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Siebenter Band. M bis N.
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Nicot

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Niebuhr (Carsiens)

Floren;, wo er s. erste Oper: „s-'-ivvi.o -u „inrii,,ii", schrieb, deren außerordent-.licher Beifall ihn in seinem Einschlüsse bestärkte. Indessen gab er s. Ältern wegenseine Arbeiten unter dem Namen Nicolo heraus, dem erst später in Paris der Na-me Isouard beigesetzt wurde. Er coniponirte nun in Livorno die ernsthafte Oper, Der damalige Großmeister des Malteserordens beruf ihn nach

Malia und ernannte ihn, nach dem Tode des berühmten Dincenzo Al'osso, nunOrganisten derOrdenekirche und dann zum Tapellmeister desOrdenS, welche stelleer bis zur?iiishebuug des Ordens nach Ankunft der Franzosen behielt. Er l liebnun als Privatmann zu Malta, wo er kleine stanz., inS Italien , übersetzte Opern,

alS „ll tonne! >-'i»'", „l'iiiiprnve i-iiln i» <tinn ^>^i^ii,^>", „ll I,i-i Iiivi e d i N-eißlni",

coinponine. ?lls die Franzosen Malta räumen mußten, nahm ihn der GeneralVaubois als s. Privaksecretair mit nach Paris . Hier bildete er sich nach Monsigny'slind Gr< lry'S Compositionen noch weiter aus und verband sich mit dem tramati'-schen Dichter Etienne zum große» Vortheil des ThäatreFeydeau. Beide arbeitetenleicht und schnell. Don ollen Compositionen N.'S hat keine so ausgezeichnetenBeifall eihalten als die Oper „Gndi dlnn" („Aschenbrödel"), welche zuerst 1810in Paris mehr als 100 Mal hinter einander gegeben wurde: ein Erfolg, der in denAnnalen des Idnnllro dv 1'ozieii, on»i,>uo beispiellos ist. Ihr folgte „donnnde:".Beide Opern brachten ihm auf s. Antheil über 160,000 Fr. ein. Unter s. übrigenCompositionen sind noch zu bemerken: „b,, jou, ä l'u,„Uox d«nx -iviirc-,",

„älieila! diig.", „läiiNllinsii", „Ul! inedcoi» lurc", „I.:> r»so iiiiiiil,", „1,'iii-

lii^uv .iux stiiölivd", „I-<5 in,i<le/-vou5 l>k>»r»<c>i->" und die liebliche Oper„,!> .iiiliol el Odin ". In dieser leichten draniatischen Gattung ist Isouord durchk ie Leichtigkeit und Lieblichkeit s. Melodie, durch das Blühende s. Einbildungskraftund eine geschickte Verschmelzung des neuern ital. Geschmacks mit dem französischeneiner der ausgezeichnetsten Componisten. Z. war im Umgänge sanft und gefällig.Er starb zu Paris den 23. März 1818 und hinterließ die Oper „Hindin, nu laliiiiijc i> ei > >1 üeiixr" unvollendet,ic o t (Jean), s. Taback.

Niebuhr (Corst.ns), geb. zu Lüdingworth im Lande Hadeln (Hanover )1733, wurde 1760 zum Inoenieurlieutenant zu Kopenhagen ernannt. A.S aufdes Orieriadste» Michaelis Amrag und des Grafen Bernstorff Empfehlung derKönig v. Dänemark , Friedrich V., eine Gesellschaft Gelehrter auf s. Kosten nachArabien zu sd icken beschloß, um Entdeckungen über dieses bisher nur aus unsichernIchchrichien l ekannre Land zu machen, ward N. für das Fach der Geographie dazubestimmt. Die Geselllchafr ging im Jan. 1761 von Kopenkogen ab und überKoiistantiröpcl durch Ägypten nach Jemen . Allein binnen einem nicht vollen Jahrestarben hier und auf dem Wege nach Indien N.'s sämmtliche Gefährten (Cranier,Forskal, Buurenfeind, v.Hagen ), und der Zweck der ganzen Unternehmung wärevereitelt gewesen, hätte nicht N. mit seltener Entschlossenh.it tu R ist allein fort--gesetzt und die Arbeiten und Beobachtungen aller s. bisherigen Gefährten über:noiumen. Erst 1767 k.hrre er zurück und legte in s.„Beschreibung von A abien"(Kvpenhi 1772, 1.), „Reisebeschreibung nach Arabien u. a. umliegenden Ländern"(ebendas. 1774 u. 1778, 2 Bde., 4.; beide Werke sind auch in das Dänische,Französi, Hollänt. und Engl. übers.) und in s. AuSg. von P. Forskal's „»«->vi isiliiNie« aiiiiiiiiü»». ei.., ^iin«: iu itinerc oiieuliili nliscreaeit" yKopenh,1775. 1.) und dessen „I !<>>,. är^ziii.ivn-i.ialiicu" (ebendas. 1776, 4.) die Er:gebnisse von seinen Und s. Gefährten Forschungen nieder. Äußerste Genauigkeit,überall bloß auf eigne Ansicht, nie auf fremde Nachrichten gegründete Untersuchung,hohe Wahrheitsliebe und völlige Entfernung von allem Hange zum Wunderbarenund zur Übertreibung geben s. Nachrichten einen hohen Werth und haben sie zueiner Hauptguelle über die Lage und Verfassung der von ihm bereiste!» Lander g«--