Jtumouclalvr
Jtomillaliftcn
ffhend bezeichnet wild. Sie stnd ->) uppl-Ilatir.a (oommuni,), Gemeinnamen,Gemeinwbi rer, Mattungswöiler, welche sich auf mehre, und zwar wirklich für sichbestehende (z.B. Personen oder Sachen im eigentlichen Sinne), oder auf abstractoDinge (allgemeine von den Dingen abgezogene Begriffe und an sich unselbständig^Eigenschaften, Zustände, z.B.Kingheik) b'zi hen; daher die erstem oonered,. dieletztem ab-Nsat-, heißen. Zu den Gemeinwdrtern geböten auch die Sammelwörtek(c-ttileulie.',), in denen eine Mannigfaltigkeit solcher Dinge als ein Ganzes gedachtwird z.B.Heerde, Monat, Jahr; l>) Eigennamen (nvm>»u pro, ?io, s.Names)-2)Bei--oderE'gen(chaftswörier (,i«„n!x.-> ostjrvlivu). sS. Ä djectiv.) Bei desNennwörtern kommt die Declination (Beugung), das Genus (Geschlecht) und derNumerus (Zahl) vor. Einige Formen des Zeitworts können als Nennwörter gerbraucht werten; als: das Particip oder Mittelwort, und der Jnstniiiv. welcher, mitdem Artikel verbunden (z. D. das Lesen), zum Substantiv erhoben wird.
Nomenclator, so nannte man bei den Römern einen Bedienten, der beiGastereien die Nani'n der Gerichte und deren Beschaffenheit den Gästen sagte-Gewdhnlich versteht man jetzt darunter ein bloßes Namenverzeichniß gewisser Ge»genstände, z. B. Pflanzen, ohne weitere Erklärung derselben.
N o m i n a l d e fi n i t i o n, Namenerklärung, ist diejenige Erklärung,welcher man einen Gegenstand durch eine Unterscheidung von andern deutlich macht'und, da der Name das Untersch idend'bezeichnet, einen Gegenstand dem Nanies(nicht der Sache) nach erklärt. Nun st ht zwar der Name mit der Sache in Ver-bindung, sodaß durch den Namen auch die Sache verstanden wird, es kann also dieNominaldesinition d-eRealdefin ilion (Sacherklärung) vo -bereiten, und n>s"kann sie an die Spitze einer Untersuchung st-llen, um bestimmt anzugeben, wovosdie Rede ist; koch kann man aus ihr nichiS für die Möglichkeit und das Wesen derzu erklärende» Sache ablegen. Bei ihr wird die Sache schon vorausgesetzt, und n»rerklärt, daß oder warum sie so heißt, nicht was Das ist, und wie es möglich ist,der Name bezeichnet. Solche Namcnerklärungen sind z. B.: das Genie ist s"'ungemeines Talent; schön ist, was durch sich selbst gestillt; Rechtspflicht ist eisterzwmgbare Pflicht. In den meiste» Fällen können wir jedoch nur Nomina"definitionen geben. Don ihnen ist die Berbaldefinition (die bloße Wot"ei klärung) verschieden, welche das Wort als Wort nach seiner Bedeutung,stammung ic. bestimmt (z. B. Dreieck ist, was 3 Ecken hat, Somatologie sKörperlehre), dagegen die Namenerklärang die genannten Gegenstände von ander"unterscheiden lehren will.
Nominalisten. Die genauere Schilderung der Nominalisten hängt N»der Schilderung der scholastischen Philosophie zusammen. Karl d.Gr. halte,ziiglicb zur Bildung der Gastlichen, Schulen («oi,vlr>«) angelegt, in welchen d>sogen. 7 freien Künste (das iriviinx und niuttriviiii») gelehrt wurden. Da Ms"in dem damalig?» Zeitalter in diesen Schulen natürlich nicht über die Wahrheit devon der Kirche geheiligten Dogmen hinauszngehm wagte, so mußte sich das West"der in ihnen geehrten Philosophie, welche daher die scholastische hieß, zunächstin der Anwendung der Philosophie, oder im Grunde nur der Dialektik, aufd.Theologie und auf die innige Verschmelzung beider erstrecken. Selbst die Dialektwurde daher anfangs durch philos. Schulzwang und später durch theolog. M'ketzerung in gewisse willkürliche Schränken eingeengt. So erzeugte sich in dem ^gern Felde, auf welchem man sich herunttummelte, ein überfeiner, grüblerisch'Geist, der in leeren Denkformen seine Befriedigung sucht?, wodurch sich jedoch d'dialektische Scharfsinn der abendländ. Völker entwickeln mußte. Einen Ha"?Zwiespalt in der scholastischen Philosophie erregte der sogen. NominaliöM"^dessen Stifter Johann Roscellin, Kanonicus zu Compiegne , wurde, indem er'damals sogen. Ketzereien behauptete, die allgemeinen Begriffe seien bloße W"