800 NkUZiaiwda Nmgricch. Spreche u. Literatur
recht hohe Felsen bilden hier und dort die Uferküste. Die rörhlichschwarzen, von einein Despoten dem Alles gehört, regierten Einwohner, vorn Stamme der Papuer,haben die fruchtbaren Thäler, welche Kokcs, Brotfrucht, Bananas. Pamo, auchAnmut, Caffee , Mandeln, Zuckerrohr u. s. w. hervorbringen, gut ang baut. DieseWilde sind Polygamen, stark und wohlgebaut; sie vermehren die gebetleten Feinde.Weil sie die Schiffsmannschaft des franz. Capüains Surville meucblmas überfie-len, so heitzl der sütöstl. Theil der Insel Neug>orgi » auch Assassinenland. — InderNähe deS noch wenig beschifften südlichen Po'arweers liegt (5i—55" S. B.)die unbewohnte, von Laroche 1615 entdeckte Gruppe Neu-., auch Su dge orgiengenannt: Inseln, die, wie Sandwichland (das südliche Thule unter 60" S. B.und 350° L) aus nackten, mit Schnee und Eis bedeckten von allem Holz entblöß-,ten Felsen bestehen, und auf denen man nur st Pstanzenarten , lk.,,et> Ist und kn-k-)5ti»ni, gefunden hat. In der Nähe liege» die vorn ruft Capstain Bellingsbau-sen entdeckten, zu Ehren des ruft. Seeministers genannten Inseln des Maiguis deTraverse. (Dgl. Neusü dshetland.) — Im nörtl. Eismeere entdeckte Capit.Parry 1819 im Lancastersunde eine Griippe von 9 Inseln (90—100° L. und14—15° N. B.), die er Neugeoi giainseln nannte; die größte ist Lowther.Er segelte dann noch 10 Längengrade westwärts und fand in der Bariow- oderLancasterstraße die MAville-Insel, wo er üb rwinterte. (S, Nordpo le p pe d sttione n.) -— Noch heißt eine britische Besitzung am Königin-Charlotlensund, ander Westküste von Nordamerika , Neugeorgie».
N e ugr a n ada, s. Südamerika .
sfteugriechen, Hellenen, vg( d A. Griechen land, das neue.Die jetzige Bevölkerung des von so vielen Eroberern nach einander beherrschtenGriechenlands besteht, wenn man dieGebnge vonMaina, Arkadien und Thessalienausninimt, aus einem Gemisch von fast allen europ. Völkern mit den ursprünglichgriech. Einw., von den Irachkomnien der alten Römer und (Kochen, von Türken,Juden, Walachei, (Nl.R,), Italienern w. Da indessen die Krieche» 3 Vierte,der ganzen Bevölkerung ausmache», so ist es begreiflich, daß sich nicht allein vondem Charaki-r der allen Hellen,n, sondern auch von deren Sitten und Gebräuchenso viel erhalten hak, als es auf der einen Seite die gri ch. Kirche und aus der andernder Despotismus der Türken erlaubte. Daher der glich" Unterschied mischen denfreen Bewobnern d-ö Gebirges und denen der Flecken und Stätte. So z.igte vordem j tzigen Kampfe aus den Gebirgen Arkadiens Alles die Ruhe des idyllischenHirtenlebenS; in denEben-n erblickte man tasElnd derKn chtschaft. So vielfachder W'chsel des Klima und der Prodickte des Landes ist, so vielfach ist auch derWechsel in der Cultur der Bewohner. Auf einig n Inseln wohnen fast nur Fischer;derMainoke ist Jäger oder Räuber; in Thessaliens Ebenen wohnen Nomadenund Ackerbauer neben einander; in Achen, Salonichi blüht der Handel und dasSatrap,nleben der Reich n; die Mönche vom Berge Aibos erinnern an die Ana-chorer.n von Th-las; auf ChioS , Paimos, CepbAonien w. gab es classischeSiudien und Gelehrte. Wenn daher von neugriechischer Sprache, Literatur undBildung die Rede ist, so muß man j.ne Volksbestandtheile wohl unterscheiden.
NeugriechischerStyl, Malerei, Baukunst, s. Byzanti-nische Kunst, Malerei (altdeutsche), Baukunst.
Neugriechische Sprache (§»pe-r- Romaisch, genannt) undL st-ier a t u r. Der männliche Aufschwung des griech. Volks seit 1k>21 hat auss Neuedie Aufmerksamke l des c'assisch gebildeten Europa der Sprache zugewandt, dienoch in ihrer Entarmng die Anklänge glückl cher. r Zeilen und d.n Ton einer Mut-ter zurückruft, nstt deren Liebreiz noch keine andere den Wetrkampf bestanden.Dankbar für tie Pflege, die chr gewoid-n, schien die griech.Sprach, langer als jedeantre uns bekannte eine Reinheit zu bewahren, die selbst ihr.» spätesten Bluihen