"756 Neapel und Soulien (Revolution von)
aufSicilien gelandet war, so erklärten sich noch andre Städte für Neapesi"^ ppalermitanischen Truppenhausen wurden fast überall geschlagen, vorzügbckSept. bei Calianifttta. Am 20. ergaben sich die bewaffneten Schiffe dertaner dem neapolit. Geschwader, worauf der Vorstand der Junta, Prinzfranca, im Lager des Generals Pepe einen Vertrag über Palermo's Unters ^abschloß. Llllein unterdessen hatte Vaglica die Palermitaner aufs Neue aE^-i>gelt, die Junta abgesetzt und eine andre Regierung, unter dem Vorsitze desvon Paterno, gebildet. Als nun Pepe am 25. in Palermo ohne Widerstaru ^rücken glaubte, ward er feindlich behandelt; er drang daher am 26. mit Gewe j»und trieb die bewaffneten Haufen der Einwohner von Straße zu Straße,den Häusern sich verschanzten; zugleich warf das mapvlit. Geschwaderund Granaten in die,Stadt. Pepe zog sich jedoch, um die Stadt zu O ,, sFdas Volk nicht aufs Äußerste zu bringen, aus Palermo zurück und erneuenDergleichsvorschläge. Die Palermitaner aber singen am 28. die FemdseO^Fvon Neuem an; nun ließ Pepe, da sein schweres Geschütz angelangt war, die ^beschießen und traf Anstalten zum Sturm. Jetzt endlich krachte der Prinzterno das Volk dahin, daß es in eine Capitulation willigte, die am 5 .Dct.de kam, nach welcher die Stimmenmehrheit der Sicüianer die Frage weg .sttNationalparlaments entscheiden sollte, worauf die Neapolitaner die StadtForts besetzten. Florestan P-pe ließ eine allgemeine Amnestie zugleich mit o"Constitution ausrufen und ernannte eine andere Junta, deren Vorstand der vPaterno blieb. Allein das in Neapel versammelte Parlament verwarfgleichspunkt und schickte an Pepe'S Stelle den General Coletka mitsen nach Palermo . Dieser entwaffnete die Einw. und legte ihnen als s-nKriegskosten eine,Buße von 90,000 Unzen (zu 3 Thlr. 10 Gr.) auf. ,
Das vereinigte und am 10. Oet. vom König in Person eröffnetein Neapel bestand unter Galdi'ü Vorsitz aus 98 Abgeordneten und 32nern, die nach dem Verhältnisse der Volkszahl—in Neapel auf 5,052,361 ^74, in Sicikien auf 1,681,873 Seelen 24 Deputiere— gewählt waren-^,^mischten sich alle Leidenschaften des Parteigeistes in die neue Ordnung det ^Die Sekte der Carbonari sah sich von heimlichen Feinden umgeben, öestwren die wiederaustebenden Calderari, mit denen sich alle Unzufriedeneihre entschiedenen Gegner. Der Argwohn wurde blind und verfolgte selb!niüer. Vergebens hatte der König das Parlament in seiner Eröffnung^n?rt, die NegierungSgewalt nicht zu schwächen. Noch m>hr erhitzten ^ther, als die auswärtigen Verhältnisse Gefahr drohten. Das monarcbi!^konnte die durch Soldaten erzwungene Herabwürdigung der königl. rchNsff«
lich gutheißen; am wenigsten Ostreich, dem die Fortdauer des monarchO ^,i<' _ -- raltf e.
gefttz (am 25. Aug.) gegen die Carbonari des lo>nbardisch'-venetiannwreichs. Dagegen bethörten sich in Neapel diese S.ktirer immerVorstellung von ihrem Einflüsse und störten dadurch selbst den Gangsowie die Aussöhnung der Parteien. Deutlich wies der Bericht des--auswärt. Angelegenheiten, des Herzogs v. Campochiaro, vom 4. ^ ^parke! daraufhin, in ihren Ansprüchen Maß'zu halten, um mit Eu>'0p ,
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chen Punkten ab,
VerfassungSgesehe zum Muster
zu bleiben. Das Parlament änderte die span. Constitution nur m sih eeukund alie Winke, diefranzi Charte oder eins dert zum Muster zu nehmen, gingen für die neapolit. ^ ^ .
leren. Die Streitk, äste waren groß genug: 52 OOO M. stanken m ,s.
219,000 M. beweglicher Nattonalgarde unterstützt, und die stehende 'bestes sich auf 400,000 M. Außerdem gab es noch an 10,000 ck- -