Band 
Siebenter Band. M bis N.
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Nicolaus von Pisa

Nicolo

Haupt betraf ein großer Theil der geschichtlichen Forschungen N.'s dieGesellschaften. Man vgl. seine „Bemerkungen über die Geschichte derund Freimaurer " (Berl. 1806). Noch verdient seineSchrist: „Über dc»der falschen Haare und Perücken" (Berl. 1801), genannt zu werden. he»

biographie von-Fr. N. hat Löwe herausgeg. in seinen „Bildnissen sehr lebeliner Gelehrten" (III, 3). Auch höre man ihn selbst in der Schrift:gelehrteBildung, über meine Kenntniß der kr» .scheu Philosophie undten dieselbe betreffend, und über die Herren K..nt, I. B. Erhard und Iteh» . ^1799). 1820 erschien „§r.j Nicolai's Leben und liter. Nachlaß", h^^ -

L. F.G. v. Göckingk . .„<1^

Nicolaus vonPisa, aus dieser Stadt, wurde um die ^">0 . v, l"Jahrh. der erste wahre Wiederherstellet der Skulptur und der schönen » ,i>iiItalien. Sein vorzüglichstes Werk in Bologna ist die Arca di S.-Tome»schönen Reliefs. Auch hat er die Kanzel in der zu Pisa 1183 errichtete» ,des heil. Johannes mit schönen Skulpturen geschmückt. Er starb 1215.

Periode der Geschichte der neuern Skulptur geht von ihm bis auf Dona»« ' .sein Sohn Johannes war ein geschickter Bildhauer (maglswr cÄ'

ihm sieht man schätzbare Arbeiten am Mausoleum Benedicts XI. und an HLßern Altare der Kathedralkirche zu Arezzo . Vgl. v. Rumohr's „Italic»» ^schungen"(1827,2Thle., S. 144fg.). , . „f l-J

Nicolay (Ludwig Heinrich v.) machte seine gelehrten Studie» - ssUniversität zu «traöburg, wo er 1737 geboren war. Hier wurde er P'Logik, nachdem er eine Zeit lang franz. Gesmdtschaftssecretair gewesendessen machte er s. eigentliche Laufbahn erst in Rußland , wo er 1770secrekair und Bibliothekar des Großfürsten Paul, 1786 kaiserl. Staalsr» >Direcror der Akademie der Wissenschaften, und nach Niederleaur.g diese- si:s1801, Geheimerralh wurde. Zugleich war er Ritter mehrer Orden.Siaatsämter hinderten ihn nicht, seinen Hang zur Dichtkunst in Fabe> ^lungen, Elegien, Episteln, Rittergedichten zu versuchen; doch behauptetstens den zweiten Rang unter den Dichtern jener Gattungen. Im ^ E >zeichnet er sich durch feine Beobachtung, Witz und Einbildungskraft, ^ ^

liches Talent für die komische Erzählung aus. Die erste vollständige ^^l>"s. poetischen Arbeiten: „Vermischte Gedichte und prosaische Schrifte» ^u. Stettin , 1792—95, 7 Thle.) hat durch Ramler's Verbesserungen M ^ ssl>'rectheit gewonnen. Seine theatralischen Werke erschienen zu Königsve vEr starb 1820 auf s. Gute bei Wiborg in Finnland . , .,

Nicolo, eigentlich NicoloJsouard genannt, einer der belied«tralischen Komponisten,Frankreichs, auf Malta 1777 geb. Sein Vater,Kämnierer des Großmeisters war, wandte viel auf die Erziehung lei»^ aM

ließ mehre derselben in Frankreich erziehen. Constant de Campion, , I

des Dkalreserordens, nahm den jungen I. mit nach Paris in eine Pe»> »?ffll^in welcher er sich nach dem Willen s. Vaters für den Seedienst vordereIn den Nebenstunden beschäftigte er sich mit dem Fortepiano . Er wa i

Aspirant der Marine aufgenommen, als ihn der Ausbruch der RevoluO ^ d»1790 nach Malta zurückzukehren. Ungeachtet ihn hier sein Vater Z"M e^ge ^stimmte, setzte er doch si musikalischen Beschäftigungen mir großemund studirte sogar den Contrapunkt. Von Malta ging er nach '^Ä^schen^-einige Jahre alü Commis zubrachte und in den Nebenstunden s. musikal len fortsetzte, und dann nach Neapel zu den deutschen Banquiers Kutlegelin. Hier vollendete er s. Studium der Compositisn, Der berühmte ^ ,,-tii^unterrichtete ihn in der dramatischen Composition. Hierauf entscäioß etden Willen s. Ältern, ganz seiner Licblingsneigung zu folgen, und be§