826
Ney
§ik>i gratulentur morlslerTale lsntc/mgue exililiri»tluinani generir üecur.
schließt. Eine andre, angeblich von Pope entworfene Grabschrift ist zu berühmt,als daß wir sie übergehen dürsten;
I-aacur ttewlon bic j»c«t^uem »mfl>orl»I«m coeli, nalur»,
T'empur orlenilunt,
IVIortalem boc mxrmor k-ltetur.
dlslure snü all ker vvorler la^ b,,1 nixbt,
Ooü r»"l: l^et dlewlon be, anet »II war iixlit.
N. war von mittler Statur, sein Äußeres angenehm, ohne daß man in ihm jedochden Scharfsinn erkannt hätte, den seine niathemar. Werke verrathen; sein Charak-ter war sanft und gleichförmig. Verheirathet war N. nie; die geistige sowol alsdie physische Liebe soll >hm stets fremd geblieben sein. Seine Werke sind lat. vonHorsby (London 1719, 5 Bde., 4.) herausgegeben worden. Als Commentar zuden „Principien", Sie ohne solchen von Wenigen gelesen werden können, ist die spä-tere AuSg. derselben von Lesueur und Jacguier (Genf 1750, 4.) zu empfehlen.N.'s Leben hat Pemberton (London 172h) beschrieben. Der schöne Art. Newtonin der „Nn^apbii- uuivc>seile", von Diot, ist hier zum Theil benutzt.
Ney (Michel), Herzog v. Elchingen, Fürst von der Moskwa , Reichsmarschallund Pair von Frankreich, Großkreuz der Ehrenlegion, des St.-LudwigS- und meh-ren fremden Orden Ritter, war 1769 in Saarlouis im Moseldepart. von geringenAltern geb. Er trat früh in Militärdienste. Vom gemeinen Hudsaren lief er durchalle Grade und war 1794 Rittmeister, als General Kleber seine außerordentlicheTapferkeit und seinen militairischen Überblick bemerkte, ihn zum Escadronschefmachte und zu sich als Generaladjutant nahm. Er übertraf bald Kleber's Erwar-tungen und ward 1796 auf dem Schlachkf.lde an der Rednitz zum Brigadcgeneralerhoben. Auch jetzt noch riß ihn oft sein Muth zu den Waffenikaten eines gemei-nen Soldaten fort. Er trug viel zum Siege von Neuwied 1797 bei, ward nacheiner tapfern Gegenwehr bei Diernsdorf gefangen und nach seiner Auswechselung1798 Divisionsgeneral. Als solcher befehligte er 1799 am Rhein und unterstütztedurch feine Diversion bei Manheim Maff< na's Sieg über den russischen GeneralKorsakoff bei Zürich. Auch unter Moreau, insbesondere bei Hohenlinden , zeichneteer sich aus. 1802 war er Gesandter bei der helvetischen Republik. 1805 befeh-ligte er das Lager bei Mortreuil und ward vom Kaiser zum Reichsmaischall undGroßkreuz der Ehrenlegion ernannt. Glänzend eröffnete er 1805 den Feldzuggegen Ostreich durch seinen Sieg bei Elchingen (daher sein Titel: Herzog von El-chingen), und führte die Capikulation von Ulin herbei. Er besetzte Tirol und drangbis Kärnlhen vor, als der presburger Friede seinen Lauf hemmte. 1806 und 1807focht er bei Jena, und nachdem er Magdeburg genommen, bei Evlau und Friedland .1808 behauptete er in Spanien seinen alten Ruhm. Aber Napoleon , immer miß-trauisch und veränderlich, rief ihn zurück und hielt ihn, bis zur Eröffnung der Feind-seligkeiten gegen Rußland, in einer gew ffen Entfernung. Da erhielt er den Ober-befehl des 3. Armeecorps. In der Sch'achk an der Moskwa verdiente er sich denBeinamen le brave des braves, den ihm Napoleon gab, und den ihm Niemandabsprechen konnte. Nach dem Brande von Moskau führte er den Vortrab undrettete durch seine meisterhafte Leitung wenigstens die Trümmer des Heeres. SeinBetragen während dieses Rückzuges übertrifft vielleicht Alles, was er früher gethan.Napoleon ernannte den Marschall Ney zum Fürsten von der Moskwa. (Alexan-der I. bestätigte bei seiner Anwesenheit in Paris 1814 seinerseits diesen Titel.)Im Frühjahr 1813 reorganisirte N. das Heer. welche« die Schlachten bei Lützen und Bautzen gewann, und drang mit demselben auf Berlin vor; aber Bülow