Band 
Siebenter Band. M bis N.
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NecfS (Vater und Sohn) Nees von Esenbeck

Unauflöslichkeit der Ehen behauptet. Man findet im Ganzen in dieser Schnftmehr Gefühl als Beweisgründe und oft eine schwülstige Schreibart. Itach ihremTode würd N „V1ßi,>„»e; exlruite <Ies >nni,»8<nil8 >1« Vl^cl. diecl-tu" (1168,3 Bde.) und „>»uv. >rx.-!.->„ß." (1801, 2 Bde.) herausgegeben. Im Allgemeinenfindet man in ihren Werken viele wahre und feine Bemerkungen, verständige undgut ausgedrückte Rathschläge, aber auch ebenso bedeutende Mängel.

Neefs (Peter), 2 niederländ. Maler, Vater und Sohn. Der Vater,welcher berühmter geworden ist, ward zu Antwerpen 1580 geb. und lernte die er-sten Änfangsgründe der Malerei bei dem ältern H. Steenwyk. Architektur- undPerspectivmal.rei war sein Fach, und er hat sich durch seine gothischen Kirchenper-spectiven den größten Ruhm erworben. Er stellt daöInnere seinerKirchen gewöhn-lich von Lichtern oder Fackeln erleuchtet dar und läßt das Licht auf einen ausgezeich-neten Gegenstand der Kirche fallen. Die Klarheit der Darstellung ist meisterhaft.Van Dulden und Tenors malten gewöhnlich die Figuren in seine Bilder, welcheals Staffage untergeordnet sind.

Neer. vander (Arthur »der Arend), Landschaftsmaler zu Amsterdam , geb.1619, starb 1683. Er verstand das Waffer, vom niedern Horizont begrenzt und zwi-schen flachen Ufern eingeschlossen, durch zitterndcsMondenlicht zu verschönern. Eben-so treu der Natur stellte er Winterlandschaften und Feuersbrünste dar. Sein LohnEglonvan der N., geb. zuAmstertam 1643, lernte beiDanloo, malte histor.Bilder und Landschaften, auch treffliche Gesellschaftsstücke, anfangs in Paris , dannzu L)range, endlich an dem kurpfälz. Hofe zu Düsseldorf , wo er 1105 starb.

Neergaard (Tönnes Christian Bruun. Barcn v.), k. dän. Kammerherr,geb. d. 26. Nov. 1116 auf Svenstrupgaard in Seeland, dem Besitzthume seinesVaters, Etaksraths, k. dän. Kammerjunkers und Besitzers des Guts Wolhag.Hüt-ten in Schlesnvg. 1195 deponirte er, wie man es in Dänemark heißt. Nach2jähr. akadeni. Studien begab er sich auf gelehrte Reisen, besonders zur Erweite-rung der Minera'ogie. Er ging ziiei st nach Deutschland und machte in Sach-sen, Baiern, Schwaben, Ostreich und Böhmen lehrreiche Bekanntschaften. Über-all kam man seiner Wißbegierde entgegen. 1199 gmg er nach Norwegen und1800 nach Pvrmont, und von da 1801 in die Schweiz , wo Dolonneu und derMaler Naudet ihn bereiteten, dann nach Paris , wo er mehre Lchriften heraus-gab. 1802 reiste er mit einem Zeichner und einem Mineralogen nach Spanien .Er hatte in Catalomen bereits 150 Zeichnungen aufgenommen, als ihn die Nach-richt von den, Tode seiner Mutier nach Dänemark zurückrief. Nachdem er hier6 Monate verweilt hatte, ging er 1805 nach Stockholm und von da nach Peters-burg. Später ging er wieder nach Paris, und von da 1806 nach Italien . Beiseiner Rückkehr wählte er abermals Paris zu seinem Aufenthalte, wo er sich nock imFrühjahr 1809 befand. Dann kehrte er in sein Vaterland und zu seinen Beützun-gen zurück. Seine2 merkwürdigsten Schi isten: ...I>>urui>I ck i

« . Dolniiiiei, üuiii les (Paris 1801; dän. von P. H. Monster, Kopenh.

1802), und s Iiiiitorigur lü ssltiuesguu >!u uui ü tt It tti, " (1—6. Lie-

ferung. Paris 1812—15, Fol.) kosteten ihm sein Vermögen. Bei seiner Kunst-liebe, ohne Vorsicht und Menschenkenntniß, litt er zuletzt Mangel und starb zu Pa-ris Ende 1824. S. „Götting. Anzeigen", 1814, Nr. 140. 81.

N e e s vonEsenbeck (Chr stian Gottfried), I>. .der Heilkunde, Pros derBotanik zuBonn, geb. am >5. Febr . 1116, ward auf einem Bergschlosse i.n Oden-walde von seinen Aliern sorgfältig erzogen, wo bereits seine L ebe für das Naiur-studium sich ausbildete. Als er später die obern Classen des Pä'ag'giums zu Darm-stadt besuchte, gaben der Unterricht und die Vorlesungen des Naturforschers Bork-Hausen über Botanik ihm eine noch bestimmtere Richtung zum Studium der Na-tur. Auf der Hochschule Zeno, wo Barsch sein Lehrer war, fand er an Flügge,Conversanons-Lmcon. Bd Vll. 4!)