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schling des Kampfes wurden durch das rasche Vordringen der Östreicher vereitelt.Zwar schlug Gugl. Pepe vor, in Lralerno ein neues Heer zu bilden und dasParla,mein und die königl. Familie nach Sicilien zu bringen; allein man that dies ebensowenig als Das, was sein Bruder, der General Floreilan Pepe, riech, das Parlamentauszulosen unk sich temKcnig zu unterwerfen. Floresian nahm hierauf seine Ent-lassung, und Guglielmo ward abgesetzt. Endlich ersuchte das Parlament am 12.März oen Regenren, zwischen der Ration und dem König als Vermittler aufzutreten.Der Prinz sandte daher den Generaladjntanten Fardella an denKönig in Floren;,der aber in sinerAntwort vom 10. k ine Erklärung über die künftige Ordnung derDinge geben, noch weniger den Marsch d. r Östreicher aufhalten konnte. Unterdessennickten G.-L. Baron v. Mohr und Gen. Stnkterheim, nach dem kleinen Gefecht mitdem Obersten de Eoncilüs am 17. bei Eeprano, und nach Besetzung des Forts Monte-Cassino am 19., das die neapolitanischen Soldaten nicht vertheidigen wollten, bisMuznano vor. Hier loste sich Earascosa's Heer ganz auf. Die Milizen gingen nachHause, und die Soldaten von der Linie mischten sich unter die öftrcich. Truppen.Die königl. Garde allein gehorchte noch dem Gen. Earascosa und besetzteCapua, in-dem sie de Nationalcoearde abriß und unter die Befehle ihres Königs zurücktrat.Darauf ward der von Earascofa verlangte Waffenstillstand am 20. Mär; unter-zeichnn, und Eapua, sowie die übrigen Plätze, von den Ostreich um im Namen desKon:gs von Sicilien beseht. Die Earbonari dachten jetzt a» einen Gebirgs- undGuciullakiieg, als dieCapitularion von Neapel , müEinschluß der Fess.mgen Gaetan»d P scara, am 23. inAversa zu Stande kam, die den letzten Funken des revolu-tioniianen Brandes auslöschte. D'e große Loge der Tarbonari löste sich aus. Gugk.Pepe und die übrigen Häupter des AufstanbeS erhielten Pässe ins Ausland. Amgiiig aiich da? Parlament aus einander, und wenig Stunden nachher zog das »streich.Heer in die Hauptstadt ei». Der Regent begab sich mit seiner Familie nachCaferta.Der König erst am 15. Mai in Neapel feierlich ein. Er hatte bereits am 10.Mai; zu Florenz eine provisorische Regierung ernannt, welche jetzt die revolutionnai-rcn Einrichtungen aufhob, die alten Formen herstellte, das neap. Heer auslöste unddie Urheber des Anfstandes gerichtlich verfolgte, wobei der Fürst von Eanosa wiederdie Verwaltung der Polizei übernahm. Fliegende Truppenabtheilungen des »streich.Heeres, das d. 1. Zuni auch Sicilien besetzt hatte, stellten jedoch erst 1822 in denProvinzen, wo Mörelli, Lorenzo de Tonciliis und Minichini einen Guerillakrieg er-regen wollten, die Ruhe wieder her, nachdem das Volk in beiden Königreichen ent-waffnet worden war. Benevemo und Ponte-Eorvo unterwarfen sich wieder demPapste, Nur in Sicilien fachte Gen. Iof. Rossarol einen neuen Aufstand au, alser zu Meffina die Republik ausrief. Allein sein Plan, dasselbe in Calübrien zu thun,scheiterte; die von ihm aufgewiegelten Truppen unterwarfen sieb wieder dem Kö-nig , und ihm blieb nichts übrig als die Flucht nach Spanien . So endigte die Re-volution der Earbonari von Neapel , die dreißigste, welche die Hauptstadt des vulka-nischen Landes erlebte, seit Neapel von Fremden regiert wird.')
Nebe l,.die, zuweilen über derOberflächederErdesichtbarschwebendeDünste,sind ein Niederschlag der Auflösung des Wassers in der Lust, oder niedriger stehender
*) Am 1 ««. Sext. Er wurden von 15 verhafteten Urbebern der Revolution 50zum Tode veruriheilt, der König ließ daS Urtheil aber nnr an Micheie Morelli lindIof. Silvari vollziehen. Von der am 28 . Sepr. Er ausgesprochenen Amnestie wur-den ausgenommen: Gugl. Pepe, der Abbatevuigi Minichun, Loren;» de ConcüiiS,Michele Earascofa, Jos. Rossarol und noch » Andre. Die meisten derselben leben jemin England. M. vgl. außer den Schriften von Pepe und Carascosa (s. d.) de?Arull-Dberstsienten. Biago Gamboa „(ssesch. der neapolit. Revoluc. im Juli lösn"und Lei!» de Paula'? „Erzähl, der vorzüglichst. Begebenh. bei der Revol. zu Paler-mosowie Llivier Polr's „Erzähl, der Milftairerpemr. nach Sicilien Eo". Ueberdie frühern Revolutionen Neapels s. d. A. 'Masaniello, Andr. Girasfi's von I.H. (Howel) a. d. Nal. nbers. „klirtor^ ot lbe revolutionr ok dl«z>lei", und'Aiannone'S „liloris cli blapoli".