Band 
Siebenter Band. M bis N.
Seite
831
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Nlcolai

Nicholson

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jede« Blatt dieser Zeitschrift lieferte Beweise seiner Thätigkeit und seiner Talente.Dr antiquarische Societät zu Edinburg und eine ähnliche Gesellschaft zu Perlh er»wählten ihn zu ihrem Mitgliede. 180 t ward er Dorsleker der lontner Buchhändler'-aesellschaft, ober 1808 hatte er das Unglück, seine Buchdruckerei und Buchhand-lung in einer Feuersbrunst zu verlieren. Doch seine unermüdeke Thätigkeit setzteihn in den Stand, seine Geschäfte auf die ehrenvollste Weise wieder anzufangen.

Nicholson (William)/ einer der ausgezeichnetsten engl. Mathematiker,geb. 1153, der Sohn eines Sachwalters zu London . Er erho lt in einer Schule im»ei dlichen Horkshire seine erste Erziehung. Im 16. I, verließ er diese Anstalt undmachte bis 1113 2Reisen nach Ostindien. Drei Jahre später besorgte er die Hand-lvngsangelegenheiten des verst. Wedgewood aufdem Contincnte, bald aber widmeteer sich ganz luerarischen Beschäftigungen. 1115 eröffnete er zu London ein Erzie-hungsinstitut, dem er mit vielem Rufe mehre Jahre vorstand. Er machte den Ent-wurf zu den Wasserkunstwerken von West-Middlesep und brachte auch nachher ei-nige andere Werte dieser Art zu Stande. Auch ist er der Erfinder mehret mechani-scher Kunstwerke, für welche er königl. Patente erhielt, ohne Nutzen davon zu ziehen.N.hat viel geschrieben, z.D.„Inliv<iu<'li<>i, in naUi,»! ->>i>l expei,iix.-i>i>,i i>b>Ic>-,n,>in" (1181, 2 Bde.; deutsch mit Aus. und Anm. von Lüdike); ,/I'lie iirsl ,min-cftilr, <»> <->>i.-i»ixwv" (1189; deutsch von Spohr); auch ein Wörterbuch überChemie und ein Journal. Außerdem hak er mehre Werke von Chaptal , Fourcroyund A. ins Engl. übersetzt. Er starb 18l5. Durch das Fehlschlagen mehrer Ent-würfe und mannigfaltige Unternehmungen hatte er sich in den letzten Jahren seinesLebens in große Verwickelungen gestürzt. Er war im Schuldgefängnisse, als feinName der in 6 Bdn. herausgekommenen „Encyklopädie" vorgesetzt wurde.

Nichtigkeitsklage, s. Nullitüt.

Nichtleiter, s. Elektricität.

Nickel ist ein 1151 von dem Echweden Cronstedt entdecktes Metall. Eshat die röthlichweiße Farbe des Wismuihs und den Glanz des reinsten Eisens.Das specifische Gewicht ist das 8,3- bis 8,8fache des Wassers. Im ganz reinenZustande scheint es dein Eisen u» Biegsamkeit, Zähigkeit und Geschmeidigkeit nichtsnachzugeben. Es ist härter als Kupf.r, aber weicher als Eisen und wird wie diesesvon d.m Magnete gezogen. Zum Schmelzen erfotert eö eine ebenw hohe Tempe-ratur als der weichste Siahl. Es verbindet sich mit den mehrsten Metallen s hr gutund macht sie magnetisch. In den Meteors» inen ist stets Nickel enthalten. In derNatur kommt das Nickel höchst selten gediegen, häufiger in Verbindung Mit demArsenik, als Kupfernickel und alsNickelo cker vor. -— Der Kalk des Nickels wird in der Emailmalerei, das Metall selbst zu der Zusammensetzung des Argen-lanS, einer neuen Metallcomposirion, und des Meteorstahls, einer neuen Erfin-dung des ObristlieurenantS Fischer zu Schaffhausen , wodurch echter Damaecener-siahl dargestellt wird, benutzt. Auch das sogen. Weißkupftr scheint nichte als eineVerbindung des Kupfers mit Nickel zu sein.

Nicolai (Christoph Fri.di ich), ein berühmter Schriftsteller und Buchhänd-ler, Welcher durch die Gründung der „Allgemeinen deutschen Bibliothek" vorzüglichdazu beitrug, die Deutschen durch das Band der wissenschaftlichen Untersuchungund Kritik zu einem geistigen Interesse zu vereinigen, und den kaih. Th il der Na-tion mit dem protestantischen in vielfache geistige Berührung zu setzen; der aberauch, indem er nebst seinen Freunden die Fr.iheit der Unnrsuchung in w ssenschaft-lichen Dingen standhaft vertheidigte, mancherlei Reibungen veranlaßte, die Abnei-gung der Siwd, tuschen gegen die „freid nk-nden" Berliner aufregte und, da zumalpolitische Ursachen hinzukamen, eine Art Dvlkswiderwillen in Deutschland gegendie Preußen hervorbrachte. Fr. N. war d. 18. März 1133 zu Dnlin geb. Vomfünften Jahre an lebte er, entfernt von den jugendlichen Vergnügungen, ziemlich