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Siebenter Band. M bis N.
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Noehden

mit der Nationalversammlung. In der Nacht des 4. Aug. federte N. zuerstGeistlich,» und den Adel in der Versammlung auf, ihren dem Gemeinwohl scbä^lichen Privilegien zu entsagen. So nahm er an den wichtigsten Reformen eint»entscheidenden Antheil. Nach dem Schlüsse der constituirenden Versammlunger zur Armee und commandirte 1792 bei Valenciennes die Vorpostenkette. Sei"*Geburt machte ihn verdächtig; er federte s. Abschied und lebte zurückgezogen <>Uidem Lande. Erst unter der Tonfularregier ng nahm er wieder Dienste und zeich*nete sich als Brigadegeneral unter Leclerc > .id Rochambeau in St.-.Domingo aus'Bei der Räumung der Insel wollte er auf einem Kriegsschiffe nach Tuba sich be«geben, ward aber in einem Gefechte mit den Engländern, die das Schiff nähmet'erschossen. — Sein Sohn Alex is, Graf v. N., geb. zu Paris den I.Iuni 1^»'Ludwigs XVIII. Staatsminister, mußte 1811 Frankreich , weil er sich der ka>ft^'Regierung verdächtig gemacht hatte, verlasen und lebte eine Zeit lang in desSchweiz . Die Prinzen des Hauses Bourbon sandten ihn mit wichtigen Austrägcsan deutsche Höfe, nach Rußland und nach Schweden , worauf er sich an LudwigWohnsitz zu Harlwell in England begab. 1813 diente er als Adjutant des Kra^Prinzen v. Schweden in Deutschland , wo er militairische Sendungen an Blücb^namentlich bei Leipzig , während der Schlacht, vollzog. Nach dem Siege trat erschwedischem Dienste und zog mit den fremden Heeren nach Frankreich , focht bsBrienne und La Fere -Champenosse, begab sich dann zu dem Grafen von Arts^nach Vesoul , ward dessen Adjutant und später Ludwigs XVIII. Bevollmächtig^bei dem Tongresse zu Wien. Er kehrte mit dem König von Gent nach Paris A'rück, wurde zum Deputirten der Kammer von 1815 gewählt und im Der. d.von Ludwig XVIII. zum Staatsminister ohne Portefeuille ernannt. GrafÄlest"v. N. war 1828 Mitglied der Deputirtenkammer und wurde vom König, auf dssMinisters Portalis Vorschlag, zum Mitgl. der Commission ernannt, welche uiW*suchte, ob die geistlichen Schulen (die jesuitischen und ähnliche) mit den Grundsatz^des stanz. Staatsrechts zusammenstimmen. — Ant. ClaudeDominiqchIuste, Grafv. N., Vetter des Vorigen, zweiter Sohn des Prinzen degeb. zu Paris den 25. Aug. 1777, einer der ersten Kammerherren NapoleEblieb in dieser Stellung bis 1814. Nach der Restauration war er Ludwigs X^ft 'Botschafter in St.-Petersburg , bis Graf von Ferronaps 1820 daselbst anStelle trat.

Noehden (Georg Heinrich), v,, geb. zu Göttingen den 23. Jan. I^veinstHeync's Lieblingsschüler und Bearbeiter s. Dirgil, war Ilnteraufseher der Äjff'guttäten und des Münzcabtnets im brit. Museum, auch Secretair der k. asiat.jcietät lind Präsident des in England gestift, deutschen Vereins, Seine Verdissium die Erziehung junger Briten, deren Studien er in Eron und Göttingen leiks!'waren so ausgezeichnet, daß er in England nationalisirt wurde, Seine 1800 erstv^nene deutsche Sprachlehre für Engländer (,,0er,r>ai> grammar nlloptec! io tlw^ob') erlebte mehre ?lufl. Auf Ersuchen einiger londner Buchhäub^.pnternahm er 1812 die Umgestaltung von Rabenhorst's „Deutsch-englischem v"englisch -deutschen! WörterbucheWährend s. Aufenthalts zu Ewn genoß er b.freundschaftlichen Umgang Herschel's und des gelehrten I, Bryant. Reisen duEDeutschland, Holland und Frankreich , meist auf Literatur und Kunst sich bezieh^brachten ihn in Verbindung mit vielen merkwürdigen Personen. 1818 folgt* 'einem Rufe nach Weimar , um die -Oberaufsicht über die Erziehung der Prinzewnen, Töchter des ErbgroßherzvgS, zu übernehmen. Er genoß hier Achtung und ?trauen in ausgezeichnetem Maße. Auch erhielt er Urlaub, um Italien zu besuchHier traf ihn eine dringende Auffoderrwg, die Stelle am brit. Museum anzu"men, welche man mit ssberg-hung von 30 Bewerbern ihm bestimmte. Eine Fss ^seiner ital. Reift ist die engl. Übersetz, von Göthe's Abhandl« über da Vinci's ^