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Neuplatoniker
isin kiese Stelle aufzugeben, worauf er sich ungestört musikal. hsrbeiten widmete.1801 ward er Mitglied der Akad. der Musik zu Stockholm , und 1808 Mugl. derphilharmonischen Ges llschaft zu Petersburg. Während f Anwesenheit >n Peters-burg führte er mehre Werke von s. Composilion mir großem Vortheil auf, konnteaber erst 1808, auf Zureden der Kenner und besonders s. Meisters, Ios. Haydn,zur Herausgabe einiger seiner Compositionen bewogen werden. Er ging dann nachParis , um d e große draiiiallsche Musik genauer zu studire», dann aber als Host,componist bei dem Prinzen von Brasilien nach Rio Zaneiro; von da kam er 1824zurück und lebt nun bei dem Fürsten Talleyrand. Er reiste 1828 nach Italien . Aus. Hauptwerken gehört vor Allem s. große Phantasie für das ganze Orchester, einebenso kühnes als kräftig und sicher ausgeführtes Werk, wodurch er sich erne neueGattung schuf. Dieser ließ er noch 3 andre später folgen. Von Kirchencomposirio-nen sind bekannt: s. gehaltvolles „Requiem", s.„8i.N>i male,", die Cantaie„DerOstermorgen rc." von Tiedge . Auch sind von ihm ein schönes Wuinkeit für Clari-netie oder Oboers, und kleinere Smcke (z. B. „Schäfers Klagelied" von Görhe,mit Begleitung des Pianoforte) bekannt. Verschiedene Stucke für das deutscheTheater, z. B. eine anziehende deklamatorische Musik zu den Chöre» in Schillcr'g„Braut von Messina" und eine große Oper „Alexander", ferner mehre Cantaten(z. B. „Tirce"), Psalmen, Arie», Stücke für Pianoforte und Blasmstruniente findnoch ungedruckt. Alle seine Werke sind durch Gründlichkeit unk Gediegenheit demModestreben entgegen, wenden sich aber vielleicht zu sehr zu dem Allen hin.
Neumark (Georg), geh. Archivsecretair und Bibliothekar zu Weimar ,Onx'j j.ulat., berühmter Dichter und Meister ckuf der Viola <1i Gimha, auchMitglied der fruchtbringenden Gesellschaft (s. d.), in welcher er denBeinamen: der-Lproffende, führte. Er ward geb. am 16. März 1621 zu Mühl-hausen, und starb d. 8. Juli 1681. Von ihm hat man: „Fortgepflanzter musika-lisch-poetischer Lusiwald" (Jena 1651), welcher mit mehren Instrumenten begleiteteGesänge enthält und die vermehrte Ausgabe seines „Poetischen und musikalischenLustwaltchens" (Hamb. 1652) ist; „Geistliche 'Arien" (Weimar 1615). Vonseinen Liedern sind mehre in die öffentl. Gesangbücher aufgenommen worden. DerIch.i edlfche Gesandte v. Rosenkranz nahm ihn zu seinem Secreiair an und entzogihn dadurch druckenden Verlegenheiten. Voll freudiger Rührung über die Vor-,sehung dichtete er damals das Lud: „Wer nur den lieben Gott läßt walken rc."
Neunaugen, Pricken, Sieinsauger, Mirome/.ou llu>>alile. gehören zuteil Knorpelsischen. Sie sind daumendick und fußlang, werden zu Luneburg an derNieterweser, in Mecklenburg, Liefland, Pommern häufig in Flüsten gefangen, imtEsiig, Salz und Gewürzen eingelegt und in Fächer» verschick!. Mau liebt sie we-gen ihres weichen Fleisches. An der Seue des äiopfes hat die Pricke 1 Öffnungen,d>e man sonst für Augen ansah (daher der Name: Neunauge), von denen manaber fetzt weiß, daß sie zum Ausspritzen des eingesogenen WacherS diene». Siem:sauger heißen sie, weil sie sich mit Hülfe vieler kleinen Zähne an Klippen festsaugenkönnen. Die Neunaugen sind die Fische der Flußmündungen, sowie die Forellender Flußquellen.
Neuplatoniker. Die Sekle der Platoniker(s.P la to) war unter allen,die aus der Sokratischen Schule stammten, die zahlreichste. Allein ihr Eifer er-schlaffte, während andre neben ihnen, vorzüglich die Skeptiker, eine größere Theil-nahme tu erregen ansingen. Im 3. Jahrh. n. Chr. erhoben sich die Plaloni-ker von Neuem und bildeten eine eigne Sekte, die der Neuplüiomker, auch der«lexandrinischen Neuplatoniker (weil sie anfangs vorzüglich zu Alexandria zu Hausewar),^n deren Lehre sich Platonismus mir dem Ortentalismus zu verbinden Webte.Der Schwung, den die platonische Philosophie in einer veränderten Gestalt jetzt aufeinmal nahm, ist uns dem Genie der ersten Neuplaloniker, aus dein Gegensatz des