Newton
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wen der Leidenschaft verklungen sind, ist kein Zweifel mehr darüber, daß beideMänner, unabbängig von einander, auf ihre Methoden gekommen sind. L>o ur-theilen Montuela in der „il^louo >>>->, u> iil>rnu,!i>>l>>'," (2.Bd.), d'Alembert inder „Encvklopädie" im betreffenden Artikel, namentlich aber La Croix in der Vor-rede zu s. „liuitö ilu culuul .lils-uantirl e! ,!u oiiloiil intö^rlil". In der Meta-physik stellte st!. mehre Hypothesen auf, z. B. daß der unendliche Raum, worindie Weltköper sich bewegen, das Wuiiuiinn, (Lottes sei, und doch warnte er diePhvsik vor der Metaphvsik. Auch über chronologische Gegenstände hat st!. scharf-sinnige Meditationen angestellt und ein eignes Werk darüber verfaßt, welches jedocherst - Jahre nach seinen! Tode ans Licht getreten ist. Dagegen hatte ein andresProduct der spätern Jahre, s. „äil l>5 i'ro>>l>oi.ie vaticiuia, nee neu, 8.W!>I,I>IN5 ästtwalvy?!» »bseevutioiie^", welches auch erst nach s. Tode (17361 er-schiene,. üb, zur Ehre des großen Mannes billig angedruckt bleiben sollen. Über-haupt waren religiöse Betrachtungen in diesen spätern Lebensjahren eine vonN.'SHauptbeschäftigunaen geworden; sobald s. AmkSzeschafte abgemacht waren, suchteer im Umgänge mit der Religion und einigen erlesen-m Freunden s. ganze Erholung.Seit dem Verluste s. Laboratoriums mit einem Theile s. Manuscripte scheint erden Wissenschaften abhold geworden zu sein, und es finden sich seitdem eigentlichnur 3 neue Arbeiten, womit er sie bereichert bat: eine Abhandlung über Tem-peratur in den „>'l,',l>><a>>>bwal t,,>ii5!>et/' f. 1701; ein aus der nämlichen Zeitherrührender Aussatz, Ideen entwickelnd, welche Hadley nachher durch den Sviegcl-septanten realffirt hat, und endl ch eine Auflösung des von Ioh. Dernoulli vorge-legten Problems über die Brachvstochrone oder Linie des kürzesten Falles, welcheAuflösung in den ,Philosoph iaul >i!,i,^,ct." zwar anonym erschien, deren Verf.aber Bernoulli sogleich errieth: „tu,>c>,wie er sich ausdrückte, „evIe<>,>« ,>>", Eine andre schwere analytische Aufgabe, und welche Leibnitz den engl.Geometern 1716 vorlegte, „um ihnen an den Puls zu fühlen" und die Überlegen-heit seiner Differentialrechnung über die Methode der Flupione» zu zeigen, soll st!.,Abends 4 Uhr, als er sehr ermüdet von der Münze nach Hause kam, erhallen undnoch vor den, Schlafengehen aufgelöst haben. Dies war aber auch s. letzte mathe-mat. Anstrengung, und in den s. Tode vorangegangenen 10 Lebensjahren scheinter sich gar nicht mekr mit dieser Wissenschaft beschäftigt zu haben. Diejenigen, dieihn um Belehrung baten, verwies er an einen andern Mathematiker; und wennihm die verdiente Bewunderung über s. Werke bezeigt wurde, so antwortete er: „Ichweiß nicht, was die Welt zu meinen Arbeiten sagen wird; mir selbst bin ich nurwie ein Kind vorgekommen, spielend am Ufer des Meeres, bald ein buntes Stein-chen, bald eine glänzende Muschelschale findend, indeß sich der Ocean der Wahr-heit, unerforscht und unerforschlich, in unendlicher Weite vor meinen Augen aus-dehnte". Die geistigen Kräfte dieses Mannes, der weiter vorgedrungen war alsje ein andrer Merklicher, schienen erschöpft, und er neigte das müde Haupt, umder Natur, mir derer um das Geheimste g-u-ungen hakte, den Tribut der Unter-würfigkeit zu bezahlen. Nach einer kurzen Krankheit starb er am 20. März 1727,85 I. alt. Als derHofN.'S Tod erfuhr, verordnete der König (Georg I. ), daßder Leichnam auf einem Paradebelte gleich Personen vom höchsten Range ausge-stellt und in der Westminsterablci beigesetzt werden solle, wo er nahe beim Ein-gänge des Chores ruht. Der Großkanzler und 3 Pairs von England trugen mitan s. Sarge . Mine Familie, in dem Besitze einer Nachlassenschaftzivelche, Land-haus und Zubehör ungerechnet, die für jene Zeit ungeheure Lumme von 32,000Pf. Sterl. betrug, ließ ihm ein prächtiges Denkmal errichten, dessen Inschrift mitden Worten:
Duillier, angedeutet, daß Leibnitz als zweiter Erfinder wol Manches von N. erborgthaben möchte.