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Nelson
tenant. Noch vor Ablauf des Jahres gab er ihm eine bewaffnete Brigg, mit wel-chen er zurBeschützung derHonduraSbai und derMosguiroküste kreuzte. 1179wunde N. Postcapirain und erhielt bald darauf den Befehl des Hincbinbroke. DieUnternehmung gegen die spanischen B sihungen in Südamerika , welche 1789 vonIamaico ausging, gab ihm die erste Gelegenheit, s. kriegerischen Muth zu zeigen;doch würde er, wie alle s. tapfern Gefährten, wahrscheinlich eine Beute des unterdiesem Hunmelsstriche gewöhnlichen Fiebers geworden sein, wenn er nicht nachIamaica wäre berufen worden, um daselbst den Befehl des Ianus von 14 Kan.zu übernehmen. Weine geschwächte Gesundheit nöthigte ihn bald zur Niedcrlegungdieser Stelle, um nach England zurückzukehren. Im Winter 1781 kreuzte er inder Nordsee, segelte den nächsten Frühling noch Quebeck und kreuzte den Sommervor Boston . Bei Annäherung des Winters wurde er noch Network beordert, vonwo er zu Lord Hood in Westindien stieß. Nichts Merkwürdiges beqegnete ihmbis zum Frieden 1783. Im März 1784 ward er zum Befehl einer Fregatte be-rufen, die als Kreuzer unter dem Oberbefehl von Sir Edward Hughes nach denInseln unter dem Winde bestimmt war. Die Strenge, mit der er die Navigaiion«-acte in Anwendung brachte, verwickelte ihn in einen Proceß auf Schadenersatz, inwelchem er aber losgesprochen wurde. 1787 verheirathete er sich zu Nevis miteiner Westindierin, der Witwe des I>. Nesbit, kam nach England zurück und führtezu Norfolk ein häusl ches Leben, bis der 1793 gegen Frankreich auSgebrocheneKrieg ihn wieder auf den Schauplatz rief. Er bekam den Norfolk von 64 Kanonen.Um s Sinnesart zu bezeichnen, wird angeführt, daß er dem Sohne eines Freundes,den er als Midfhipman mit sich nahm, damals folgende Ermahnungen gab: „DreiDinge mußt Du beständig im Sinne baben: erstlich mußt Du stets blindlings denBefehlen gehorchen, obne eine eigne M.inung über ihre Zweckmäßigkeit haben zuwollen; zweitens mußt Du Jedermann als Deinen Feind ansehen, der schlecht vonDeinem Könige spricht; drittens mußt Du jeden Franzosen ebenso sehr hassenals den Teufel". Er segelte nach dem mittelländisch n Meere, unter dem Be-fehle des Lords Hood. von dem er im Aug. 1793 mit Aufträgen anSirW.Ha-milion nach Neapel geschickt wurde. Hier schloß er mit dies.m und der Gemahlindesselben jene vertraute Freundschaft, die seinem Ruhme so nacbtbeilig gewordenist. Nachdem er einige neapolitanische Truppen nach Toulon geführt hatte, ginger nach Torsica, wo er zur Einnahme von Dastia und Talvi thätig mitwirkte.Vor letzkerm Orte hatte er das Unglück, ein Auge zu verlieren. Nach Lord Hood'»Rückkehr nach England fuhr Cap. Nelson fort, im mittelländischen Meere unterdessen Nachfolger, Lord Hotham, zu dienen, und bekam zufälbg den Befehl einesGeschwaders von Fregatten, womit er so wichtige Dienste leist te, daß er zumMarineobersten ernannt wurde. Als Sir John Ierwis (Lord St.-Nincent) imNov. 1795 imEommando folgte, ward er von diesem zum Commodore ernanntund erhielt den Befehl des Captain von 74 Kanonen. In der Schlacht vom14.Febr. 1797 bei dem Vorgebirge St.-Vincent that sich N. auf das glänzendstehervor und trug wesentlich zu den großen Erfolgen dieses Tages bei. Er e> oberkeein Schiff von 64 und ein andres von 112 Kan. und empfing aus dem Verdeckedes letzter» den Degen des spanischen CapüainS. Ihm wurde dafür der Rang eine«Contreadmiral? und der Bcuhorden zu Theil. Nachdem er den Auftrag, die Gar-nison von Porto-Ferrajo abzuführen, vollzogen hatte, erhielt er den Befehl desinnern Blockategeschwaders vor Cadiz . Auf die Nachricht, daß ein überaus reichesspanisches Schiff in dem Hafen von Santa Cruz liege, ward er im Juli 1797 mit8 Linienschiffen und einigen Fregatten abgeschickt, die Wegnahme desselben zu ver-suchen; aber die Unternehmung schlug fehl, da die Spätster zu wohl vorbereitetwaren. N. selbst, der sich dem furchtbarsten Feuer aussetzte, erhielt einen Schußin den rechten Arm und mußte sich der Ablösung desselben unierwerfen. Um seine