Neid
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Neheiniah
Sturm zu nehmen Versucht huben. Ehedem war Euböa durch ihren grauen Mar-,mor und durch einePflante berübmt, deren Fäden ei» unverbreunliches (Gewebe ga-ben; noch jetzt erzeugt sie Baum meide, Wein, Getreiderc. 182! erhob dieInseldenBanner der Unabhängigkeit, aufden Zurufter schönen Modena Mauregenia. DieseJungfrau stauinite au? einer sürstl. Familie, die ehemals Lehnsgüter in Euböa be-sessen Haben soll. Als ihr lehterAhnherr die Stadt Karvsto verloren hatte, traten indie Dienste der Pforte. Seine Nachkommen wurden Drogmans . Den letzten,Stephan, ließ der Sultan erwürgen; seine Tochter flüchtete sich auf die kleine InselMykone, wo sie für die Sache Griechenlands 2 Schiffe ausrüstete, deren Führer denVölkern am EuripuS (Meerenge zwischen Böoiien und Euböa ) die Waffen der Frei-heit brachten. Maurogenia versprach ihre Hand als Preis einem freien Hellenen,dem Beseger der Türken. 72 Dörfer in Negroponle traten unter die Waffe». DieTürken zogen sich in die festen Städte Negropont und Karpsto zurück, welche seitdemvon den Griechen eng eingeschlossen, von der türk. Flotte und von christl. Schiffenaber mitLebensmitteln versorgt, auch emigeMale durch den Einfall türk. Heere inLivadie» entsetzt worden sind. In einem Sturm aufKarysto (März 1822) gab sichder heldenmürhiaeEllas Iatranis, Sohn des Mauro Michalis, freiwillig den Tod,um nicht von den Türken gefangen zu werden. S. Pougueville'S „IIUl. sie la rö-jssneraiü'i, ,1,' !.-> (3. Bd., S. 285). Ani Schlüsse des I. 1829 hoffte
man, daß die drei Friedensmächte N. dem freien Griechenlande geben würden.
Nehemiah , ein vornehmer und frommer Hebräer, der in der Gefangen-schaft geboren, aber von Artaperpes Longimanus zum Mundschenk -» ernannt wor-den war. Er benutztes. Einfluß zum Vonbeil s. unglückliche» Landsleute, derenWohlthäter er ward. Aufs. Bitte ward er als 'Statthalter nach Jerusalem geschickt,mit deni Auftrage, die Mauern und Tbore dieser Stadt wieder aufbauen zu lassen.Nicht ohne Schwierigkeiten, die theils aus der Armuth der niedern Volksclassen,theils aus den Gegenwirkungen der Moabiter und Ammoniter hervorgingen, er-reichte er s. Zweck. Darauf traf er Maßregeln, die Wtadl mehr zu bevölkern und zuihrem vorigen Glänze zu erheben , was ihm ebmfalls gelang, sowie andre nützlicheEinrichtungen. Überhaupt waren er und Esra die eigentlichen Begründer der jüdi-schen Liturgie; unter ihnen wurde eine Sammlung der heil. Bücher veranstaltet.Nachrichten darüber gab N. selbst in einem Buche, welches zum jüdischen Kanongerechnet worden und als Fortsetzung der im Buche Esra enthaltenen Erzählunganzusehen ist. Es umfaßt einen Zeitraum von 48 Jahren.
Neid ist der Verdruß, welchen wir darüber empfinden, daß Jemand irgendein Gut besitzt. Der Neid ist also immer gegen Personen gerichtet und hat die Wir-kungen des Hasses, wenn er in das Handeln hervortritt. Das Gut, um welchesman Jemanden beneidet, ist aber ein äußeres oder Glücksguk. Hier geht d r Neidgewöhnlich aus dem Wunsche hervor, dasselbe selbst zu besitzen, weßhalb er sich leichtmit Geiz verbindet, oder auch aus Haß gegen die Person. Hier gönnt man einemAndern ein Gut nicht, ohne daß man auch dasselbe selbst besitzenmochte, und di-s istMißgunst. Letztere kann sich so erweitern und als Stimmung bei selbstsüchtigen undkleinlichen Menschen festsetzen, daß sie sich gegen den Nächsten, d. i. gegen Men-schen, die »ins im Umgänge berührn, überhaupt äußert. Es versteht sich aber, daßsie um so schwächer wirkt, je mehr sie sich ausbreitet. Aber immer ist doch der Neidmit dem Wunsche verbunden, daß And rn der Besitz eines Guts entzogen werdenmöchte. Ist es aber ein persönlicher Vorzug, um den wir einen Andern beneiden,dann tritt die Eifersucht ein, von welcher die Eifersucht der Liebe nur eine be-sondere Art ist. Die Eifersucht ist der Neid, den wir über die persönlichen Vorzügceiner Person empfinden, die mit uns in irgendeinem Verhältnisse der Gleichheit steht;sie ist kälterer Art, wenn sie aus Eigennutz entspringt, wärmerer, wenn sie aus Ehr-geiz, und bis zur höchsten Verblenlung desAffectS sich verlierend, wenn sie aus Liebe