Noetianer
Nomen
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A Mailand, mit einer gehaltvollen Einleitung. Früher hatte er im Verein mit s.»seunde Stossart Übersetzungen von „Fiesco" und „Don Carlos " gegeben, welcheSchiller selbst für sehr gelungen hielt. JnBöttlger's„Amalthea"(il) bat er eineüftereffante, auf eigne Anschauung begründete, Abhandl. über das sogen. Memnons-bild (tbe i>e,'i(l of .VIemnon) mitgetheilt, welches der Hauptgewinn von Belzoni's"ieift war und, von dem britischen Generalconsul Galt in Kairo für das National-Huseum in London erworben, dort aufgestellt ist. Auch warN. Mitarbeiter an metz-ln kritischen Journalen Englands, und als correspondirendesMital. der göttingerd- Societät der Wissenschaften gab er zuweilen Nachrichten und Recensionen fürdie Anzeigen derselben. Seit 1824 gab er eine Auswahl seltener griech. Münzenüus der Sammlung des Lords Northwick, mit Erklärungen, heraus; als ein
Ganzes u, d.T.« „8pec!!me»8 ol »neiont coins ot 6r.ieoig anst 8iciH",
gezeichnet von Del Frate (Lond. 182k, 4>, mit 21 Kupf.) N. starb zu London °en 13. März 1828 .
Noetianer, s. Sekten.
Rollet (Jean Antoine), ein Geistlicher, der sich Verdienste um Physik und"aturgeschichte erwarb, geb. zu Pimbrö bei Noyon 1700 von unbemittelten Äl«lern, erhielt s. ersten Unterricht zu Clermont und Beauvais , und ging dann nachIchris, wo er mit Reaumur, Dufay , Duhamel und Jussieu vertraut wurde. 1738nistete der Graf v, Maurepas für ihn zuerst die Stelle eines Pros. der Experimen-talphysik. Er wurde Mitglied mehrer gelehrten Gesellschaften und machte wissen-vhastliche Reisen nach England und Italien. 1744 ward er nach Versailles beru-hn, um den Dauphin in der Experimentalphysik zu unterrichten. Am meisten br-lchäftigke er sich mit Untersuchungen über die Elektricität. Diejenigen indessen,Welche ihn als den Vater der Experimentalphysik in Frankreich betrachten, thundem Pater Polintöre Unrecht, der die ersten öffentlichen Versuche in dieser Wissen»sthast zu Paris gemacht hat. N. starb zu Paris 1770. Seine Arbeiten finden sichTfößtenthei's in den „Memoiren der Akademie der Wissenschaften zu Paris ", Dieüber das Gehör der Fische wird besonders geschützt. Wir besitzen von ihm: bo-ou,pbxsigue! expörimvntale" (Amsterd. 1754, 4 Bde., 12.; deutsch, Erfurt >^99 fg., 5 Bde.) und „I?art lies sxpörienae," (Amst. 1770, 8 Bde., 12.;deutsch, Lpz. 1771, 3 Bde., mit Kupf.).
. Nomaden (a. d. Griech.) nennt man diejenigen Völker, welche noch kein«lestm Wohnsitze haben und, gewöhnlich blos mit der Viehzucht beschäftigt (Hirten-dlker), ihren Aufenthalt so oft verändern, als sie sich durch Veränderung desselbenverbessern glauben. Da Grundeigenthum und Ackerbau die Hauptstützen einerZuschreitenden Bildung sind, so stehen die nomadischen Völkerschaften den Acker-bautreibenden in Hinsicht ihrer Ausbildung überall weit nach. An ein ungebundeneseben gewöhnt, haben die Nomaden einen großen Abscheu vor jeder Niederlassung"d verlassen ihre ursprüngliche Lebensweise nur dann, wenn sie, von allen Seiten. ugeengt, dazu genöthigt werden, oder wenn sie sich der Niederlassungen eines ge-! beten Volks bemächtigen können, Gewöhnlich aber geschieht diese Veränderungumälig. Die größten Revolutionen in der Geschichte sind oft durch solche Ny-, abenp-lker hervorgebracht worden. Noch jetzt find Südamerika , Nordasi ika unhs nördliche und mittlere Asien voll von Nomaden. Auch unter ihnen gibt es ver-„^d>ene Grade des Bildungszustandes. Einige halten sehr auf Wohlhabenheita"b Vermehrung ihres beweglichen Eigenthums und kennen schon einen gewissen"2us, während andre mehr eine räuberische Lebensart führen.b§,.' ^ o m e n , in der Mehrzahl namina, das Nennwort, ist in der Sprachlehre. Imige Redetheil (s. d.), durch welchen man ein Ding im weitesten Sinne,uem und Inhalte nach, bezeichnet. Zu den Nennwörtern gehören?
b>e Hauptwörter, nowina sul>,tautiv.i, durch welche «in Ding als für sich he-.