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Ncu- oder Wejkcaledonien Noufchatel
dem Daumen einen Schneller geben. Sie haben auch Streükolbenvon sehr hartemHolze, die zum Theil artig geschmtzt und polwt sind. Endlich bedienen sie sich auchder Schleudern, und runden zu diesem schüfe die Steine mit besondern! Fleiße.Über den Charakter der Neucaledoni-r weichen die Berichte der b.iden Seefahrer,welche die Insel besuchten, von einander ab. Cook schildert sie als gutartig, ohneMißtrauen und freundlich zuvorkommend. D'Einrecasteaux beschreibt sie als frecheDiebe, streitsüchtig und als Menschenfresser. Die dortige Pflanzenwelt hat La-hillardiere beschrieben: „8urtnn> nu!.liol..'lIu<lo,>icu»i" (Pari- 1824, m. 80.Kpf.)>
Neu-- oder Wesicaledonien, s. Nordanierika.
Neudietendorf , im ?lmte Jchtershausen, nahe bei Altdietendorf, ei-,nemPfarrdorfe von ungefähr 250Einw.. ini gothaischenAmteWachsenburg, isteineColonie der evangel. Brüdergemeinde (350 E.), wurde 1112 angelegt und erhielt1164 vom Herzog Friedrich 111. eine förmliche Versicherung des landesherrlichenSchutzes. Sie liegt in einer angenehmen (legend, an dein Flüßchen Apfelüedt, undist regelmäßig und schön gebaut, wohl gepflastert und des Nacht« durch Laternenerleuchtet, überall herrscht Reinlichkeit, Fleiß und Ordnung. Die Einw. zeichnensich durch Kunststeiß auö, sie unterhalten viele Fabrikanstalten in Wollen-, undBaumwollenzeuchen, in Strümpfen, Federspulen, Siegellack, buntem Papier w.,eine Flanelldruckerei, eine Schönfärberei, eine Fifchbeinreißerei.
Neufchatel, N e u ch a t e l, slieuenburg oder Wclschneuburg, ein hebVetischer Camon und souveraines preuß. Fürstenihom, enthält mit der dazu gehöri-gen Grafschaft Dallengin auf 14^GM. 52,000 Einw. und wird von Frankreich und der Schweiz begrenzt. Dieses Land gehörte narr, verschieden.,» Wechsel derBesitzer der allen st anz. Familie Longueville. Als diese mit dem Tode der Herzoginv. Nemoui'S, Maria v. OrleanS, 1101 erlosch, wurde der König v. Preußen" alsErbe des Hauses Oranien , dessen alte Rechte auf das Fü. stenrhuin anei kannt wa-ren, von den Ständen desselben zur Herrschaft berufen, und die darauf erfolgte Be-sitzergreifung in dem Utrechtes Frieden bestätigt. 1806 trat Preußen dieses Für-stenthum an Frankreich ab, dcss n Kaiser den Marschall Berthier , nachh.riaenFür-sten v.Ne.iifchakel-Wagram, damit belehnte. Zm pariser Frieden von 1814 wardes vergrößert an Preußen zurückgegeben. Es huldigte am 2. Juli 1814 demKönige von Pr.ußen, der ihm von London aus (18. Juni 1814) eine (2ln>, tc-cv„-5lil»iioi,,iclIe (ähnlich der Genfer ) gegeben und ihm die Rechte eines für sich be-stehenden, von dem preuß. StaatSnileresse ganz getrennten Staats erneuert hat.Das Fürstenthum wurde den 12. Sept. 1814 als der 22.Canton in dieEidgenosisenschast ausgenommen. Es ist der einzige monarchische Canton des Schweizer -bundeS. An derSpitze desOleniscil .l'b.u.t steht ein Präsident, der zugleich Gene-ralgouverneur des ganzen Landes ist. MehrcKetten desJura durchziehen das Land;derNeuenburgersee, welcher 6 Meilen lang, I f M. breit, 400 Fuß kwf und sehrfischreich ist, verbindet es durch andre kleineSeen undFlüsse niit dem Rhein . Eshat beträchtliche Rindviehzucht, auch Wein, L bft, Hanf und F achs, erbaut aberbei weiten' nicht hinlänglich.« Getreide; desto iu hr zeichnet es sich durch s. Kunst,steiß au«. Dieser besteht in 3 Haupizweigen, Spitzen, Catiun ii'dUhien. Außer-dem wird noch mit Borten, Messern, mechanischen Instrument.», Z.tz und ardernBaumwolle- flössen ein e>nirägltcher Handel getrieben. D e von uralten Zeiten anbestehende Freiheit und Milde der Verfassung zieht eine Menge von fremden Ar-beitern dahin. Dean zählt daselbst an 12,000 Uhrmacher, darunter über 3300Meister, deren Arbeiten durch ganz Europa verbreitet werden. (S. Chaux deFonds.) Die Religion ist die rcformirie bis auf2 kcihol. Gemeinden, und dieLandessprache fr.nzcsisch; doch wird auch deutsch gesprochen. Die jährl. Eink.des Königs, 150,000 Levres, werden halb zur V.rwaltung und zum Besten desLanb.s angewendet. Die Haupist. Neufchatel liegt amFuße des Zura, da wo