>. I tiu «piviviis uust letlexivris otdiupo-le«» 0 » ll,e luvst impvi tnul eienl; >>l bis lile ivist izveei unieut. in bis osvilvnrsts" (London 1822, 2 Bde., 6 A. 1823; deutsch, aber mir Auslassungen, in2 Überstz.), ist wirklich eine treue Urkunde von N.'s Mittheilungen, so weit näm-lich O'Meara Albs, was er täglich hone, aus dem Gedächtnisse und in englischerSprache (die Unterredung selbst war gewöhnlich in wallen. Sprache), vorn 1. Aug.181« an bis zum 2b. ^ul> 1818, niederschreiben konnte. Allein der übrigens sehrwackere B'Meara war nicht fähig, das innere Wesen N.'s zu durchschauen; esfehlte ihm dazu schon a» der nöthigen Unb,sanaenheit. Noch weniger hat sich ihmN. absichtlos Mitgetheilt; vielmehr wandte dieser, voll von ehemaligen EntwürfenEalivccnilwiiS-verito». Bd. rii 43